Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Daniel Millers Studie "Der Trost der Dinge", engl. "The Comfort of Things".
In dieser Arbeit wird die methodische Vorgehensweise des Feldforschers Miller beschrieben, analysiert und interpretiert. Schwerpunkt liegt dabei auf der kritischen Bewertung der Studie, die bereits im Titel anklingt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Fragestellung und Zielsetzung von Millers Feldstudie
- 3. Methodik zur Durchführung der Studie
- 3.1 Vorbereitung
- 3.2 Durchführung
- 3.3 Nachbereitung
- 4. Schlussfolgerungen der Studie
- 5. Theoretische Bezüge der Studie
- 5.1 Schlussfolgerungen
- 5.2 Durchführung der Studie
- 6. Kritische Bewertung der Studie - Studie oder unterhaltsame Lektüre mit Wissenschaftstouch?
- 6.1 Pro wissenschaftliche Studie
- 6.2 Contra wissenschaftliche Studie
- 7. Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der qualitativen Feldstudie des Anthropologen Daniel Miller, die er zusammen mit Fiona Parrott in London durchführte. Im Fokus steht dabei Millers Publikation „Der Trost der Dinge“, welche aus dieser Feldstudie hervorging. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Rolle Dinge im Leben von Menschen einnehmen und wie diese die Verarbeitung von Verlusten und Wandel beeinflussen.
- Die Bedeutung von Dingen im Leben von Menschen
- Die Beziehung zwischen Menschen und Objekten
- Die Verarbeitung von Verlusten und Wandel
- Die Rolle der „Ästhetik“ in menschlichen Beziehungen
- Die Frage nach der wissenschaftlichen Validität der Studie und der Publikation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Forschungsgegenstand vor und erläutert die Intention der vorliegenden Arbeit. In Kapitel 2 werden die Fragestellung und die Zielsetzung der Feldstudie von Miller und Parrott beschrieben. Es wird dargestellt, dass die Studie die Rolle von Dingen im Leben von Menschen beleuchten soll, insbesondere im Kontext der Verarbeitung von Verlusten. Kapitel 3 widmet sich der Methodik der Studie, wobei die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Feldarbeit im Fokus stehen. Kapitel 4 befasst sich mit den Schlussfolgerungen der Studie, während Kapitel 5 die theoretischen Bezüge der Arbeit beleuchtet. In Kapitel 6 wird die Studie kritisch bewertet und die Frage nach der wissenschaftlichen Validität von Millers Publikation „Der Trost der Dinge“ diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themenfeldern qualitative Forschung, Anthropologie, Feldforschung, Verlustverarbeitung, Beziehungen zwischen Menschen und Objekten, „Ästhetik“, Wissenschaftlichkeit von Publikationen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Daniel Millers Studie „Der Trost der Dinge“?
Die Studie untersucht die tiefe Beziehung zwischen Menschen und ihren Alltagsgegenständen und wie diese Dinge helfen, Verluste und Lebenswandel zu verarbeiten.
Wie ging der Forscher Daniel Miller methodisch vor?
Er führte eine qualitative Feldstudie in einer Straße in London durch, bei der er Bewohner in ihren Wohnungen besuchte und ihre Beziehung zu Objekten analysierte.
Können Dinge wirklich Trost spenden?
Laut Miller fungieren Dinge oft als Brücken zu Erinnerungen oder als stabilisierende Elemente in Zeiten des Umbruchs, was eine tröstende Wirkung hat.
Ist das Buch eine wissenschaftliche Studie oder Unterhaltungsliteratur?
Die Arbeit setzt sich kritisch damit auseinander, ob Millers erzählerischer Stil der wissenschaftlichen Validität schadet oder ob er neue Wege in der Anthropologie aufzeigt.
Was bedeutet „Ästhetik“ in menschlichen Beziehungen bei Miller?
Ästhetik bezieht sich hier nicht nur auf Schönheit, sondern auf die Art und Weise, wie Menschen ihre Umwelt und Beziehungen durch materielle Dinge ordnen und ausdrücken.
- Quote paper
- Franziska Kracht (Author), 2011, Daniel Millers Trost der Dinge. Studie oder unterhaltsame Lektüre mit Wissenschaftstouch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230451