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Gruppenarbeit als Instrument zur Steigerung der Produktivität

Título: Gruppenarbeit als Instrument zur  Steigerung der Produktivität

Trabajo de Seminario , 2013 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Kann durch die Einführung von Gruppenarbeit die Produktivität gesteigert werden?

Dies ist eine Frage, die immer wieder zu Diskussion bei unternehmerischen Entscheidungen steht.

Das Konzept rückte in den 1990er-Jahren durch die von Womack, Jones und Roos am Massachusetts Institut of Technology (MIT) veröffentlichte Studie „Die zweite Revolution in der Automobilindustrie“ wieder in den Mittelpunkt der Interessen.

Diese Studie untersucht die Managementkonzepte japanischer, amerikanischer und deutscher Unternehmen. Sie kam zu dem Schluss, dass die in westlichen Firmen praktizierte Massenfertigung hinsichtlich der Produktivität dem japanischen Konzept weit unterlegen sei. Die japanischen Automobilhersteller denken und handeln wesentlich stärker gruppenorientiert.
So stellt sie das traditionelle tayloristisch-fordistische Fertigungsschema in Frage.
Unter westlichen Managern hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass sich Rationalisierungseffekte innerhalb des Produktionsablaufs unter Einbeziehung des Humankapitals wesentlich effektiver nützen lassen können.
Gruppenarbeit ist so zu einem Begriff in der industriellen Fertigung geworden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

1.1 Einführung in das Thema

1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition

2.2 Die Gruppenarbeit in Deutschland

3 Formen der Gruppenarbeit

3.1 Temporäre Form

3.1.1 Qualitätszirkel

3.1.2 KVP-Teams (Kontinuierliche Verbesserungsprozess)

3.1.3 Projektgruppen

3.2 Kontinuierliche Form

3.2.1 Klassische Arbeitsgruppe

3.2.2 Fertigungsteams

3.2.3 Teilautonome Arbeitsgruppen

4 Strukturelle Voraussetzungen für Gruppenarbeit

4.1 Durchführungsautonomie

4.2 Aufgabenvollständigkeit

4.3 Planungsautonomie

4.4 Personalkontinuität

4.5 Kommunikationsmöglichkeiten

4.6 Gruppengröße und Zusammensetzung

4.7 Qualifikationsstruktur

5 Formale Rahmenbedingungen

6 Gruppenarbeit

6.1 Positiven Aspekte der Gruppenarbeit

6.2 Negative Aspekte der Gruppenarbeit

7 Gruppenarbeit in der deutschen und japanischen Automobilindustrie

7.1 Gruppenarbeit bei Daimler Benz/Rastatt

7.2 Gruppenarbeit in Japan

8 Schlussbetrachtungen

8.1 Fazit

8.2 Kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern die Implementierung von Gruppenarbeit als Organisationsform zur Steigerung der Produktivität in der Automobilindustrie beitragen kann. Hierbei wird analysiert, welche theoretischen Konzepte existieren, welche strukturellen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie sich das Modell in verschiedenen kulturellen und unternehmerischen Kontexten bewährt hat.

  • Theoretische Definition und geschichtliche Entwicklung von Gruppenarbeit.
  • Differenzierung zwischen temporären und kontinuierlichen Gruppenarbeitsformen.
  • Analyse notwendiger struktureller und formaler Rahmenbedingungen für den Erfolg.
  • Gegenüberstellung deutscher und japanischer Ansätze in der Automobilfertigung.
  • Kritische Bewertung der Chancen und Risiken bei der Anwendung in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Teilautonome Arbeitsgruppen

Eine selbststeuernde Arbeitsgruppe, in der eine Kleingruppe eine komplexe Aufgabe übernimmt, deren Regelung von der Gruppe teilautonom vorgenommen wird. Dabei sind auch Führungsfunktionen, wie Arbeitsvorbereitung, Arbeitsorganisation und Arbeitsergebniskontrolle an die Gruppe delegiert, so dass sie über Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen verfügt. Je nach Grad zur Selbststeuerung kann man sogar auf den Vorgesetzten verzichten, da möglichst alle Arbeiten von jedem Mitglied der Arbeitsgruppe beherrscht werden sollten. Im Idealfall werden damit Hierarchien überflüssig.

Dieses Konzept wird mit den Vorhaben:

• Job-Enlargement ( Arbeitserweiterung),

• Job–Enrichment (Arbeitsbereicherung) und

• Job-Rotation (Arbeitswechsel)

verbunden.

Damit verspricht man sich mehr Freude an der Arbeit, flexibleren Einsatz von Personal und weniger Fluktuation [vgl. wirtschaftlsexikon.gabler].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Fragestellung nach der Produktivitätssteigerung durch Gruppenarbeit und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

2 Theoretische Grundlagen: Definition des Begriffs Gruppenarbeit und kurzer geschichtlicher Abriss der Implementierung in Deutschland.

3 Formen der Gruppenarbeit: Unterteilung der Konzepte in temporäre Formen wie Qualitätszirkel und kontinuierliche Formen wie teilautonome Arbeitsgruppen.

4 Strukturelle Voraussetzungen für Gruppenarbeit: Identifikation der wesentlichen Rahmenbedingungen wie Autonomie, Aufgabenvollständigkeit und Qualifikationsstruktur für ein erfolgreiches Arbeitssystem.

5 Formale Rahmenbedingungen: Darstellung der notwendigen betrieblichen Voraussetzungen wie Betriebsvereinbarungen und Führungskonzepte für den Change-Prozess.

6 Gruppenarbeit: Abwägung der positiven ökonomischen Effekte gegenüber potenziellen negativen Aspekten wie sozialem Druck.

7 Gruppenarbeit in der deutschen und japanischen Automobilindustrie: Vergleichende Analyse der Implementierung bei Daimler Benz und den kulturellen Besonderheiten in Japan.

8 Schlussbetrachtungen: Fazit zur Etablierung des Konzepts in der Automobilbranche und kritische Reflexion des eigenen Vorgehens.

Schlüsselwörter

Gruppenarbeit, Produktivität, Automobilindustrie, Teilautonome Gruppen, Lean Production, Arbeitsorganisation, Fertigungsteams, Qualitätszirkel, KVP, Personalführung, Arbeitszufriedenheit, Job-Rotation, Prozessoptimierung, Human-Relations, Daimler Benz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Gruppenarbeit als Instrument zur Produktivitätssteigerung speziell im Kontext der Automobilindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition und Formen von Gruppenarbeit, die strukturellen Voraussetzungen, formale Rahmenbedingungen sowie den Branchenvergleich zwischen Deutschland und Japan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Gruppenarbeit aufzuzeigen und zu prüfen, ob sie eine geeignete Lösung für die deutsche Automobilindustrie darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Ansätze mit praktischen Beispielen aus der Industrie vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Formen der Gruppenarbeit definiert, strukturelle Voraussetzungen erläutert und die Anwendung bei Daimler Benz mit japanischen Modellen verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gruppenarbeit, Produktivität, Lean Production, Arbeitsorganisation und Teilautonomie.

Was unterscheidet japanische Gruppenarbeit vom westlichen Ansatz?

Der japanische Ansatz legt den Fokus stärker auf die kontinuierliche Ausbildung aller Mitarbeiter für alle Tätigkeiten und eine hohe kollektive Loyalität statt auf individuelle Autonomie.

Wie steht die Arbeit zur aktuellen Entwicklung bei Daimler Benz?

Die Arbeit weist kritisch darauf hin, dass Daimler Benz trotz früherer Gruppenarbeits-Ansätze teilweise wieder zu konventionelleren Fertigungsmethoden zurückkehrt.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Gruppenarbeit als Instrument zur Steigerung der Produktivität
Curso
BWL
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
26
No. de catálogo
V230492
ISBN (Ebook)
9783656465881
ISBN (Libro)
9783656467663
Idioma
Alemán
Etiqueta
gruppenarbeit instrument steigerung produktivität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2013, Gruppenarbeit als Instrument zur Steigerung der Produktivität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230492
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