Alle großen Unternehmen sind in sozialen Netzwerken vertreten, betreiben einen Blog oder ein Wiki. Aber wie präsentiere ich mein Unternehmen optimal, nutze Marketingpotenziale und gewinne neue Kunden?
In diesem Buch wird zunächst diskutiert, inwieweit Beratungsbedarf im Bereich Social Media besteht und was die Herausforderungen sind. Im Anschluss werden zwei Unternehmen exemplarisch vorgestellt: Starbucks und die E. Wertheimer GmbH.
Aus dem Inhalt:
Social Media in Unternehmen, Beratungsbedarf beim Social Media Marketing, Integration von Social Media Marketing, Unternehmenskommunikation, Pull- und Push-Prinzipien, Integration von Social Media Marketing bei Starbucks, Anwendung theoretischer Strategien am Beispiel der E. Wertheimer GmbH, Facebook, Twitter, Youtube, Planungsprozesse für Social Media.
Inhaltsverzeichnis der Studien
SOCIAL MEDIA IM MARKETING – BEDARF, HERAUSFORDERUNGEN UND MARKTPOTENZIAL FÜR BERATUNGSDIENSTLEISTUNGEN VON MICHAEL GAUCH 2011
Einleitung
Das Marketing als konzeptioneller Ansatz
Enterprise 2.0: Social Media in Unternehmen
Potentieller Beratungsbedarf beim Social Media Marketing
Klassische Unternehmensberatung: Integration des Social Media Marketing?
Ein Blick auf die Praxis: Social Media Marketingberatung
Fazit und Ausblick
SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN ALS INTEGRIERTER BESTANDTEIL DER UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION AM BEISPIEL VON STARBUCKS VON ALEXEJ ANTROPOV UND RENÉ BINIOSSEK 2011
Einleitung
Einführung in das Thema Unternehmenskommunikation
Social Media als Teil der Kommunikationspolitik
Starbucks und seine Kommunikationspolitik
Integration von Social Media Marketing bei Starbucks
Kritische Würdigung
Fazit
PILOTSTUDIE ZUR ABSCHÄTZUNG VON CHANCEN UND RISIKEN VON SOCIAL MEDIA MARKETING FÜR DIE FA. E. WERTHEIMER GMBH VON DIMITRI BITTNER 2011
Einleitende Betrachtung
Social Media
Social Media Marketing
Erscheinungsformen von Social Media
Anwendung richtiger Social Media Strategien zur Nutzung für Unternehmenszwecke
Anwendung theoretischer Strategien am Beispiel der E. Wertheimer GmbH
Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen der Publikationen
Die vorliegenden Arbeiten untersuchen die Integration von Social Media in moderne Unternehmensstrategien und Marketingkonzepte. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der theoretischen Fundierung als auch auf der praktischen Anwendung, insbesondere hinsichtlich der Beratungssituation, der strategischen Ausrichtung bei Starbucks und der praktischen Umsetzung bei der Firma E. Wertheimer GmbH.
- Analyse des Beratungsbedarfs im Kontext von Social Media Marketing.
- Integration von Social Media in die klassische Unternehmenskommunikation.
- Untersuchung von Chancen und Risiken durch den Einsatz sozialer Netzwerke.
- Entwicklung und Implementierung konkreter Social Media Marketing Strategien.
- Auswertung von Marktentwicklungen und professionellen Standards für Agenturen.
Auszug aus den Studien
Die Bedeutung der reaktiven Dialogführung
Ein zweiter Handlungsbedarf von SMM-Beratungen bezieht sich auf die Kommunikationsberatung. An dieser Stelle ist meiner Meinung nach ein ganz wesentlicher Aspekt nicht so vordergründig, wie er sein sollte. SMM-Beratungen könnten nämlich den Aspekt der reaktiven Kommunikation von Unternehmen mit deren Kunden noch stärker in ihre (Kommunikations-) Beratung integrieren. Dieses reaktive Verhalten ist, wie schon beschrieben, ein essentieller Bestandteil von SMM, um dem „Pull-Prinzip“ der Kommunikation in den SM gerecht zu werden und um zu vermeiden, lediglich einen weiteren Werbekanal mit proaktiver Kommunikation aufzubauen. Was ein solches reaktives Verhalten beinhaltet und wie dieses von Unternehmen umgesetzt werden kann, könnte in der SMM-Beratung aus meiner Sicht einen noch höheren Stellenwert erhalten.
Ein letzter Handlungsbedarf der angesprochen werden soll, bezieht sich nicht direkt auf die konkrete SMM-Beratung, sondern auf das generelle Angebot. Häufig hat es den Anschein, dass sich die Beratungsinhalte von Agenturen bzgl. SMM stark unterscheiden. Zwar ist ein sich differenzierendes Angebot an SMM-Beratung in gewisser Weise sinnvoll, da sich auch die Beratungsbedürfnisse der Unternehmen unterscheiden können. Aber bestimmte Standards im Hinblick auf Beratungsinhalte und die Durchführung der Beratung wären aufgrund der Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote durchaus wertvoll. Herr Carsten Lange bekräftigt diese Ansicht, indem er im Interview äußerte, dass SMM oft auf der „Speisekarte“ von Beratungsagenturen steht, das was sich dahinter verbirgt aber mitunter sehr verschieden sein kann. Im Endeffekt müsste also meiner Ansicht nach der Inhomogenität von SMM-Beratungen durch Professionalisierungsstandards ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Hier wird der Grundstein gelegt, indem die Relevanz des Social Media Marketings für Unternehmen und die Notwendigkeit einer strategischen Integration erläutert werden.
Das Marketing als konzeptioneller Ansatz: Dieses Kapitel verankert Social Media im klassischen Marketingmix und verdeutlicht die theoretischen Grundlagen des Beziehungsmarketings.
Enterprise 2.0: Social Media in Unternehmen: Es werden die verschiedenen technischen Anwendungen wie Weblogs, Wikis und Social Networking Services sowie deren interner und externer Nutzen betrachtet.
Potentieller Beratungsbedarf beim Social Media Marketing: Hier wird analysiert, in welchen Bereichen Unternehmen Unterstützung benötigen, um SMM erfolgreich und zielgerichtet einzusetzen.
Klassische Unternehmensberatung: Integration des Social Media Marketing?: Es wird kritisch geprüft, ob klassische Marketingagenturen die notwendigen Kompetenzen für eine professionelle SMM-Beratung besitzen.
Ein Blick auf die Praxis: Social Media Marketingberatung: Auf Basis von Experteninterviews wird der Beratungsmarkt untersucht und praktischer Handlungsbedarf abgeleitet.
Fazit und Ausblick: Diese Kapitel fassen die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen wie das Social Semantic Web.
Schlüsselwörter
Social Media Marketing, SMM, Unternehmenskommunikation, Marketingstrategie, Social Media Monitoring, Beratungsbedarf, Relationship-Marketing, Kundenbindung, Dialogführung, Web 2.0, Agenturberatung, Social Media Guidelines, Erfolgsmessung, Starbucks, E. Wertheimer GmbH.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesen Publikationen grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Social Media als neuem Marketinginstrument und der damit verbundenen professionellen Beratungsleistung für Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Planung, dem Monitoring, der rechtlichen Absicherung durch Guidelines, der Erfolgsmessung und der Umsetzung von SMM-Konzepten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Beratungsbedarf von Unternehmen im Bereich SMM zu identifizieren und die Eignung klassischer Beratungsansätze sowie notwendige Professionalisierungsstandards zu untersuchen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine Kombination aus Literaturanalyse und Experteninterviews mit Agenturvertretern gewählt, um sowohl theoretische Fundamente als auch praktische Erfahrungen zu verknüpfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Einordnung von SMM in den Marketingmix, den Bedarf an technischer und kommunikativer Beratung sowie die Kooperation von internen und externen Beratern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Social Media Marketing, Strategieentwicklung, Kundenbindung, Dialogführung, Erfolgsmessung und professionelle Beratungsstandards.
Warum ist das Starbucks-Fallbeispiel relevant?
Starbucks dient als Vorreiter, um zu demonstrieren, wie durch einen integrierten Dialogansatz eine hohe Markenbindung und Reichweite in sozialen Netzwerken erreicht werden kann.
Welchen Zweck erfüllt die Pilotstudie zur E. Wertheimer GmbH?
Sie dient als praktischer Beleg dafür, wie ein mittelständisches Unternehmen mit begrenzten Mitteln eine Social Media Strategie aufbauen und erste Erfolge sowie Risiken evaluieren kann.
Welche Rolle spielen "Soft Facts" in der SMM-Beratung?
Qualitative Aspekte wie die authentische Dialogführung werden als essenziell für den langfristigen Erfolg im Web 2.0 identifiziert, während sie in der klassischen Beratung oft vernachlässigt werden.
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- Michael Gauch (Author), Alexej Antropov (Author), René Biniossek (Author), Dimitri Bittner (Author), 2013, Social Media richtig nutzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230565