Das Fahrrad ist seit seiner Erfindung vor mehr als 100 Jahren zu einem der bedeutendsten Individualverkehrsmittel unserer Zeit geworden. Neben der ursprünglichen Funktion, ein Transportmittel für kurze und mittlere Strecken zu sein, erfreut sich das Fahrrad nicht erst seit der Entwicklung des Mountainbikes ebenso als Sport- und Freizeitgerät. Im Laufe der Evolution des Fahrrads hat sich ein großes Spektrum an Modellen und Einsatzmöglichkeiten entwickelt. Eine dieser Modellvarianten steht derzeit besonders im Fokus der Fahrradindustrie – das E-Bike. Dieses Fahrrad, welches den Radfahrer mit Hilfe eines Elektromotors beim Treten unterstützt, scheint in Zeiten von steigenden Benzinkosten und einem wachsenden Umweltbewusstsein eine zunehmende Alternative zu benzinbetriebenen Fahrzeugen zu sein. Für die Fahrradbranche, die in den letzten Jahren von niedrigen Gewinnen gekennzeichnet war (vgl. Handelsblatt 1999), stellt das E-Bike sowohl eine zusätzliche Wachstumsquelle als auch eine Erweiterung ihrer bereits bestehenden Produktportfolios dar...
...Welches Potential das E-Bike Segment auf die Attraktivität und Profitabilität der deutschen Fahrradbranche hat, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Um die gestellte Frage beantworten zu können, soll in dieser Arbeit eine Branchenstrukturanalyse der deutschen Fahrradindustrie bzw. des E-Bike Segments durchgeführt werden. Die Branchenanalyse nach dem Five Forces Modell von Porter soll dafür als theoretische Grundlage dienen, die grundlegende Attraktivität bzw. Profitabilität der Fahrradbranche bzw. des E-Bike Segments, als Teilsegment dieser Branche, zu analysieren. Anhand dieser Analysen wird dann versucht, die Forschungsfrage zu beantworten und auf die weiteren denkbaren Entwicklungsmöglichkeiten des E-Bike Segments zu schließen, so dass Folgerungen bezüglich der Zukunftsfähigkeit des E-Bike Segments innerhalb der Fahrradindustrie getroffen werden können...
Inhalt
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Das Five Forces Modell von Porter
2.1 Die Fahrradindustrie - globaler Wettbewerb in regionalen Märkten
2.1.1 Die Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern
2.1.2 Die Verhandlungsstärke der Lieferanten
2.1.3 Markteintrittsbarrieren
2.1.4 Die Verhandlungsstärke der Abnehmer
2.1.5 Die Gefahr durch Substitutionsprodukte
2.2 Das Ergebnis der Branchenstrukturanalyse
3 Eine mögliche Branchenentwicklung des E-Bike Segments
3.1 Der Produktlebenszyklus des E-Bikes
3.2. Rechtliche Rahmenbedingungen und weitere Faktoren, die die Attraktivität des E-Bikes beeinflussen
4 Zusammenfassung und Ausblick
Literaturrecherche und Datenzugang
Appendix A: Methodik
Appendix B: Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wie attraktiv ist der E-Bike-Markt für die deutsche Fahrradindustrie?
Die Arbeit untersucht das E-Bike-Segment als zusätzliche Wachstumsquelle und Erweiterung des Produktportfolios für eine Branche, die zuvor durch niedrige Gewinne gekennzeichnet war.
Was ist das „Five Forces Modell“ von Porter?
Es ist ein Modell zur Branchenstrukturanalyse, das fünf Wettbewerbskräfte untersucht: Rivalität unter Wettbewerbern, Verhandlungsstärke der Lieferanten, Markteintrittsbarrieren, Verhandlungsstärke der Abnehmer und Gefahr durch Ersatzprodukte.
In welcher Phase des Produktlebenszyklus befindet sich das E-Bike?
Die Arbeit analysiert die aktuelle Entwicklung des E-Bikes und ordnet es in den Produktlebenszyklus ein, um Rückschlüsse auf zukünftige Marktpotentiale zu ziehen.
Welche Faktoren beeinflussen die Nachfrage nach E-Bikes?
Steigende Benzinkosten, ein wachsendes Umweltbewusstsein und rechtliche Rahmenbedingungen sind wesentliche Faktoren, die das E-Bike zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen machen.
Gibt es Markteintrittsbarrieren im E-Bike-Segment?
Im Rahmen der Branchenanalyse nach Porter werden spezifische Barrieren für neue Wettbewerber im Bereich der Elektromobilität bei Fahrrädern untersucht.
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- Sebastian Baum (Author), 2013, E-Bikes. Der Zukunftsmarkt der Fahrradindustrie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230572