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Differenzierung von fakultativen und obligatorischen Ergänzungen in der Valenztheorie

Título: Differenzierung von fakultativen und obligatorischen Ergänzungen in der Valenztheorie

Trabajo de Seminario , 2010 , 19 Páginas

Autor:in: Josephin Arend (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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In der vorliegenden Arbeit stehen die Ergänzungen als ein wesentlicher Bestandteil der Valenztheorie im Mittelpunkt der Untersuchung.
Der Blickwinkel meiner Ausarbeitung soll auf einen Teilbereich der Valenzgrammatik gerichtet sein, der sich mit der grundlegenden Problematik beschäftigt, mit der die Valenztheorie konfrontiert ist, nämlich, inwiefern obligatorische von fakultativen Ergänzungen zu unterscheiden sind. Doch bevor man sich mit dieser Unterscheidung auseinandersetzen kann, stellt sich die Notwendigkeit heraus, in dieser Arbeit zunächst einen Einblick in die Valenztheorie zu geben und insbesondere auf die Definition der Valenz nach Tesnière, dem Begründer der modernen Valenzgrammatik, einzugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Abgrenzung von Ergänzungen (actants) und Angaben (circonstants), auf die ich eingehen werde. Doch vor allem möchte ich meinen Blickwinkel auf die Differenzierung von obligatorischen und fakultativen Ergänzungen legen. Das Ziel meiner Arbeit ist es, die Probleme bei der Abgrenzung der beiden Ergänzungsformen darzustellen und im Anschluss daran einen Überblick über die verschiedenen Ergänzungsklassen im Deutschen und im Französischen geben.
Bei meiner Untersuchung ist es wichtig, die einzelnen Schwerpunkte mit konkreten Beispielen zu belegen, um eine präzise Vorstellung von der Problematik zu bekommen und sie auch besser verstehen zu können. Mit Hilfe von verschiedenen Beispielen, sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache, sollen die dargelegten Theorien näher erläutert werden.
In dieser Hausarbeit ist das Thema der Ergänzungen längst nicht in vollem Maße behandelt wurden. Dennoch gebe ich einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche bezüglich der Ergänzungen in der Valenztheorie.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Valenztheorie

2.1 Definition der Valenz

2.2 Differenzierung von „actants“ und „circonstants“

3. Ergänzungen

3.1 obligatorische Ergänzungen

3.2 fakultative Ergänzungen

3.2.1 Fakultative Ergänzungen im engeren Sinne

3.2.2 Fakultative und elliptische Ergänzungen

4. Testverfahren zur Unterscheidung obligatorischer und fakultativer Ergänzungen

5. Ergänzungsklassen im Deutschen und im Französischen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Grundlagen der Valenztheorie mit einem besonderen Fokus auf der Differenzierung zwischen obligatorischen und fakultativen Ergänzungen. Ziel ist es, durch die Analyse sprachwissenschaftlicher Kriterien und unter Einbeziehung deutscher sowie französischer Beispiele die Problematik der Abgrenzung zu verdeutlichen und gängige Testverfahren zu bewerten.

  • Grundlagen der Valenztheorie nach Lucien Tesnière
  • Abgrenzung zwischen Ergänzungen (actants) und Angaben (circonstants)
  • Kriterien zur Identifikation obligatorischer vs. fakultativer Ergänzungen
  • Analyse von Ergänzungsklassen in einem deutsch-französischen Sprachvergleich
  • Methodische Testverfahren wie der Eliminerungstest

Auszug aus dem Buch

2.2 Differenzierung zwischen „actants“ und „circonstants“

Tesnière bezeichnet die Satzglieder, die von der Valenz des Verbs verlangt werden als „Actants“ (Aktanten/Ergänzungen) und die übrigen als „Circonstants“ (Umstände). Er versucht den Unterschied zwischen Ergänzungen und Angaben mit Hilfe einer Bühnenmetapher zu verdeutlichen. Dabei vergleicht er den Satz mit einem Drama, wobei das Verb das Geschehen auf der Bühne darstellt, die Aktanten als die am Bühnengeschehen Beteiligten auftreten, und die Kulissen gewissermaßen durch die Zirkumstanten wiedergegeben werden.

Die Abgrenzung von Ergänzungen und Angaben ist zum Hauptproblem der Valenztheorie geworden. Mittels des Valenskonzepts ist es jedoch möglich, zwischen diesen beiden Satzgliedern im Satz zu differenzieren. Dieses Konzept arbeitet mit der Metapher 'Valenz'. Im sprachwissenschaftlichen Valenzkonzept ist das Pendant zu den Valenzen die semantische Unvollständigkeit. Das bedeutet, Verben, jedoch auch andere Valenzträger, suchen nach semantisch-syntaktischer Komplettierung. In neueren Arbeiten, die sich mit der Verbvalenz auseinandersetzen, werden valenzgebundene Glieder als Ergänzungen bezeichnet. Ludgar Hoffmann hat diese definiert als: „(...) semantisch und morphosyntaktisch vordefinierte(n) Mitspieler einer Verb bzw. Subklasse von Verben angelegten Szene und somit valenzgebunden bzw. -determiniert“. Als Pendant hierzu werden jene Satzbestandteile, die aus dem Satz herausgelöst werden können, ohne dass dieser in seiner Grammatikalität eingeschränkt wird, als Angaben bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung zur Differenzierung von Ergänzungen in der Valenztheorie vor und erläutert den methodischen Ansatz unter Einbeziehung deutsch-französischer Beispiele.

2. Einführung in die Valenztheorie: Dieses Kapitel behandelt die historischen Ursprünge der Valenztheorie bei Lucien Tesnière und die zentrale Unterscheidung zwischen Aktanten und Zirkumstanten.

3. Ergänzungen: Hier werden die Merkmale obligatorischer und fakultativer Ergänzungen analysiert und durch verschiedene linguistische Definitionen präzisiert.

4. Testverfahren zur Unterscheidung obligatorischer und fakultativer Ergänzungen: Es werden methodische Ansätze wie der Eliminerungstest vorgestellt, um die notwendige syntaktische Bindung eines Satzgliedes empirisch zu prüfen.

5. Ergänzungsklassen im Deutschen und im Französischen: Dieses Kapitel bietet einen systematischen Vergleich der Ergänzungsklassen (E-Klassen) in beiden Sprachen anhand von Tabellen und Beispielsätzen.

6. Schlussbetrachtung: Das Schlusskapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Problematik der Abgrenzung, bis hin zur Frage, ob eine Unterscheidung in der Praxis immer sinnvoll ist.

Schlüsselwörter

Valenztheorie, Aktanten, Zirkumstanten, Obligatorische Ergänzungen, Fakultative Ergänzungen, Satzglieder, Verbvalenz, Syntax, Eliminerungstest, Sprachvergleich, Deutsch, Französisch, Dependenzgrammatik, Lucien Tesnière, Satzbauplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Valenztheorie und der zentralen Herausforderung, innerhalb eines Satzes zwischen notwendigen Ergänzungen und frei hinzufügbaren Angaben zu unterscheiden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Valenzgrammatik, die Definition der Begriffe Aktant und Zirkumstant sowie die praktische Anwendung von Testverfahren zur Identifikation von Ergänzungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Kriterien für die Unterscheidung zwischen obligatorischen und fakultativen Ergänzungen herauszuarbeiten und diese anhand von Vergleichen zwischen der deutschen und französischen Sprache zu illustrieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die literaturgestützte Analyse linguistischer Theorien sowie die Anwendung von Testverfahren wie dem Eliminerungstest, um syntaktische Strukturen zu überprüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen erläutert, die Kategorisierung in verschiedene Ergänzungsklassen vorgenommen und die syntaktische Notwendigkeit einzelner Satzglieder durch konkrete Sprachbeispiele nachgewiesen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Verbvalenz, Aktanten, Zirkumstanten, obligatorische vs. fakultative Glieder und Dependenzstrukturen charakterisiert.

Warum spielt die Metapher der Bühne bei Tesnière eine Rolle?

Die Bühnenmetapher dient dazu, die abstrakte funktionale Abhängigkeit von Aktanten (Schauspieler) und Zirkumstanten (Kulissen) gegenüber dem Verb (das Bühnengeschehen) anschaulich zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt der Eliminerungstest bei der Unterscheidung?

Der Eliminerungstest ist ein zentrales Instrument, um durch das bewusste Weglassen eines Satzgliedes zu prüfen, ob der restliche Satz ungrammatisch wird, was auf eine obligatorische Ergänzung hindeutet.

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Detalles

Título
Differenzierung von fakultativen und obligatorischen Ergänzungen in der Valenztheorie
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Autor
Josephin Arend (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V230716
ISBN (Ebook)
9783656471066
ISBN (Libro)
9783656471288
Idioma
Alemán
Etiqueta
differenzierung ergänzungen valenztheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josephin Arend (Autor), 2010, Differenzierung von fakultativen und obligatorischen Ergänzungen in der Valenztheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230716
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