In der folgenden Arbeit soll die Theorie der Politischen Hexenjagd von Bergesen betrachtet und diskutiert werden. Zuerst wird die Theorie und die Studie von Bergesen vorgestellt. Danach sollen Ansätze, welche Bergesens Annahmen bestätigen, betrachtet werden um danach eine kritische Sicht auf die These Bergesens und seine Studie zu werfen. Anhand eines kurzen Beispiels soll die Theorie ausserdem veranschaulicht werden, um auf mögliche Schwachpunkte in seinen Thesen aufmerksam zu machen und daraus Schlüsse für weitere Studien ziehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Bergesens Theorie der politischen Hexenjagd
- Zusammenfassung
- Diskussion
- Kurzer Überblick über den Fichenskandal
- Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht und diskutiert die Theorie der politischen Hexenjagd von Bergesen. Sie beleuchtet die Theorie und die Studie von Bergesen, analysiert bestätigende Ansätze und präsentiert anschließend eine kritische Sicht auf die These Bergesens und seine Studie. Mit einem kurzen Beispiel wird die Theorie veranschaulicht, um potenzielle Schwachstellen in seinen Thesen aufzuzeigen und daraus Schlüsse für weitere Studien zu ziehen.
- Die Theorie der politischen Hexenjagd nach Bergesen
- Bestätigung der Annahmen Bergesens
- Kritische Analyse der These Bergesens
- Veranschaulichung der Theorie anhand eines Beispiels
- Schlussfolgerungen für zukünftige Studien
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Theorie der politischen Hexenjagd ein und bezieht sich dabei auf die Theorien von Durkheim und Erikson. Es erläutert den Zusammenhang zwischen der Bestrafung von Straftaten und der gesellschaftlichen Ordnung. Das zweite Kapitel behandelt Bergesens Theorie und vergleicht sie mit Eriksons Thesen. Es beleuchtet die rituelle Bedeutung der Schaffung politischer Abnormalität und den Zusammenhang mit sozialer Solidarität. Das dritte Kapitel bietet eine Zusammenfassung der Theorie und der diskutierten Argumente. Das vierte Kapitel beleuchtet den Fichenskandal als Beispiel für die Anwendung der Theorie.
Schlüsselwörter
Politische Hexenjagd, Bergesen, Durkheim, Erikson, Soziologie, Kriminalität, Abnormalität, Rituale, Gesellschaftliche Ordnung, Moral, Nationalstaat, Öffentliche Meinung, Fichenskandal.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Bergesen unter einer „politischen Hexenjagd“?
Es handelt sich um eine Theorie, die beschreibt, wie Gesellschaften durch die Schaffung und Bestrafung „politischer Abnormalität“ ihre eigene soziale Solidarität und Ordnung stärken.
Welchen Bezug gibt es zu Durkheim?
Bergesen baut auf Durkheims Annahme auf, dass die Bestrafung von Verbrechen rituelle Funktionen hat, die das Kollektivbewusstsein und die moralische Ordnung festigen.
Was ist der „Fichenskandal“?
Der Fichenskandal in der Schweiz dient als Beispiel für die Überwachung und Stigmatisierung politisch Andersdenkender zur Aufrechterhaltung einer bestimmten staatlichen Ordnung.
Warum sind Rituale für die soziale Ordnung wichtig?
Rituale (wie öffentliche Prozesse oder Ausgrenzungen) machen abstrakte Werte sichtbar und grenzen die „gute“ Gesellschaft von den „Abnormalen“ ab.
Gibt es Kritik an Bergesens Theorie?
Die Arbeit diskutiert Schwachpunkte in Bergesens Thesen, insbesondere im Hinblick auf die Übertragbarkeit seiner Studie auf verschiedene politische Systeme.
- Citation du texte
- Dinah Truninger (Auteur), 2011, Religiöse Rituale und Soziale Ordnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230719