Werbungen mit Tieren im österreichischen Fernsehen zwischen 19.00-20.00 Uhr


Seminararbeit, 2010
22 Seiten, Note: Gut

Leseprobe

INHALT

1. Einleitung

2. Methodische Vorgangsweise

3. Begriffserklärungen
3.1. Bedeutung des Fernsehens
3.2.TV-Spots
3.3.Tiere
3.4.TV-Sender

4. Forschungsfragen und Hypothesenkatalog

5. Auflistung der TV-Spots
5.1.ORF1
5.2.ORF2
5.3.ATV
5.4.Puls4
5.5.ServusTV

6. Analyse der TV-Spots
6.1.ORF1
6.2.ORF2
6.3.ATV
6.4.Puls4
6.5.ServusTV

7. Vergleiche
7.1. Öffentlich-Rechtlich / Öffentlich-Rechtlich
7.2. Privat/Privat
7.3. Öffentlich-Rechtlich/Privat

8. Arten und Bilder der Tiere in TV-Spots

9. Überprüfung der Forschungsfragen und Hypothesen
9.1. Forschungsfragen
9.2. Hypothesen

10. Schlussbemerkung

11. Literaturverzeichnis

12. Internetverzeichnis

1. Einleitung

Tiere als Werbeträger in TV-Spots – oft oder selten eingesetztes Werbeinstrument

Um die wachsende Anzahl von Märkten, Produkten und Anbietern im Blick zu behalten, entwickelte sich das Fernsehen immer mehr zu einem der wichtigsten Werbemedien auf der Welt, da es neben dem Internet den Großteil der Menschen erreicht und anspricht.

Fernsehwerbung wird vom Großteil der Fernsehzuschauer besser in Erinnerung gehalten, als jegliche sonstige Werbung (z.B. Actimel à Herbert, trink das!).

Um das Fernsehen für Werbung auch effizient nutzen zu können, muss man sich Werbeträger bedienen, welche das Produkt gut repräsentieren können. Tiere werden für diese Aufgabe oft herangezogen, da sie das Image eines lieben und verspielten Individuums hegen und oft als Ebenbild des Menschen gehandelt bzw. gesehen werden.

Der Grund für die Wahl dieses Themas hatte den Hintergrund, Fernsehwerbungen, in welchen Tiere eine Haupt- oder Nebenrolle spielen und im österreichischen öffentlich-rechtlichen bzw. privaten Fernsehen in einem bestimmten Zeitraum am Abend ausgestrahlt werden zu analysieren und deren Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, deuten und miteinander zu vergleichen.

Öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender erreichen seit der Umstellung auf digitales Fernsehen (DVB-T) den größten Teil der österreichischen Fernsehzuschauer. Die Sendezeit 19.00 – 20.00 wurde aufgrund der hohen Zuschauerzahlen gewählt. Der Zeitraum von 15. November bis 14. Dezember wurde deshalb gewählt, da es sich um sich um einen Ausschnitt der Wintermonate handelt und da ein größerer Zeitraum den Rahmen der Arbeit sprengen würde.

In dieser Arbeit müssen wissenschaftliche Methoden angewandt werden, um dieses Thema und die Erkenntnisse logisch darzubringen. Die Methoden, welche für diese Arbeit ausgewählt wurden, sind die Erfassung der Daten, Analyse der erfassten Informationen sowie Vergleiche der einzelnen Sender.

Zahlreiche Quellen in Form von Fachbüchern, Diplomarbeiten zu diesem Thema sowie Informationen aus dem Internet, wurden ebenfalls zur Erstellung dieser Arbeit herangezogen.

Diese Arbeit soll Fragen, wie: ‘Wo liegt der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und Privatsendern, im Bezug auf Produktkategorien von TV-Spots mit Tieren‘ oder ‘Welche Arten von Tieren kommen in Fernsehwerbungen oft vor bzw. welchen Zweck erfüllen diese?‘, beantworten.

Folgende Hypothesen wurden im Vorfeld dieser Arbeit aufgestellt und sollen durch diese bestätigt oder widerlegt werden: ‘Wenn Tiere in TV-Spots vorkommen, handelt es sich vorwiegend um Haustiere‘, ‘Katzen werden am häufigsten in TV-Spots mit Tieren eingesetzt‘.

Das Ziel der Arbeit ist es, die im Vorfeld gestellten Forschungsfragen zu beantworten, sowie die gestellten Hypothesen zu bestätigen bzw. zu widerlegen.

2. Methodische Vorgangsweise

Um die Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, ist ein umfassender Überblick über das methodische Vorgehen notwendig.

Die Fernsehzuseher des österreichischen digitalen Fernsehens (DVB-T) machen den größten Teil der österreichischen Fernsehzuschauer aus. Deshalb wurden die Sender ORF 1, ORF2, ATV, Puls 4 und ServusTV ausgewählt, da diese im österreichischen digitalen Fernsehen zu sehen sind. Für die Untersuchung wurde der Zeitraum 15.November bis 14. Dezember gewählt. Dieser Zeitraum wurde deshalb gewählt, da es sich um sich um einen Ausschnitt der Wintermonate handelt und da ein größerer Zeitraum den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Nebenbei wurde die Zeitspanne 19.00 bis 20.00 pro Tag gewählt, da die ausgewählten Sender zu dieser Zeit die höchsten Zuschauerzahlen haben und dadurch die größte Masse an Fernsehzuschauern erreicht wird. Erfasst werden TV-Spots in denen Tiere eine Hauptrollen sowie Nebenrollen bekleiden.

Um mögliche Gesetzmäßigkeiten in der Ausstrahlung von Fernsehwerbungen mit Tieren zu diesen Sendezeiten und in diesem Zeitraum zu erkennen und verstehen, ist eine umfassende Werbeanalyse notwendig. Diese Werbeanalyse erfolgt mithilfe von Auflistung der TV-Spots, in deren Tiere eine Rolle spielen. Da es organisatorisch nicht möglich ist jeden Tag Spots von jedem TV-Sender aufzulisten, wurde eine Durchschnittsmethode angewandt z.B. am 1.Tag wurde ORF 1 analysiert, am 2. Tag wurde ORF 2 analysiert,… . Diese Methode soll einen kurzen Überblick über Fernsehwerbungen mit ,,tierischer‘‘ Beteiligung geben und scheint eine gute Methode zur repräsentativen Erfassung von Datenmaterial zu sein.

Bei der zweiten Methode werden, die im ersten Schritt erfassten Daten analysiert.

Die dritte Methode, welche in dieser Arbeit verwendet wird, ist die Methode des Vergleiches. Hierbei die mit der 1. Methode gesammelten TV-Spots verglichen. Dadurch können öffentlich-rechtliche bzw. private Fernsehsender untereinander verglichen und die Unterschiede der einzelnen Fernsehsender in Bezug auf TV – Spots mit Tieren aufgezeigt werden.

3. Begriffserklärungen

3.1. Bedeutung des Fernsehens

‘‘Das Fernsehen als vorerst modernste mediale Technik kann nicht nur verschiedene Zeichensysteme verwenden und kombinieren -gesprochene und geschriebene Sprache, Laute, Mimik, Gestik, Musik, Tanz, farbige und bewegte Bilder-,es bietet darüber hinaus mithilfe elektrischer Verbreitung und Speicherung auch ein hohes Maß an raum-zeitlicher Verfügbarkeit“.[1]

3.2. TV – Spots

Bedingt durch die hohen Produktions- und Einschaltkosten im bundesweiten oder regionalen Werbefernsehen bleibt dieses Medium nur wenigen vorbehalten. Ähnliches gilt für die öffentlich – rechtlichen Rundfunkanstalten. Wegen der breiten Streuung und zum Teil flüchtigen Aufnahme von Sehern und Hörern, muss der Werbespot kurz und aussagekräftig sein. Gängig ist der klassische Werbespot von 10-60 Sekunden Dauer. Mit einem einmaligen Spot ist es nicht getan, dafür sind diese Medien zu schnell und ein Nachvollziehen der Meldung wie z.B. in Printmedien ist nicht gegeben. Fernseh- und Rundfunkwerbungen leben von den Wiederholungen und der Penetranz. Zur Erstellung von Werbespots für Funk und Fernsehen gibt es spezielle Firmen. Da immer mehr Lizenzen für Rundfunksender und für das Fernsehen vergeben werden, gewinnen diese Medien immer mehr an Bedeutung.[2]

Um Werbung effizient zu gestalten, müssen spezielle Werbeträger ermittelt werden um zielgruppengenau und kosteneffektiv die gewünschte Kommunikationsleistung zu bringen.[3]

3.3. Tiere

Ein Tier ist ein frei bewegliches Lebewesen, das Sinnes- und Atmungsorgane hat und sich von pflanzlichen und tierischen Organismen ernährt.[4]

[...]


[1] Schulz, Winfried: Bedeutungsvermittlung durch Massenkommunikation. Wien. 1974. S.113.

[2] Obermaier, Ernst: Grundwissen Werbung. München: Verlag Heyne Kompaktwissen (4. Auflage). 1988. S.173.

[3] Kotler, Philip / Keller, Kevin / Bliemel, Friedhelm: Marketing Management. Strategien für wertschaffendes Handeln. München: Verlag Pearson Studium (12. Auflage). 2007. S.734.

[4] http://de.thefreedictionary.com/Tier; zuletzt geändert am 13.03.2004

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Werbungen mit Tieren im österreichischen Fernsehen zwischen 19.00-20.00 Uhr
Hochschule
Fachhochschule Wiener Neustadt
Note
Gut
Autor
Jahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V230784
ISBN (eBook)
9783656473046
ISBN (Buch)
9783656473121
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
werbungen, tieren, fernsehen
Arbeit zitieren
Stefan Hinterhofer (Autor), 2010, Werbungen mit Tieren im österreichischen Fernsehen zwischen 19.00-20.00 Uhr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230784

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