Im Mittelpunkt der Ausarbeitung steht der Werdegang der Zeitschrift "Schaubühne" zur "Weltbühne". Dabei wird der zu betrachtende Zeitraum immer weiter eingegrenzt. Der Gründer, Siegfried Jacobsohn, sowie leitende Redakteure und Autoren, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky, werden vorgestellt. Jacobsohns Konzept einer Kunst- und Theaterzeitschrift wird dargelegt und Gründe für den Wandel von einer Theater- zu einer politisch-wirtschaftlichen Wochenschrift beleuchtet.
Inhalt
I. Einleitung
II. Die Schaubühne/ Weltbühne 1905-1993
Siegfried Jacobsohn und die Gründung der Schaubühne
„Medias in res“
Kurt Tucholsky
Carl von Ossietzky
Statistik und politische Richtung
Die Weltbühne nach 1933
„Berichten, was es draußen gibt“ - von der Schaubühne zur Weltbühne
Der inhaltliche Wandel 1913 - 1918
III. Schlußbetrachtungen
IV. Literatur
Quellen
Sekundärliteratur
Häufig gestellte Fragen
Wer gründete die Zeitschrift "Die Schaubühne"?
Die Zeitschrift wurde 1905 von Siegfried Jacobsohn gegründet.
Wann wurde aus der "Schaubühne" die "Weltbühne"?
Der Wandel vollzog sich schrittweise zwischen 1913 und 1918, als sich das inhaltliche Konzept von einer reinen Theaterzeitschrift zu einer politisch-wirtschaftlichen Wochenschrift erweiterte.
Welche bedeutenden Autoren prägten die "Weltbühne"?
Besonders prägend waren Kurt Tucholsky, der unter verschiedenen Pseudonymen schrieb, und Carl von Ossietzky, der später die Leitung übernahm.
Was war die politische Ausrichtung der "Weltbühne"?
Die Zeitschrift galt als Sprachrohr der radikaldemokratischen, pazifistischen Linken in der Weimarer Republik.
Was geschah mit der Zeitschrift nach 1933?
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Zeitschrift verboten und erschien zeitweise im Exil, bevor sie nach dem Krieg in der DDR eine Fortsetzung fand.
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- Dr. Jana Leichsenring (Author), 1997, Von der Schaubühne zur Weltbühne. Ein Porträt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230816