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Führung von Frauen durch Männer

Herausforderungen und Besonderheiten

Title: Führung von Frauen durch Männer

Term Paper , 2013 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Marcus Grosche (Author)

Leadership and Human Resources - Management Styles
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Forscher der Universität Duisburg-Essen fanden im April 2013 heraus, dass Männer Frauen einfach nicht verstehen. Mimik und Gestik des weiblichen Geschlechts seien für die Männer noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Ausdrücke und Emotionen des gleichen Geschlechtes hingegen seien für Männer weniger ein Rätsel. Dies lasse sich laut dem Bericht evolutionär begründen. Für Männer war es besonders in Kampf- und Kriegssituationen entscheidend die Emotionen des Gegenübers richtig einzuschätzen, um zu überleben. (vgl. o.V.(a) 2013, o.S.)
In der Arbeitswelt geht es heutzutage zum Glück nicht um physisches Überleben oder Sterben, den-noch zeigen genügend weitere Studien, wie die genannte oder die in dieser Hausarbeit verwendete Gallup-Studie, dass diese beschriebene Thematik nicht nur den partnerschaftlichen, sondern auch vermehrt den beruflichen Bereich negativ tangiert. Missverständnisse in der verbalen und non-verbalen Kommunikation und daraus abgeleitete Fehlinterpretationen bis hin zu Konflikten und Demotivation von Mitarbeiterinnen stehen nicht selten als Ergebnis am Ende eines jeden Versuches der männlichen Führung.

Zu Beginn der Hausarbeit soll kurz die Frage beantwortet werden, was Führung überhaupt ist. Wie wird Führung definiert und abgegrenzt, wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt, welche Führungsstile und Persönlichkeitsmerkmale (potentieller) Führungskräfte lassen sich heutzutage be-schreiben? Die Frage final beantworten sollen die Kriterien für eine erfolgreiche Führung. Nur eine erfolgreiche Führung kann nachhaltig und langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen.
Folgend stellt die zweite Frage heraus, wie Männer führen, aber Frauen geführt werden wollen. Hierzu soll die Gallup-Studie aus dem Jahr 2004, in der 80.000 amerikanische Führungskräfte über einen Zeitraum von 35 Jahren zum allgemeinen Führungsverhalten analysiert wurden, als Grundlage gelegt werden um Aufschluss zu geben.
Eine Primärerhebung in Form einer E-Mail-Konversation mit dem Geschäftsführer und CEO der America Unlimited GmbH aus Hannover geben ferner Einblicke in die Praxis. Eine kurze Stellungnahme zur möglichen Entwicklung der Thematik rundet die Erhebung ab (siehe Anlage 1, S. 21). Der letzte Abschnitt der Hausarbeit fasst die zwei Unterfragen zusammen und be- oder widerlegt die aufgeführte These. Ferner soll ein kurzer Ausblick gewagt werden, wo auch die persönliche Meinung des Verfassers der Hausarbeit Platz findet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Führung

2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs ‚Führung‘

2.2 Zeitliche Entwicklung von Führung

2.3 Führungsstile und Persönlichkeitsmerkmale

2.4 Kriterien erfolgreicher Führung

2.5 Beantwortung der Frage: Was ist (erfolgreiche) Führung?

3 Herausforderungen und Besonderheiten für die Führung von Frauen durch Männer

3.1 Gehirn, Hormone und Erziehung bei Frauen und Männern

3.2 Stereotype Vorstellungen von Frauen, Männern und Managern

3.3 Die Gallup-Studie zum Führungsverhalten

3.3.1 Selbstdarstellung

3.3.2 Konkurrenz

3.3.3 Aggression

3.3.4 Führungsmotivation

3.3.5 Hilfsbereitschaft

3.3.6 Kommunikations- und Sprachstil

3.3.7 Veränderungs- und Anpassungswille

3.4 Beantwortung der Frage: Wie führen Männer, und wie wollen Frauen geführt werden?

3.5 Weitere Besonderheiten der Führung von Frauen durch Männer

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Führung von Frauen durch Männer, prüft die These, ob Männer Frauen nicht erfolgreich führen können, und identifiziert geschlechtsspezifische Unterschiede in Führungsverhalten und Kommunikation, um daraus Handlungsempfehlungen für Führungskräfte abzuleiten.

  • Analyse von biologischen und psychologischen Grundlagen geschlechtsspezifischen Verhaltens.
  • Auswertung der Gallup-Studie zum Führungsverhalten und Identifikation von sieben Unterscheidungskategorien.
  • Untersuchung von Stereotypen in der Arbeitswelt und deren Einfluss auf Führungspositionen.
  • Praxisnahe Einblicke durch eine Fallstudie (America Unlimited GmbH).
  • Entwicklung von Strategien zur Verbesserung der Führungseffektivität in heterogenen Teams.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Selbstdarstellung

Männern gelingt es sich auch in Bereichen, in denen sie vielleicht nicht die größten fachlichen Kenntnisse besitzen, (sehr) gut zu präsentieren. Dabei wenden sie oftmals die ‚Übertreibungstaktik‘ an, wobei einmalig gemachte Erfahrungen mit Spezialwissen gleichgesetzt wird (vgl. Brettschneider Consulting & Training 2012, S. 2). Frauen hingegen halten sich eher zurück, sind passiv und wollen, wie Dornröschen, ‚entdeckt‘ werden. Sie besitzen oftmals ein nicht minder großes Fachwissen und einen Schatz an Erfahrungen. Frauen sind darüber hinaus bescheidener und lehnen Status-Symbole eher ab als ihre männlichen Kollegen bzw. Vorgesetzten (vgl. Weidlich Consulting 2009, o.S.).

Für die männliche Führungskraft bedeutet dies ein intensiveres Einstellen auf die weibliche Mitarbeiterin. Durch Kommunikation und ‚Kennenlernen‘ können Erfahrungen und Wissen herausgehört werden (vgl. siehe Anlage 1, S. 21). Voraussetzung ist ein aktives Einlassen beider Parteien auf die in dieser Hausarbeit bereits genannten ‚Schwächen‘ des Gegenübers.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik männlicher Führung bei weiblichen Mitarbeitenden ein, stellt den Forschungsrahmen vor und präsentiert die zu prüfende These.

2 Führung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Führung, beleuchtet deren zeitliche Entwicklung und erörtert wesentliche Führungsstile sowie Kriterien für den Führungserfolg.

3 Herausforderungen und Besonderheiten für die Führung von Frauen durch Männer: Dieser Hauptteil analysiert psychologische und biologische Unterschiede, wertet die Gallup-Studie aus und diskutiert spezifische Herausforderungen wie Kommunikation und Rollenverhalten.

4 Fazit: Das Fazit widerlegt die eingangs aufgestellte These und plädiert für situative Führung sowie ein modernes Diversity Management in Unternehmen.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterführung, Führung von Frauen, Gender Management, Diversity Management, Gallup-Studie, Führungsstile, Kommunikationsstil, Geschlechterunterschiede, Führungserfolg, Soziale Wirksamkeit, Stereotype, Unternehmenskultur, Arbeitsmotivation, Geschlechterrollen, Professionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Besonderheiten, die entstehen, wenn Männer Frauen in einem beruflichen Kontext führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschieden, Kommunikationsstilen, dem Einfluss von Sozialisierung und biologischen Voraussetzungen auf die Führung sowie der Bedeutung von Diversity Management.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die These zu prüfen, ob Männer Frauen nicht erfolgreich führen können, und Strategien für eine verbesserte, situative Führung in geschlechtergemischten Teams zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Studien (z. B. die Gallup-Studie 2004) sowie theoretische Modelle analysiert und durch ein praktisches Konversationsprotokoll (Fallbeispiel) ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert biologische Grundlagen, geschlechtsspezifische Stereotype, sieben spezifische Kategorien des Führungsverhaltens sowie besondere Herausforderungen wie sexuelle Belästigung und Liebschaften am Arbeitsplatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Führung, Gender Management, Diversity Management, geschlechtsspezifische Unterschiede, Kommunikation und Führungserfolg.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von Biologie und Erziehung auf die Führung?

Der Autor führt aus, dass biologische Voraussetzungen und die Sozialisierung zu unterschiedlichen Talenten und Kommunikationsstilen führen, was männliche Vorgesetzte dazu zwingt, ihren Führungsstil individuell anzupassen.

Welche Rolle spielt die Kommunikation für den Erfolg bei der Führung von Frauen?

Die Kommunikation wird als der bedeutendste Faktor identifiziert; der Autor betont, dass Männer lernen müssen, prozessorientierter und weniger exklusiv ergebnisorientiert zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden.

Welche Empfehlung gibt der Autor für männliche Führungskräfte in der Praxis?

Der Autor empfiehlt aktives Zugehen auf die Mitarbeitenden, regelmäßige Kommunikation, Transparenz und die Abkehr von autoritären, antiquierten Führungsstilen zugunsten eines integrativen Ansatzes.

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Details

Title
Führung von Frauen durch Männer
Subtitle
Herausforderungen und Besonderheiten
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Grade
1,3
Author
B.A. Marcus Grosche (Author)
Publication Year
2013
Pages
25
Catalog Number
V230903
ISBN (eBook)
9783656464648
ISBN (Book)
9783656468394
Language
German
Tags
führung frauen männer herausforderungen besonderheiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Marcus Grosche (Author), 2013, Führung von Frauen durch Männer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230903
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