Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Individuelle Förderung in der Ganztagsschule

Title: Individuelle Förderung in der Ganztagsschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Karolin Strohmeyer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details


Veränderte Bedingungen in Deutschland lassen Kinder und Jugendliche in der heutigen Zeit anders aufwachsen. Die Forderung nach neuen Bildungs- und Erziehungsaufträgen der Schule wird immer lauter – insbesondere durch das eher mittelmäßige bis schlechte Abschneiden der Schüler in den letzten Jahren bei der international vergleichenden PISA-Studie. Gründe wurden im Halbtagsschulsystem gesucht, das eher schwachen Schülern und besonders Kindern und Jugendlichen aus sozialen und familiären Brennpunkten keine Chance eröffnet, ihre schulischen Defizite selber abzuarbeiten. Vor allem der Aspekt der individuellen Förderung in neuen Ganztagsschulen scheint immer wichtiger zu werden. Die Bedingungen für individuelle Förderung sind klar: „neben personenbezogenen Merkmalen wie Empathie und Engagement sind […] insbesondere fachbezogene Kompetenzen wie Methoden-, Diagnose und Kommunikationskompetenz sowie fachbezogenes und handlungsleitendes Metawissen unerlässlich.“ Welche besonderen Chancen bietet die Ganztagsschule für die individuelle Förderung? Dieser Frage möchte die vorliegende Arbeit auf den Grund gehen. Dabei wird zunächst die individuelle Förderung mit den Schwerpunkten Selbstkompetenzentwicklung, ganzheitliches Lernen, Heterogenität und Integration in den Blick genommen. Auf die Vorstellung der Definition von Ganztagsschule folgt dann die Schilderung der Aspekte für eine effektive Ganztagsschule unter besonderer Herausarbeitung der Möglichkeiten, die sich auch durch Kooperation mit externen Mitarbeitern für die individuelle Förderung ergeben können. Abschließend werden einige Studien und Erfahrungsberichte für die Erstellung eines Fazits herangezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Individuelle Förderung

2.1 Der ganze Mensch – Selbstkompetenz

2.2. Heterogenität

2.3 Das ganzheitliche Lernen

2.4 Integration

3. Die Ganztagsschule

3.1 Forderungen nach Ganztagsschulen

3.2 Aspekte für eine effektive Ganztagsschule

3.3. Kooperation

3.4 Förderkonzepte in Ganztagsschulen

4. Studien und Erfahrungsberichte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die besonderen Chancen, die Ganztagsschulen für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern bieten. Ziel ist es, durch die Analyse theoretischer Grundlagen und die Auswertung von Studien sowie praktischen Erfahrungsberichten aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung des Ganztagsbetriebs Bildungsgerechtigkeit und die Entfaltung individueller Potenziale unterstützt werden können.

  • Bedeutung der individuellen Förderung im schulischen Kontext
  • Einfluss von Selbstkompetenz, Heterogenität und ganzheitlichem Lernen
  • Definition und pädagogische Anforderungen an Ganztagsschulen
  • Relevanz von Kooperationen mit externen Partnern für Förderkonzepte
  • Analyse von Wirksamkeit und Herausforderungen in der praktischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

2.1 DER GANZE MENSCH – SELBSTKOMPETENZ

Schule hat mit vielen ganz unterschiedlichen Individuen zu tun. Der Schüler ist ein soziales und emotionales Wesen und in seinem Lernen und Leben auf die Mithilfe der Menschen und des ganzen sozialen Umfeldes angewiesen. Die Schule ist vormittags für das Lernen im Klassenverband zuständig, nachmittags müssen die Familien Unterstützung leisten. Infolgedessen bestehen bereits hier Leistungsunterschiede, denn individuelle Förderung am Nachmittag kann nur vom Geldbeutel und/oder den Kompetenzen der Familienmitglieder abhängig sein.

In der individuellen Förderung ist auch immer eine Förderung der Selbstkompetenz eingeschlossen. Selbstkompetenz wird in der Pädagogik als eine von vier Kompetenzen (neben Sachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz) beschrieben. Das eigene Handeln in verschiedenen Situationen wird durch die kognitive Repräsentation der eigenen Stärken und Schwächen beeinflusst. Im wissenschaftlichen Diskurs wird das Selbstkonzept als Wahrnehmung und Wissen der eigenen Person, d.h. „Merkmale, Fähigkeiten und Eigenschaften, [aber auch wie Stärken und Schwächen bewertet werden – die meisten Autoren unterscheiden diese Selbstbewertung/den Selbstwert vom eigentlichen Selbstkonzept], die sich eine Person zuschreibt und über die sie sich definiert, verstanden.“

Als wichtige pädagogische Forderung an den Bildungsauftrag der Schule ergibt sich also das Erkennen eigener Stärken und Schwächen um überhaupt individuell fördern zu können. Besonders die Herausbildung eines stabilen Selbstkonzeptes jedes Kindes fördert gezielt die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Dazu zählen „die Ausbildung eines positiven Selbstkonzeptes, die Anbahnung von Kompetenzbewusstsein, ebenso wie ein möglichst produktiver Umgang mit eigenen Erfolgen und Misserfolgen auf der einen Seite und die Entwicklung selbstwertdienlicher Attribuierungen auf der anderen Seite.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und die daraus resultierenden Anforderungen an Schule sowie die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Chancen von Ganztagsschulen.

2. Individuelle Förderung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der individuellen Förderung unter Einbeziehung der Selbstkompetenz, Heterogenität, des ganzheitlichen Lernens und der Integration.

3. Die Ganztagsschule: Es werden die Definitionen, Forderungen, Qualitätsmerkmale sowie Kooperationsmöglichkeiten und Förderkonzepte im Rahmen des Ganztagsbetriebs erläutert.

4. Studien und Erfahrungsberichte: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Studien und praxisbezogene Berichte, um die Umsetzung der individuellen Förderung in der Realität zu beleuchten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit durchdachter Bildungskonzepte sowie einer multiprofessionellen Kooperation für eine erfolgreiche Förderung.

Schlüsselwörter

Individuelle Förderung, Ganztagsschule, Selbstkompetenz, Heterogenität, Ganzheitliches Lernen, Integration, Schulentwicklung, Kooperation, Bildungsauftrag, Pädagogische Diagnostik, Hausaufgabenbetreuung, Schüler, Lernprozesse, Bildungschancen, Sozialverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der individuellen Förderung und untersucht, welche spezifischen Chancen die Ganztagsschule bietet, um diesem Anspruch in der Praxis gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der individuellen Förderung, der Gestaltung von Ganztagsschulen, der Bedeutung von Kooperationen sowie der Analyse von Studien und Praxiserfahrungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, wie Ganztagsschulen durch organisatorische und pädagogische Maßnahmen dazu beitragen können, Bildungsdefizite abzubauen und jedes Kind entsprechend seiner Potenziale zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die Auswertung existierender Studien und Fallbeispiele aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert theoretische Grundlagen der individuellen Förderung, definiert das System Ganztagsschule, diskutiert Aspekte einer effektiven Schulführung und analysiert Konzepte zur Kooperation sowie verschiedene Fördermodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind individuelle Förderung, Ganztagsschule, Selbstkompetenz, Heterogenität, ganzheitliches Lernen und Kooperation.

Welche Rolle spielt die Hausaufgabenbetreuung in der Ganztagsschule laut der Arbeit?

Die Hausaufgabenbetreuung wird als ein zentraler Baustein gesehen, der nicht nur Hilfe bei Aufgaben bietet, sondern bei entsprechender Qualität und Verzahnung mit dem Unterricht die Lernprozesse der Schüler aktiv unterstützen kann.

Warum ist die Kooperation mit externen Partnern so wichtig?

Externe Partner bringen zusätzliche Kompetenzen ein, fördern die soziale Entwicklung und können Lernbereiche abdecken, die im regulären Schulbetrieb oft zu kurz kommen, was besonders Schülern aus bildungsbenachteiligten Schichten zugutekommt.

Excerpt out of 30 pages  - scroll top

Details

Title
Individuelle Förderung in der Ganztagsschule
College
University of Osnabrück
Grade
1,7
Author
Karolin Strohmeyer (Author)
Publication Year
2013
Pages
30
Catalog Number
V231319
ISBN (eBook)
9783656472933
ISBN (Book)
9783656473138
Language
German
Tags
individuelle förderung ganztagsschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karolin Strohmeyer (Author), 2013, Individuelle Förderung in der Ganztagsschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231319
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  30  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint