Mathematik ist verpönt und gilt im Allgemeinen als nicht anschaulich. Sie lässt wenig Raum für Kreativität, da Probleme gelöst werden müssen, die schon eine Ideallösung haben, auf die man natürlich von selber nicht kommt – diese verbreitete Vorstellung führt dazu, dass Mathematik als Fach abgelehnt wird.
Diese Hausarbeit gibt einen Überblick über die Herausforderungen, denen der Mathematikunterricht der Sekundarstufe I begegnet und verfolgt die Idee, dass die so oft beklagte Unfähigkeit der Schüler ein Missverständnis ist und dass diese Herausforderungen vielmehr in Zusammenarbeit von unterrichtender Lehrkraft und Schüler erfolgreich gemeistert werden können.
Von besonderem Interesse ist in dieser Arbeit die Bruchrechnung. Relevant für diese Arbeit sind jedoch nicht nur Lern- sondern auch Lehrschwierigkeiten. Es werden Einsichten in die Unterrichtsgestaltung und in die individuelle Förderung der Lerner gegeben. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der emotionalen Komponente des Lernens. Der Zusammenhang zwischen dem Erwerb von mathematischen Kompetenzen, dem Verständnis von mathematischen Grundvorstellungen und der Sprachkompetenz von Schülern wird in Kapitel 5 näher erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Prämissen des Mathematikunterrichts für die Sek I
2.1 Erstes mathematisches Denken
2.2 Grundlagen aus der Primarstufe
3. Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I gestalten
3.1 Curriculare Vorgaben
3.2 Unterrichtsmaterial und Aufgabenstellung
3.3 Leistungsunterschiede und Differenzierung
3.4 Diagnose und Leistungsbewertung
4. Emotionales Lernen im Mathematikunterricht
4.1 Angst vermeiden
4.2 Freude steigern
5. Kommunikation im Mathematikunterricht
5.1 Fachsprache Mathematik
5.2 Miteinander kommunizieren
6. Fazit
7. Literatur- und Quellenverzeichnis
- Quote paper
- Laura Hordoan (Author), 2013, Herausforderungen an den Mathematikunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231356