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Gibt es international gültige Werte? Zur Universalität der Menschenrechte

Title: Gibt es international gültige Werte? Zur Universalität der Menschenrechte

Seminar Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: gut

Autor:in: Sybille Kolb (Author)

Politics - Topic: Public International Law and Human Rights
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Summary Excerpt Details

Ich werde mich in der folgenden Arbeit mit dem Thema Menschenrechte beschäftigen
und mit der Frage, ob es universal gültige Menschenrechte gibt, die
auf der ganzen Erde und in allen Ländern gelten.
Hierzu werde ich zunächst mittels einiger Definitionen klären, was genau
Menschenrechte sind und welche Bereiche sie umfassen.
Anschließend werde ich die geschichtliche Entwicklung der Menschenrechte
genauer beleuchten und die einzelnen Entwicklungsstadien und Errungenschaften
der Menschenrechtsorganisationen vom 17. Jahrhundert bis zur
Gegenwart skizzieren.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt jedoch bei der gegenwärtigen Universalität
der Menschenrechte.
Ich werde die aktuelle Lage beschreiben, inwieweit Menschenrechte momentan
in den verschiedenen Ländern der Erde einheitlich gehandhabt werden und
welche Menschenrechtsverletzungen im Gegensatz dazu stehen. Außerdem gilt
es die Frage zu klären, ob es überhaupt sinnvoll ist, universell gültige
Menschenrechte einzuführen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Menschenrechte?

3. Geschichtliche Entwicklung der Menschenrechte

4. Universalität der Menschenrechte

4.1 Gegenwärtige Universalität

4.2 Menschenrechtsverletzungen

4.3 Pro und Contra zur Universalität der Menschenrechte

5. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, ob es international gültige Menschenrechte gibt, die universell auf der Erde Anwendung finden. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit eine einheitliche Handhabung von Menschenrechten möglich und sinnvoll ist, während gleichzeitig existierende Menschenrechtsverletzungen und kulturelle Differenzen analysiert werden.

  • Grundlagendefinition und Bedeutung von Menschenrechten
  • Historische Entwicklungslinien der Menschenrechtsidee
  • Analyse der gegenwärtigen Universalität und ihrer Grenzen
  • Pro- und Contra-Argumente einer aktiven Menschenrechtspolitik

Auszug aus dem Buch

Universalität der Menschenrechte

„Mit der ‚Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte’ vom 10. Dezember 1948 [...] sollte der Gedanke der Menschenrechte einen klaren, universell gültigen Ausdruck finden. Zwei Internationale Pakte [...] folgten 1966.“

„Die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Staaten der Welt hat ungeachtet politischer, ideologischer, ökonomischer und kultureller Unterschiede Menschenrechtsbekundungen in die jeweilige nationale Verfassung einfließen lassen; das verbale Bekenntnis zu Menschenrechten war nie universeller als in der Gegenwart. So gilt gerade die freiwillige Zustimmung der meisten Länder der Erde [...] als Ausdruck der Universalisierung der Menschenrechte. Dennoch halten Menschenrechtsverletzungen [...] ungebrochen an.“

Es stellen sich also einige wichtige Fragen im Bezug auf die Menschenrechtsidee „in ihrer ideen- und begriffsgeschichtlichen Dimension“: „Ist die Menschenrechtsidee tatsächlich eine auf die westliche Geistestradition zugeschnittene Denkfigur? Bestehen [...] unterschiedliche Menschenrechtskonzepte in den diversen politischen Kulturen dieser Welt, die eine gemeinsame Interpretation der eine universale Gültigkeit beanspruchenden Menschenrechtsidee unmöglich werden lassen? Gibt es trotz unterschiedlicher historischer und ideengeschichtlicher Traditionen eine gemeinsame konzeptionelle Basis über Menschenrechtsvorstellungen jenseits kontinentaler, kultureller und politisch-ideologischer Grenzen?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik und der zentralen Forschungsfrage bezüglich der universellen Geltung von Menschenrechten.

2. Was sind Menschenrechte?: Definition der Menschenrechte als individuelle Schutzrechte gegenüber staatlichen Eingriffen und Erläuterung ihrer normativen Bedeutung.

3. Geschichtliche Entwicklung der Menschenrechte: Skizzierung der Entstehungsprozesse vom Naturrecht über die Aufklärung bis hin zur Etablierung internationaler Abkommen im 20. Jahrhundert.

4. Universalität der Menschenrechte: Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen dem Anspruch auf weltweite Geltung und der realen politischen Praxis.

4.1 Gegenwärtige Universalität: Analyse der Verbreitung menschenrechtlicher Normen in nationalen Verfassungen und der damit verbundenen theoretischen Fragen.

4.2 Menschenrechtsverletzungen: Dokumentation der andauernden Missachtung von Menschenrechten trotz internationaler Verträge und Bekundungen.

4.3 Pro und Contra zur Universalität der Menschenrechte: Darstellung der kontroversen Debatte zwischen moralisch-ethischer Begründung und realpolitischer Skepsis.

5. Schluss: Fazit zur Diskrepanz zwischen dem Ideal der Universalität und der derzeitigen globalen Umsetzung der Menschenrechte.

Schlüsselwörter

Menschenrechte, Universalität, Naturrecht, Vereinte Nationen, Menschenrechtsverletzungen, Internationale Politik, Souveränität, Grundrechte, Menschenwürde, Politische Kultur, Moralische Dimension, Realismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Frage, ob Menschenrechte als universell gültige Normen betrachtet werden können, die weltweit in allen Ländern gleichermaßen Geltung beanspruchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Begriffsdefinition von Menschenrechten, deren geschichtliche Genese, die Herausforderungen ihrer gegenwärtigen Universalität sowie das Spannungsfeld zwischen moralischer Forderung und realpolitischer Umsetzung.

Welches Ziel verfolgt die Autorin?

Das primäre Ziel ist die kritische Untersuchung, inwieweit eine universelle Anwendung von Menschenrechten angesichts unterschiedlicher politischer und kultureller Traditionen sinnvoll und tatsächlich realisierbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin nutzt einen deskriptiven und analysierenden Ansatz, indem sie historische Entwicklungsstadien skizziert, aktuelle menschenrechtliche Diskurse zusammenfasst und Argumente für und gegen eine aktive Menschenrechtspolitik gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung der gegenwärtigen Universalität, eine Bestandsaufnahme von Menschenrechtsverletzungen sowie eine Abwägung der Argumente im Pro- und Contra-Diskurs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Menschenrechte, Universalität, Menschenrechtsverletzungen, Internationale Politik, Grundrechte und die moralische Dimension des Schutzes natürlicher Rechte.

Welche Rolle spielen die Vereinten Nationen im Kontext dieser Untersuchung?

Die Autorin hebt die UN hervor, da sie den Rahmen für die internationale Verbreitung und die rechtliche Fixierung von Menschenrechten durch Dokumente wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 bilden.

Wie bewertet die Autorin die Aussicht auf eine baldige globale Durchsetzung der Menschenrechte?

Die Autorin zeigt sich am Ende skeptisch; aufgrund der kulturellen Kluft und der nationalstaatlichen Souveränitätsansprüche bezweifelt sie, dass in absehbarer Zeit gravierende Fortschritte in der universellen Durchsetzung erzielt werden können.

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Details

Title
Gibt es international gültige Werte? Zur Universalität der Menschenrechte
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen)
Course
Proseminar Theorie und Praxis internationaler Zivilgesellschaft
Grade
gut
Author
Sybille Kolb (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V23147
ISBN (eBook)
9783638263290
ISBN (Book)
9783656661696
Language
German
Tags
Gibt Werte Universalität Menschenrechte Proseminar Theorie Praxis Zivilgesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sybille Kolb (Author), 2003, Gibt es international gültige Werte? Zur Universalität der Menschenrechte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23147
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