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Friedrich II. auf dem Kreuzzug ohne Kreuz

Título: Friedrich II. auf dem Kreuzzug ohne Kreuz

Trabajo Escrito , 2013 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Fritz Beise (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Jerusalem – die Heilige Stadt – ein Schmelztiegel der monotheistischen Religionen. Judentum, Christentum, Islam, sie alle erhoben und erheben wohl immer noch Anspruch auf ‚ihre‘ Stadt.
Ende des 11. Jahrhunderts, 1095, rief Papst Urban II. zum ersten offiziellen Kreuzzug ins Heilige Land auf. Darauf begann ein bis heute anhaltendes Tauziehen um den Vorderen Orient. Die The-matik beschäftigte Literatur, wie ‚Nathan der Weise‘ von G. E. Lessing, oder heute auch den Film, wie in ‚Königreich der Himmel‘. Besonderes Interesse lag meist auf dem imposanten, arabischen Herrscher Salah ad-Din bzw. Saladin.
Bemerkenswert ist jedoch der Kreuzzug eines exkommunizierten, römisch-deutschen Kaisers. Friedrich II., ein Staufer aus dem Königreich Sizilien. Was bewegte den Kaiser dazu ins Heilige Land aufzubrechen und warum hielt auch der Kirchenbann ihn nicht davon ab? Was erreichte der Kaiser, auch wenn es nur von kurzer Dauer war? Diese sollen im Folgenden die Leitfragen sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Literaturüberblick

1.2 Stupor mundi – Kurzbiographie

2 Die Hürden vor dem Start

2.1 Das Glück des Tüchtigen

2.2 Quod differtur, non aufertur

2.3 Versprochen ist versprochen!

3 Auf dem Kreuzzug ohne Kreuz

3.1 Die Kunst der Diplomatie

3.2 Der Gang unter die Krone

4 Trautes Heim, Glück allein

5 Schlussbetrachtung – Zwischen Fanatismus und Vernunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Kreuzzug von Kaiser Friedrich II., einem exkommunizierten Herrscher, der entgegen der Erwartungen auf diplomatischem Wege Jerusalem zurückgewann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Beweggründe den Kaiser zum Aufbruch ins Heilige Land trotz bestehendem Kirchenbann motivierten, was er erreichte und wie sein Vorgehen historisch sowie im Kontext zeitgenössischer Konflikte zwischen Vernunft und Fanatismus zu bewerten ist.

  • Politische und religiöse Rahmenbedingungen des Kreuzzuges
  • Diplomatie als Instrument der Herrschaftssicherung
  • Der Konflikt zwischen dem Staufer-Kaiser und dem Papsttum
  • Friedrichs Selbstverständnis und die „Selbstkrönung“ in Jerusalem
  • Die Wahrnehmung des Kreuzzuges im historischen Rückblick

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Kunst der Diplomatie

Friedrich fehlte im Heiligen Land definitiv die nötige Unterstützung der Lateiner, nachdem Gregor IX. dem Patriarchen aufgetragen hatte, die Exkommunikation bekannt zu machen. Ein Chronist aus Padua schrieb, Friedrich wäre nicht wie ein Kaiser, sondern wie ein Pirat erschienen. Die Templer und Johanniter fühlten sich einerseits vom Staufer gegenüber dem Deutschen Orden benachteiligt. Andererseits wollten sie auch nicht unter dem Banner eines Gebannten ziehen. Hinzu kam, dass der Patriarch Gerold, der im Kriegsrat noch für seinen Aufschub der Krankheit wegen eingetreten war, nun vollends auf der päpstlichen Seite stand. Zusätzlich brodelte die Gerüchteküche. Die Streitigkeiten waren den Arabern bekannt.

Unter geschicktem Einsetzen seiner Heeresgröße setzte Friedrich die Verhandlungen, die er schon 1226 mit al-Kamil geführt hatte, fort. Damals suchte der Neffe Salah ad-Dins einen Verbündeten gegen seinen eigenen Bruder al-Muazzam und versprach Friedrich Jerusalem zu geben, sollte er al-Kamil unterstützen. Mit dem dort an den kaiserlichen Hof gesandten Fakhr ed-Din bzw. Fahr ad-Din, den Friedrich während der Gesandtschaft zum Ritter geschlagen hatte und der nun Emir war, führte er die Verhandlungen nun auch 1228 im Heiligen Land. Die alte Bedrohung durch al-Kamils Bruder, war aufgrund seines Todes vorüber. Sie kamen jedoch vorerst nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Friedrich und den Emir verband aber später, wie Briefe zeigen, weiterhin eine Freundschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Bedeutung Jerusalems ein und stellt die zentrale Fragestellung zur Motivation und zum Erfolg von Kaiser Friedrich II. bei seinem Kreuzzug dar.

2 Die Hürden vor dem Start: Dieses Kapitel behandelt die politischen Herausforderungen und Vorbereitungen des Kaisers, inklusive der Rolle seiner Versprechen und der komplexen diplomatischen Beziehung zum Papsttum.

3 Auf dem Kreuzzug ohne Kreuz: Hier wird der Verlauf des Kreuzzuges geschildert, wobei der Schwerpunkt auf den diplomatischen Verhandlungen mit Sultan al-Kamil und der umstrittenen Krönung in der Grabeskirche liegt.

4 Trautes Heim, Glück allein: Dieses Kapitel befasst sich mit der Rückkehr des Kaisers und den daraus resultierenden innenpolitischen Konflikten sowie dem weiteren Ringen um die Bannlösung.

5 Schlussbetrachtung – Zwischen Fanatismus und Vernunft: Die abschließende Betrachtung reflektiert die langfristige Wirkung der Kreuzzugsidee und kontrastiert das kaiserliche Handeln mit dem religiös motivierten Fanatismus der Zeit.

Schlüsselwörter

Kaiser Friedrich II., Kreuzzug, Jerusalem, Papst Gregor IX., Staufer, Diplomatie, Heiliges Land, Exkommunikation, Kirchenbann, al-Kamil, Selbstkrönung, Mittelalter, Politik, Religionsgeschichte, Grabeskirche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kreuzzug Kaiser Friedrichs II. im frühen 13. Jahrhundert und beleuchtet die besonderen politischen und diplomatischen Umstände dieser Expedition.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis zwischen Kaiser und Papsttum, die diplomatischen Beziehungen zwischen christlichen und muslimischen Herrschern sowie das Selbstbild des Kaisers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, warum Friedrich II. trotz Exkommunikation den Kreuzzug antrat, welche diplomatischen Mittel er einsetzte und wie sein Erfolg bewertet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellen- und Literaturanalyse, wobei aktuelle Forschungsergebnisse kritisch gegenüber älteren Interpretationen, wie etwa denen von Ernst Kantorowicz, abgewogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Hürden vor Reiseantritt, die diplomatischen Verhandlungen vor Ort, die Krönung in Jerusalem und die anschließende Rückkehr des Kaisers in seine Heimat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Staufer, Kaiser Friedrich II., Diplomatie, Kreuzzug, Jerusalem, Exkommunikation und der Kontrast zwischen religiösem Fanatismus und Vernunft.

Wie bewerten Historiker heute Friedrichs "Selbstkrönung" in Jerusalem?

Die Forschung, maßgeblich geprägt durch Hans E. Mayer, betrachtet diesen Akt heute eher als „unter die Krone gehen“ – eine Machtdemonstration als König von Jerusalem – und weniger als symbolischen Akt der Unabhängigkeit von der Kirche, wie es früher oft interpretiert wurde.

Warum war das Verhältnis zwischen Friedrich II. und dem Papst so gespannt?

Das Verhältnis war geprägt von Machtansprüchen, insbesondere der päpstlichen Sorge vor einer Umklammerung durch staufische Gebiete, was schließlich zur Exkommunikation und zum gegenseitigen Misstrauen führte.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Friedrich II. auf dem Kreuzzug ohne Kreuz
Universidad
University of Rostock  (Historisches Institut)
Curso
Die mittelalterliche Genesis des römisch-deutschen Reiches
Calificación
1,3
Autor
Fritz Beise (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
23
No. de catálogo
V231495
ISBN (Ebook)
9783656478003
ISBN (Libro)
9783656479833
Idioma
Alemán
Etiqueta
Friedrich Kaiser Kreuzzug Jerusalem Papst Sizilien Heiliges Römisches Reich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fritz Beise (Autor), 2013, Friedrich II. auf dem Kreuzzug ohne Kreuz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231495
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