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Die Entwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument

Título: Die Entwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2012 , 15 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Katharina Schäper (Autor)

Musicología - Otras
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument. Es wurde lange Zeit als Begleitinstrument eingesetzt und es waren Fortschritte in mehreren Bereichen erforderlich, um eine Entwicklung zu bewirken. Im Folgenden werden die Veränderungen in den Aspekten des Baus, der Spieltechnik und des Repertoires beleuchtet, am Ende jeden Kapitels wird zusammmengefasst, welche Neuerungen für den Weg zum Soloinstrument wichtig waren. Ferner wird untersucht, ob sich das Instrument an die Musik anpasste oder die Musik für die Möglichkeiten der Instrumente komponiert wurde und was genau den technischen Fortschritt des Cellos auslöste und weiterführte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bau

2.1 Instrumentenbau

2.2 Bogenbau

3. Technik

3.1 Entwicklung der Grifftechnik

3.2 Entwicklung der Bogentechnik

4. Repertoire

4.1 Kammermusik

4.2 Konzertliteratur

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Transformation des Violoncellos von einem reinen Begleitinstrument hin zu einem gleichberechtigten und virtuosen Soloinstrument. Dabei wird analysiert, wie bauliche Veränderungen, die evolutionäre Entwicklung der Spieltechnik und die Erweiterung des Repertoires diesen Prozess maßgeblich beeinflussten und bedingten.

  • Bauliche Standardisierung und Optimierung des Cellos
  • Entwicklung moderner Griff- und Bogentechniken
  • Rolle des Cellos in der Kammermusik und im Basso Continuo
  • Emanzipation des Cellos in der Konzertliteratur der Klassik
  • Wechselwirkung zwischen instrumententechnischem Fortschritt und Komposition

Auszug aus dem Buch

3.1 Grifftechnik

Die Grifftechnik des Violoncellos war immer sehr an die der Geige und der Viole angelehnt. Da das Cello jedoch senkrecht gehalten wurde, konnte man die Grifftechnik nicht ganz übertragen. Die Griffhand hatte wegen des Umstands, dass das Instrument gehalten werden musste (es wurde auch im Stehen oder Gehen gespielt, z.B auf Umzügen), eine flache Schrägstellung als Stütze. Erst ab 1650, als die Knie-Waden-Haltung eingeführt und verbreitet wurde, nahmen die Finger eine runde Stellung ein, die in einem 90-Grad Winkel zur Saite stand. Ab diesem Zeitpunkt konnte man alle Finger nutzen, was bis dahin aufgrund der Mensur und der Schrägstellung nicht möglich war.

Mit diesen befreienden Entwicklungen konnte sich die Grifftechnik im 18. Jahrhundert besser entwickeln. Man verbesserte das Lagensystem der Halslagen und machte erste Versuche im Daumenaufsatz (beschrieben von Michel Corrette (Frankreich) 1741). Außerdem machte man Versuche bei der Doppel- und Mehrgriffigkeit, die schnelle Fortschritte machten.

Luigi Boccherini war einer der Ersten, die den Daumenaufsatz beherrschten. Er hinterließ kein Lehrwerk, das Aufschluss über seine genaue Technik hätte geben können. Betrachtet man jedoch seine Solokonzerte und sein umfangreiches Kammermusikwerk, so entdeckt man eine umfassende und sehr virtuose Nutzung der Daumenlage. Sie geht soweit, dass man behaupten kann, Boccherini hat die Entwicklung einer Cellotechnik, die der der Geige gleichkommt, in die Wege geleitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit analysiert die Faktoren, die das Violoncello vom Begleitinstrument zum Soloinstrument entwickelten, insbesondere Bau, Technik und Repertoire.

2. Bau: Beschreibt die Standardisierung der Instrumentenmaße durch Stradivari sowie die Entwicklung von Bogenstange und Frosch zur Verbesserung der Spielbarkeit.

3. Technik: Beleuchtet die Entwicklung der Griff- und Bogentechnik, die durch die veränderte Haltung und anatomische Erkenntnisse eine größere Virtuosität ermöglichte.

4. Repertoire: Untersucht den Wandel des Cellos von der Bass-Begleitung in der Kammermusik hin zur eigenständigen Rolle in der Konzertliteratur durch Komponisten wie Haydn und Beethoven.

5. Fazit: Fasst zusammen, dass die dialektische Beziehung zwischen technischem Fortschritt und instrumentaler Anpassung das Cello als gleichwertiges Soloinstrument etablierte.

Schlüsselwörter

Violoncello, Soloinstrument, Instrumentenbau, Spieltechnik, Grifftechnik, Bogentechnik, Antonio Stradivari, Luigi Boccherini, Kammermusik, Konzertliteratur, Basso Continuo, Barock, Klassik, Daumenaufsatz, Saiteninstrumente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des Violoncellos von seiner ursprünglichen Rolle als Begleitinstrument im Ensemble hin zu seiner Etablierung als eigenständiges und virtuoses Soloinstrument.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Instrumenten- und Bogenbau, die Evolution der Spieltechniken (Griff- und Bogentechnik) sowie die Entwicklung des Repertoires in der Kammermusik und Konzertliteratur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die technischen und musikalischen Voraussetzungen zu identifizieren, die den Weg des Cellos zum Soloinstrument bereiteten, und zu klären, ob sich das Instrument der Musik anpasste oder umgekehrt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse durchgeführt, die Erkenntnisse aus verschiedenen musikwissenschaftlichen Fachquellen zusammenfasst, um die technischen und kompositorischen Meilensteine zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in bauliche Entwicklungen (wie die Standardisierung durch Stradivari), technische Neuerungen in der Griff- und Bogentechnik sowie die musikalische Emanzipation des Cellos durch Komponisten der Klassik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Violoncello, Soloinstrument, Spieltechnik, Daumenaufsatz, Instrumentenbau, Kammermusik und Konzertliteratur charakterisiert.

Warum war die Entwicklung des Stachels für Cellisten so bedeutend?

Die Einführung des Stachels ab ca. 1860 löste die vorherige Knie-Waden-Haltung ab und bot den Musikern deutlich mehr Stabilität sowie Bewegungsfreiheit für die Ausführung komplexer Passagen.

Welche Rolle spielte Luigi Boccherini für die Technik des Cellos?

Boccherini gilt als Pionier des Daumenaufsatzes; durch sein umfangreiches und virtuoses Kammermusikwerk leitete er eine Entwicklung ein, die die Cellotechnik auf ein mit der Violine vergleichbares Niveau hob.

Warum galten die Bach-Suiten für Cello lange Zeit als unspielbar?

Insbesondere die fünfte und sechste Suite verlangten nach speziellen Stimmungen oder fünfsaitigen Instrumenten, was sie für das Standard-Cello technisch überaus anspruchsvoll und für das damalige Verständnis kaum realisierbar machte.

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Detalles

Título
Die Entwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument
Calificación
1
Autor
Katharina Schäper (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
15
No. de catálogo
V231541
ISBN (Ebook)
9783656481263
ISBN (Libro)
9783656481034
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musik Instrumentenbau Violoncello
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Schäper (Autor), 2012, Die Entwicklung des Violoncellos zum Soloinstrument, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231541
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