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Der Einsatz religiöser Bilder in Reden

Am Beispiel der Rede im Berliner Sportpalast von Adolf Hitler am 10.02.33

Título: Der Einsatz religiöser Bilder in Reden

Trabajo Escrito , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Robin Materne (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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„Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.“ Dieses von Friedrich Nietzsche stammende Zitat kann man gut auf den Irrsinn anwenden, der zu Zeiten des Nationalsozialimuses in Deutschland weit verbreitet und als Normalität angesehen wurde. Das dies möglich war, ist wohl zu einem großem Teil auch durch das Charisma und Re-detalent Adolf Hitlers bedingt. Er war ein sehr guter und beeindruckender Redner und wusste wie er das Publikum in seinen Bann ziehen kann. Auffällig ist, dass er in seinen Reden oft religiöse Konnotationen verwendet. Hier soll nun eine Analyse vollzogen werden, bei welcher es um die Einbindung religiöser Bilder in die Nationalsozialistische Propaganda und insbesondere in Reden geht. Die zentrale Frage, der sich dieser Aufsatz widmen möchte, lautet also wie folgt:

Mit welchen religiösen Bildern arbeitet Hitler in seinen Reden und zu welchem Zweck setzt er diese ein?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontext

3. Redner

4. Adressaten

5. Inhalt

6. Sprachlich-rhetorische Analyse

7. Religiöse Bilder

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die instrumentelle Verwendung religiöser Metaphern und Bilder in der nationalsozialistischen Propaganda am Beispiel der Sportpalastrede Adolf Hitlers vom 10. Februar 1933, um aufzuzeigen, wie Hitler sich als messianische Figur stilisierte und religiöse Glaubensmuster zur Manipulation der Massen nutzte.

  • Analyse religiöser Konnotationen in der nationalsozialistischen Rhetorik
  • Untersuchung der Selbstinszenierung Hitlers als messianischer Heilsbringer
  • Die Funktion von religiös gefärbter Sprache als einigendes Band der Volksgemeinschaft
  • Wechselwirkung zwischen christlicher Symbolik und politischer Zweckentfremdung

Auszug aus dem Buch

7. Religiöse Bilder

Hitler strukturiert seine Rede ähnlich einer Predigt. Er beginnt mit der Erzählung, wie es überhaupt zur Bildung der NSDAP kam und wie er zu seiner jetzigen Position gekommen ist. Dieses Vorgehen benutzen christliche Prediger oft indem sie eine Predigt mit der Schöpfungsgeschichte beginnen, was hier analog zur Gründung der NSDAP verstanden werden kann. Hitler stehlt sich selbst oft auf eine Stufe mit dem Messias, beziehungsweise sieht er sich selbst als der neue Messias. Er sei nicht willig „die Sünden an dieser Vergangenheit“ zu nehmen, aber impliziert dadurch doch, dass er, wie Jesus, dazu in der Lage sei Sünden zu vergeben. Er stellt ebenfalls den Programmpunkte oder eher die Norm auf, dass man nicht lügen und schwindeln will, was dem christlichen Gebot „Du sollst nicht lügen.“, ähnelt.

In einigen Punkten seiner Rede vergleicht er mehr oder minder unterschwellig auch das deutsche Volk mit Jesus und dessen Leidensweg. Er sagt dies schon recht zu Anfang mit den Worten: „[…] so mußte meiner Überzeugung nach dieses deutsche Volk nun genau denselben Leidensweg wieder durchmachen.“ Im weiteren Verlauf zieht er diese Parallele noch öfter, wie in der Phrase: „Ich will Ihnen nicht versprechen, daß diese Wiederauferstehung unseres Volkes von selbst kommt. […] dann werden wir wieder emporsteigen […]“ Er zeigt also auf, dass das deutsche Volk, ähnlich wie Jesus einen Leidensweg zu beschreiten hat, doch die Möglichkeit für eine Wiederauferstehung hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der zentralen Forschungsfrage zur Verwendung religiöser Bilder in Hitlers Reden.

2. Kontext: Darstellung der politischen Rahmenbedingungen zur Zeit der Machtübernahme 1933 und Einordnung der Rede als Wahlkampfauftakt.

3. Redner: Kurze biographische Skizze Hitlers und Analyse seiner Rolle als charismatischer Redner.

4. Adressaten: Untersuchung der Zielgruppe der Rede, die durch das Radio und Massenkundgebungen erreicht wurde.

5. Inhalt: Zusammenfassung der Kernthemen der Rede, wie der Rückblick auf 1918, der Kampf gegen den Marxismus und die Vision der Auferstehung.

6. Sprachlich-rhetorische Analyse: Untersuchung der rhetorischen Mittel, wie Anaphern, Wir-Formulierungen und der gezielten Steigerung im Vortrag.

7. Religiöse Bilder: Tiefenanalyse der messianischen Selbstinszenierung und der Verwendung christlicher und mythologischer Symbole.

8. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage unter Einbeziehung des Nietzsche-Zitats zur Rolle des Schauspielers.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Adolf Hitler, Politische Rede, Religiöse Bilder, Propaganda, Messias, Vorsehung, Rhetorik, Volksgemeinschaft, Wahlkampfrede, Manipulation, Leidensweg, Auferstehung, NS-Propaganda, Deutschland 1933.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Adolf Hitler religiöse Bildsprache und Konzepte in seine Reden einbaute, um politische Ziele zu erreichen und seine Ideologie zu untermauern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der rhetorischen Analyse, der Instrumentalisierung christlicher Symbolik, der messianischen Selbstinszenierung und der psychologischen Massenmanipulation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzudecken, mit welchen religiösen Bildern Hitler arbeitete und welchen Zweck er durch die Verknüpfung von Politik und sakralen Elementen verfolgte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse einer spezifischen Rede unter Einbeziehung historischer Kontexte und fachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der inhaltlichen Zusammenfassung der Sportpalastrede, der rhetorischen Technik und detailliert mit den verwendeten religiösen Metaphern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Nationalsozialismus, Vorsehungsglaube, Messias-Rolle, rhetorische Manipulation und Volksgemeinschaft.

Wie setzt Hitler das „Vaterunser“ in seiner Rede ein?

Hitler adaptiert die Struktur und den feierlichen Ton des Vaterunsers, um religiös positiv besetzte Gefühle auf seine politische Agenda zu übertragen und sich als eine Art Gemeindeoberhaupt zu positionieren.

Welche Rolle spielt der Begriff „Vorsehung“ in Hitlers Reden?

Der Begriff dient dazu, politische Ereignisse, Erfolge und auch Rückschläge in einen mystischen, schicksalhaften Rahmen zu stellen und so die Kritikfähigkeit der Anhänger zu schwächen.

Inwiefern zieht Hitler Parallelen zwischen dem deutschen Volk und Jesus?

Er konstruiert eine Analogie, in der das deutsche Volk nach dem Ersten Weltkrieg einen „Leidensweg“ durchschreitet, der in einer glorreichen „Wiederauferstehung“ unter seiner Führung münden soll.

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Detalles

Título
Der Einsatz religiöser Bilder in Reden
Subtítulo
Am Beispiel der Rede im Berliner Sportpalast von Adolf Hitler am 10.02.33
Universidad
University of Stuttgart
Calificación
2,0
Autor
Robin Materne (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V231633
ISBN (Ebook)
9783656478171
ISBN (Libro)
9783656479963
Idioma
Alemán
Etiqueta
Adolf Hitler Rede Reden Politik Religion Bilder Sportpalast Vorsehung Deutschland Nationalsozialismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robin Materne (Autor), 2011, Der Einsatz religiöser Bilder in Reden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231633
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