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Warum kämpften die Hereros gegen die weißen Siedler?

Sensibilisierung für die brutale Fremdherrschaft der Deutschen in Afrika durch die exemplarische Erarbeitung zweier Textquellen zu dem Beispiel des Hereroaufstandes 1904 mittels einer kooperativen Lernform.

Titre: Warum kämpften die Hereros gegen die weißen Siedler?

Plan d'enseignement , 2013 , 13 Pages

Autor:in: Franziska Müller (Auteur)

Histoire de l'Europe - Époque guerres mondiales
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Résumé Extrait Résumé des informations

In Anlehnung an den Kernlehrplan für die Hauptschule in Nordrhein-Westfalen im Bereich Gesellschaftslehre soll eine zweigeteilte Unterrichtsreihe im Inhaltsfeldfeld 8 “ Imperialismus und Erster Weltkrieg“ erfolgen.1 Im Verlauf der ersten Unterrichtsreihe soll den Schülern und Schülerinnen die Bedeutung der Begriffe Kolonialismus und Imperialismus verdeutlicht werden. Im Zuge dieser Begriffsdefinitionen soll die Aufteilung der Welt unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen Reiches verstanden und kritisch beurteilt werden. Um das Rassendenken und die Machtansprüche der weißen Eroberer exemplarisch darzustellen, soll in der gezeigten Unterrichtsstunde auf den Aufstand der Herero im Jahre 1904 eingegangen werden. Die im Volksmund häufig als Völkermord oder auch Genozid bezeichnete Reaktion der Deutschen gegenüber dem indigenen Stamm der Herero lastet bis heute auf den Schultern Deutschlands und sollte daher gesonderte Beachtung im Geschichtsunterricht erfahren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Unterrichtsreihe

2. Thema der Unterrichtsstunde

3. Didaktisch-methodische Entscheidung

4. Lernziele der Unterrichtsstunde

4.1 Sachkompetenz

4.2 Urteilskompetenz

4.3 Methodenkompetenz

5. Verlaufsplan der Stunde

6. Geplanter Verlauf der Unterrichtsreihe

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der schriftlichen Planung einer unterrichtspraktischen Prüfung im Fach Geschichte. Das zentrale Ziel ist es, den Schülern durch die Analyse historischer Quellen ein tiefgreifendes Verständnis für die brutale Fremdherrschaft und die damit einhergehenden Auswirkungen des Imperialismus auf indigene Völker zu vermitteln, wobei die Perspektiven der Beteiligten kritisch gegenübergestellt werden.

  • Imperialismus und Kolonialismus des Deutschen Kaiserreichs
  • Aufstand der Herero 1904
  • Multiperspektivität durch Quellenarbeit
  • Kooperative Lernformen (Think!Pair!Share!)
  • Gegenwartsbezug und historische Urteilsbildung

Auszug aus dem Buch

Didaktisch- methodische Entscheidung

In Anlehnung an den Kernlehrplan für die Hauptschule in Nordrhein-Westfalen im Bereich Gesellschaftslehre soll eine zweigeteilte Unterrichtsreihe im Inhaltsfeldfeld 8 “ Imperialismus und Erster Weltkrieg“ erfolgen. Im Verlauf der ersten Unterrichtsreihe soll den Schülern und Schülerinnen die Bedeutung der Begriffe Kolonialismus und Imperialismus verdeutlicht werden. Im Zuge dieser Begriffsdefinitionen soll die Aufteilung der Welt unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen Reiches verstanden und kritisch beurteilt werden. Um das Rassendenken und die Machtansprüche der weißen Eroberer exemplarisch darzustellen, soll in der gezeigten Unterrichtsstunde auf den Aufstand der Herero im Jahre 1904 eingegangen werden. Die im Volksmund häufig als Völkermord oder auch Genozid bezeichnete Reaktion der Deutschen gegenüber dem indigenen Stamm der Herero lastet bis heute auf den Schultern Deutschlands und sollte daher gesonderte Beachtung im Geschichtsunterricht erfahren.

Um die SuS an das zu untersuchende Szenario heranzuführen, verwendet die Laa als Einstiegsmedium eine Bildquelle, welche die brutale Niederschlagung des Herero Stammes darstellt. Die zeitgenössische Abbildung wurde gewählt, da sie deutlich macht, dass die Hereros trotz ihrer Unterlegenheit durch landestypische Waffen, ihre Situation nicht länger erdulden wollen und werden. Die Laa macht sich hierbei die Methode des „Stummen Impulses“ zu Nutze und lässt den Reaktionen der SuS zunächst genug Raum. Die Laa nimmt hierbei keinen maßgeblichen Einfluss, da die Denkprozesse der Schüler sonst unterbrochen würden. Anschließend soll die mögliche Stundenfrage formuliert werden. Hierbei behält sich die Laa vor, im Falle einer mangelnden Ergebnisfindung, die Stundenfrage selbst zu benennen. Die Fixierung an der Tafel ist zwingend notwendig, um im späteren Verlauf darauf zurückgreifen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema der Unterrichtsreihe: Hier wird der inhaltliche Rahmen der Unterrichtsreihe skizziert, der sich mit den Auswirkungen des europäischen Kolonialbesitzes auf Völker in Afrika und Asien beschäftigt.

2. Thema der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel definiert das spezifische Ziel der Stunde, die Ursachen des Hereroaufstandes 1904 durch Quellenarbeit zu erarbeiten.

3. Didaktisch-methodische Entscheidung: Das Kapitel erläutert die curricularen Einbindungen sowie die methodischen Entscheidungen für den Unterricht, insbesondere den Einsatz kooperativer Lernformen.

4. Lernziele der Unterrichtsstunde: Hier werden die angestrebten Kompetenzzuwächse bei den Schülern in den Bereichen Sach-, Urteils- und Methodenkompetenz konkretisiert.

5. Verlaufsplan der Stunde: Eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf, die Phasen und die eingesetzten Medien der Unterrichtsstunde.

6. Geplanter Verlauf der Unterrichtsreihe: Ein grober Überblick über die Inhalte und Methoden der gesamten geplanten Unterrichtsreihe über sieben Stunden hinweg.

Schlüsselwörter

Imperialismus, Kolonialismus, Herero, Namibia, Deutsches Kaiserreich, Aufstand, Quellenarbeit, Geschichtsunterricht, Multiperspektivität, Kooperatives Lernen, Genozid, Unterrichtsplanung, Ursache und Wirkung, Fremdherrschaft, Urteilskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine detaillierte Unterrichtsplanung für eine Geschichtsstunde im Rahmen einer unterrichtspraktischen Prüfung dar, die sich mit dem Kolonialismus im Deutschen Kaiserreich befasst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Imperialismus, dem Aufstand der Herero im Jahr 1904 und den Folgen der deutschen Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Ziel ist die Sensibilisierung der Schüler für die brutale Fremdherrschaft durch die exemplarische Untersuchung von Textquellen, um ein Verständnis für die Konfliktursachen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Unterricht angewandt?

Es wird die Methode "Think!Pair!Share!" genutzt, um individuelle Standpunkte zu entwickeln und durch einen kooperativen Austausch zu erweitern.

Was wird im Hauptteil der Unterrichtsplanung beschrieben?

Der Hauptteil erläutert die didaktisch-methodischen Überlegungen, die Lernziele und den detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Imperialismus, Kolonialismus, Herero, Quellenarbeit und Urteilskompetenz.

Warum wird eine Bildquelle als Einstieg gewählt?

Die Bildquelle dient als "stummer Impuls", um Interesse zu wecken und das Vorwissen der Schüler zu aktivieren, ohne deren Denkprozesse durch zu frühe Lehrereinflüsse zu steuern.

Welche Rolle spielt der Gegenwartsbezug?

Als didaktische Reserve wird der Gegenwartsbezug genutzt, indem die Frage nach der Rechtfertigung finanzieller Wiedergutmachungsforderungen gestellt wird, um Ursache und Wirkung historischer Ereignisse mit der Gegenwart zu verknüpfen.

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Résumé des informations

Titre
Warum kämpften die Hereros gegen die weißen Siedler?
Sous-titre
Sensibilisierung für die brutale Fremdherrschaft der Deutschen in Afrika durch die exemplarische Erarbeitung zweier Textquellen zu dem Beispiel des Hereroaufstandes 1904 mittels einer kooperativen Lernform.
Université
Pedagogic Seminar Bielefeld
Auteur
Franziska Müller (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
13
N° de catalogue
V231659
ISBN (ebook)
9783656500872
ISBN (Livre)
9783656534259
Langue
allemand
mots-clé
warum hereros siedler sensibilisierung fremdherrschaft deutschen afrika erarbeitung textquellen beispiel hereroaufstandes lernform
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Franziska Müller (Auteur), 2013, Warum kämpften die Hereros gegen die weißen Siedler?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231659
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Extrait de  13  pages
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