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Bedarfsermittlung zur Planung innovativer Weiterbildungsangebote. Das Konzept "Lebenslanges Lernen"

Am Beispiel einer Bedarfserhebung zur Einführung des Weiterbildungsganges „Fachwirt/in für Medizinische Informationstechnologien“

Titel: Bedarfsermittlung zur Planung innovativer Weiterbildungsangebote. Das Konzept "Lebenslanges Lernen"

Bachelorarbeit , 2009 , 50 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Janine Romppel (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit einem sich epidemieartig ausbreitenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandel, gekennzeichnet durch ungeahnte Innovationsenergien, globalisierte Wirtschaftsaktivitäten, einer verstärkten Fokussierung von Wertschöpfungsprozessen und Beschäftigung auf den Dienstleistungssektor sowie einem gar unermesslichen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, scheint sich ein Grundgerüst einer wissensbasierten Gesellschaft zu entwickeln. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung Bonn betont, dass aufgrund solch weit- reichender Veränderungsprozesse in der Arbeits- sowie in der privaten Lebenswelt,- vor allem die berufliche Weiterbildung,- nicht nur als Schlüsselressource für Individuen und Gesellschaft fungiert, sondern zudem eine bedeutende Stellung als Gefolge des Konzeptes Lebenslanges Lernen einnimmt. Besonders im beruflichen Sektor fallen Schlagwörter wie „Kompetenzentwicklung“, „fachübergreifende Kompetenz“, „Soft Skills“ oder „personale Qualifikationen“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 ZIELSETZUNG

2. WEITERBILDUNG ALS BAUSTEIN LEBENSLANGEN LERNENS

2.1 DER BEGRIFF DER WEITERBILDUNG

2.3 DIE BETEILIGUNG AN WEITERBILDUNG

2.3 DER BEGRIFF DES LEBENSLANGEN LERNENS

2.4 WEITERBILDUNG UND LEBENSLANGES LERNEN IM ZUSAMMENHANG

3. ZWISCHENFAZIT

4. PROGRAMMPLANUNGSHANDELN IN DER WEITERBILDUNG

4.1 DER BEGRIFF PROGRAMM IN DER WEITERBILDUNG

4.2 DER BEGRIFF PROGRAMMPLANUNG

4.3 PROGRAMMPLANUNG ALS KOPPELUNG VON WISSENSINSELN

5. BEDARFSERMITTLUNG ALS PLANUNGSINSTRUMENT

5.1 DER BEGRIFF DES BEDARFS

5.2 METHODEN DER BEDARFSERMITTLUNG

6. EMPIRISCHE STUDIE ZUR BEDARFSERHEBUNG DES DEUTSCHEN INSTITUTES ZUR WEITERBILDUNG TECHNISCHER ASSISTENTINNEN UND ASSISTENTEN IN DER MEDIZIN E.V. (DIW-MTA)

6.1 VORSTELLUNG DES DIW-MTA

6.2 DIE IDEE UND VORÜBERLEGUNGEN ZUR STUDIE

6.3 LEITFADENENTWICKLUNG UND VORÜBERLEGUNGEN ZUR VORGEHENSWEISE DER BEDARFSERKUNDUNG

6.4 DURCHFÜHRUNG DER BEDARFSERHEBUNG

6.4.1 Teilnehmerbefragung als Instrument der Bedarfsermittlung

6.5 PRÄSENTATION UND AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE

6.6 KRITISCHE ANMERKUNGEN ZUR STUDIE UND BEURTEILUNG DER GEWÄHLTEN METHODE

7. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Bedarfsermittlung für die Konzeption innovativer Weiterbildungsangebote, wobei sie den Prozess am Beispiel der Einführung des Weiterbildungsganges „Fachwirt/in für Medizinische Informationstechnologien“ beim Deutschen Institut für Weiterbildung Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (DIW-MTA) empirisch analysiert und kritisch bewertet.

  • Grundlagen von Weiterbildung im Kontext des Lebenslangen Lernens
  • Theorie und Praxis der Programmplanung in der Weiterbildung
  • Methoden der Bedarfsermittlung und Fragebogenkonstruktion
  • Empirische Bedarfsanalyse bei medizinisch-technischem Assistenzpersonal
  • Ableitung von Weiterbildungsbedarfen für den IT-Bereich in der Medizin

Auszug aus dem Buch

6.4.1 Teilnehmerbefragung als Instrument der Bedarfsermittlung

Befragung wird als verbale Kommunikationssituation verstanden, in der zwei oder mehrere Personen miteinander in Beziehung treten und ein Gespräch führen. Solche Befragungen, die zur zwischenmenschlichen Verständigung dienen, gehören zum Alltag und laufen über das Medium Sprache ab (vgl. Atteslander/Kopp In: Roth, E./Heidenreich, K. (1993), S.146). Wichtig in der weiteren Betrachtung der Teilnehmerbefragung ist es, allgemeine Bedingungen der Komponente Befragung an sich zu klären. Zunächst handelt es sich bei einer Befragung immer um einen sozialen Vorgang (ebd. S.147). Hierbei wird das interaktive Geschehen miteinander in Beziehung tretender Menschen angesprochen. Es muss auch bewusst gemacht werden, dass sich in jeder Befragung ein bestimmtes Interesse manifestiert (ebd. S.147). Befragungen sind demnach auf ein bestimmtes Ziel gerichtet. In der Betrachtung der Ergebnisse der Befragungen muss der Kontext, in dem diese ablaufen, Berücksichtigung finden. Das heißt, die Bedingungen der unmittelbaren räumlichen Umwelt (Wohnverhältnisse, anwesende Personen, Zeitdruck) sowie verwendete Mittel der Befragung (Sprache, die auf kulturelle Hintergründe hinweisen könnte) sind nicht zu vergessen (ebd. S.147). Es stellt sich die Frage, durch welche Besonderheiten sich eine wissenschaftliche Befragung kennzeichnen lässt? „Die wissenschaftliche Befragung unterscheidet sich von der alltäglichen durch die Kontrolliertheit jeder einzelnen Befragungsphase“ (ebd. S.148).

Auch wenn im Folgenden über das Interview als Messinstrument diskutiert wird, sind die allgemeinen Informationen zur Befragung als Oberbegriff nicht weniger zu beachten. Wir haben uns bezüglich der Bedarfserhebung für ein strukturiertes Interview entschieden. Hierzu gilt es einen Fragebogen zu entwerfen. Der nächste Abschnitt setzt sich daher mit theoretischen Überlegungen zur Konstruktion eines Fragebogens auseinander.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Strukturwandel und die steigende Bedeutung der beruflichen Weiterbildung sowie die Problematik der Bedarfsermittlung in der Praxis.

2. WEITERBILDUNG ALS BAUSTEIN LEBENSLANGEN LERNENS: Dieses Kapitel definiert Weiterbildung und Lebenslanges Lernen, ordnet sie theoretisch ein und diskutiert deren wechselseitigen Zusammenhang.

3. ZWISCHENFAZIT: Das Kapitel fasst die Diskrepanz zwischen der hohen gesellschaftlichen Wertschätzung von Weiterbildung und der tatsächlichen, rückläufigen Bildungsbeteiligung zusammen.

4. PROGRAMMPLANUNGSHANDELN IN DER WEITERBILDUNG: Es wird die Programmplanung als zentrales, kommunikatives Handlungsfeld der Weiterbildung definiert, das durch ein "Netz von Entscheidungen" geprägt ist.

5. BEDARFSERMITTLUNG ALS PLANUNGSINSTRUMENT: Hier werden die Begriffe Bedarf und Bedürfnis differenziert und verschiedene Methoden der Bedarfsermittlung, insbesondere die Primär- und Sekundärerhebung, dargestellt.

6. EMPIRISCHE STUDIE ZUR BEDARFSERHEBUNG DES DEUTSCHEN INSTITUTES ZUR WEITERBILDUNG TECHNISCHER ASSISTENTINNEN UND ASSISTENTEN IN DER MEDIZIN E.V. (DIW-MTA): Das Hauptkapitel beschreibt die Durchführung, Auswertung und methodische Reflexion einer Befragung zur Einführung eines neuen Weiterbildungsganges.

7. FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit resümiert die Ergebnisse, bestätigt die Relevanz der Bedarfsanalyse für die Programminnovation und reflektiert die methodische Vorgehensweise.

Schlüsselwörter

Bedarfsermittlung, Weiterbildung, Programmplanung, Lebenslanges Lernen, DIW-MTA, Medizinische Informationstechnologien, Fragebogen, Bedarfsanalyse, Kompetenzentwicklung, Medizinisches Assistenzpersonal, Berufsbildung, Empirische Studie, Bildungsbedarf, Fachwirt, Digitale Systeme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedarfsermittlung als Planungsinstrument für innovative Weiterbildungsangebote am Beispiel des Deutschen Instituts für Weiterbildung Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (DIW-MTA).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen, die Prozesse der Programmplanung sowie die praktische Durchführung einer empirischen Bedarfsanalyse mittels Fragebögen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Bedarfsermittlung für die Konzeption von Weiterbildungsangeboten zu beurteilen und die methodische Leistungsfähigkeit der gewählten Fragebogen-Studie zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin wählte eine quantitative Teilnehmerbefragung durch einen strukturierten Fragebogen, der auf dem 15. Deutschen MTA-Kongress und weiteren Tagungen eingesetzt wurde, um den Weiterbildungsbedarf zu quantifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Programmplanung und Bedarfsermittlung und stellt detailliert die Durchführung sowie die Ergebnisse der empirischen Studie beim DIW-MTA vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bedarfsermittlung, Weiterbildung, Programmplanung, DIW-MTA, Medizinische Informationstechnologien, empirische Studie und Kompetenzentwicklung.

Warum wurde für die Bedarfsermittlung des DIW-MTA ein schriftlicher Fragebogen gewählt?

Die Wahl fiel auf den Fragebogen, um eine möglichst große Anzahl an Personen aus der Zielgruppe zu erreichen und die Ergebnisse statistisch vergleichbar zu machen.

Welche Erkenntnis gewinnt die Autorin aus der kritischen Reflexion ihrer gewählten Methode?

Die Autorin stellt fest, dass die gewählte Methode zwar einen hohen Zeitaufwand für die Erstellung und Auswertung erforderte und die Individualität der Befragten einschränkte, jedoch statistisch belastbare Daten für die Programmplanung lieferte.

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Details

Titel
Bedarfsermittlung zur Planung innovativer Weiterbildungsangebote. Das Konzept "Lebenslanges Lernen"
Untertitel
Am Beispiel einer Bedarfserhebung zur Einführung des Weiterbildungsganges „Fachwirt/in für Medizinische Informationstechnologien“
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
M.A. Janine Romppel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
50
Katalognummer
V231680
ISBN (eBook)
9783656728160
ISBN (Buch)
9783656728139
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedarfsermittlung planungsinstrument gewinnung weiterbildungsangebote beispiel bedarfserhebung einführung weiterbildungsganges fachwirt/in medizinische informationstechnologien deutschen institut weiterbildung technischer assistentinnen assistenten medizin betrachtung konzeptes lebenslanges lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Janine Romppel (Autor:in), 2009, Bedarfsermittlung zur Planung innovativer Weiterbildungsangebote. Das Konzept "Lebenslanges Lernen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231680
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Leseprobe aus  50  Seiten
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