Analyse und Optimierung der Qualität der Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg


Seminararbeit, 2011

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bestandsaufnahme Prozessmodellierung nach dem WS-2010/2011
2.1. Modellierungsteam an der FHB
2.2. Überarbeitung der Konventionen
2.3. Ablage und Präsentation
2.3.1. Dokumentation
2.3.2. Sharepoint
2.3.3. BSCW
2.4. Template
2.5. Mehrsprachige Prozessmodelle

3. Entwicklung eines Qualitätsprozesses
3.1. Einflussfaktoren auf die Qualität
3.2. Bisheriges Vorgehen in der Modellierung
3.3. Optimiertes Vorgehen
3.4. Präsentation des Prozesses

4. Fazit und Ausblick

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit ist begleitend zu dem Fach “Modellierung und Analyse von Prozessen“ im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik - Information Process Management angefertigt worden.

Sie ist die Fortsetzung und eine Vertiefung der Bachelorarbeit „Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg“. Es erfolgt eine kurze Bestandsaufnahme mit dem Fokus auf den Änderungen des vergangenen Wintersemesters 2010/2011. In diesem Zusammenhang sollen auch die Probleme erläutert werden, welche während der Modellierung aufgetreten sind. Im Rahmen dieser Arbeit ist auch das erste mehrsprachige Prozessmodell an der FHB entwickelt worden. Was bei der Erstellung zu beachten ist, wird in dem entsprechendem Kapitel kurz erläutert. Die Hauptaufgabe dieses Semesters war es, das Modellierungsteam für die FHB Prozesse zu organisieren und die Modellierer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind dann in den Hauptteil der Arbeit eingeflossen, welcher sich mit der Qualität von Prozessmodellen beschäftigt. Es werden im Allgemeinen die Einflussfaktoren, als auch das bisherige Vorgehen betrachtet, um diese dann zu optimieren.

Den Abschluss bildet die Präsentation des entwickelten Prozesses. Der letzte Teil der Arbeit enthält einen Ausblick auf die zukünftigen Modellierungen an der FHB. Um den Ausblick nicht nur aus der Sicht eines Studenten zu verfassen, wurde zu dem Thema eine Umfrage unter den Studenten des Masterstudienganges durchgeführt. Die Umfrage befasst sich mit dem bereits heiß diskutierten Thema „KSA oder BPNM“.

2. Bestandsaufnahme Prozessmodellierung nach dem WS- 2010/2011

2.1. Modellierungsteam an der FHB

In diesem Semester wurden die Studenten in zwei Modellierungsteams unterteilt. Das Team mit den meisten Teammitgliedern beschäftigte sich mit der Modellierung von medizinischen Prozessen des „Reha-Zentrum des Oberlinhauses“. Das zweite Modellierungsteam sollte die Prozesse der FHB weiter überarbeiten und verbessern. Meine Aufgabe bestand darin, das FHB-Team zu betreuen. Dafür mussten die Prozesse verteilt und benötigte Informationen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren benötigten vor allem die Studenten, welche vorher noch keine Erfahrung mit Semtalk und KSA hatten, anfänglich persönliche Betreuung bei der Modellierung. Es wurden Dokumentationen überarbeitet, fehlende Daten mit Hilfe von Interviews recherchiert und zum Schluss die Prozessmodelle erstellt. Es wurden die Prozesse mit dem größten Änderungsbedarf ausgewählt. Grundlage dafür bildete die zu dem Thema verfasste Bachelorarbeit.

2.2. Überarbeitung der Konventionen

Die Grundlage für eine einheitliche und syntaktisch korrekte Modellierung sind die Modellierungskonventionen. Diese müssen den sich ständig ändernden Anforderungen angepasst werden. So auch die Konventionen der Fachhochschule Brandenburg. Letztes Semester hatte ein Team von zwei Studenten die Aufgabe, die Konventionen, welche bereits in der Bachelorthesis überarbeitet wurden, soweit anzupassen, dass sie auch für die Medizinischen Prozesse genutzt werden können.

Eine Vertiefung zu diesem Thema ist in der entsprechenden Semesterarbeit der Studenten Max Flügel und Alexander Stein zu finden.

Die Konventionen wurden den Modellierern im BSCW bereit gestellt [KUD11].

2.3. Ablage und Präsentation

In folgendem Kapitel werden die Änderungen erläutert, welche sich im Bereich Ablage und Präsentation im letzten Semester geändert haben. Angefangen bei der Dokumentation, bei der eine allgemeine Vorlage geschaffen wurde, bis zur Weiterentwicklung der Prozesshomepage und des Microsoft Sharepoint Servers.

2.3.1. Dokumentation

Die Vorlage für die Dokumentation, welche für alle Prozesse genutzt werden soll, befindet sich im BCSW-Ordner [KUD11].

Als Verbesserungsmöglichkeit ist im Dokument noch eine Verlaufsliste der letzten Modellierer anzulegen, da bei einer Überarbeitung eventuelle Nachfragen auch an vorherige Bearbeiter wichtig sein könnten.

2.3.2. Sharepoint

Unter der Leitung von Herrn Endt ist die Ablagemöglichkeit für Prozesse in diesem Semester erweitert worden. Es wurden Bereiche für die FHB Prozesse sowie für die Prozesse aus dem „Oberlinhaus“ erstellt. Ein weiteres neues Feature ist der externe Zugriff. Dieser ist unter der Benutzung eines VPN-Zugangs möglich. Die anfänglichen Login-Probleme wurden bis zum Ende des Semesters gelöst.

2.3.3. BSCW

Das BSCW wurde im Semester für die Organisation der Projekte und Vorlesung genutzt. Von den durch mich betreuten Studenten wurde die Kritik zum Thema BSCW geäußert, da nun auch den Sharepoint existiere, wisse man nicht, wo die aktuellen Daten liegen. Es wurde die Befürchtung geäußert, dass eine solche doppelte Ablage auf kurz oder lang zu inkonsistenten Datenbeständen führen wird. Die Organisation war jedoch so geplant, dass nach dem Semester ausschließlich die aktuellen Prozesse und deren Dokumentation auf dem MOSS abgelegt werden sollten. Wie weit das schlussendlich eingehalten wurde, wird man erst nach Abgabe aller Prozesse feststellen können.

2.4. Template

Das KSA-FHB Template wurde auch in diesem Semester weiterentwickelt. Der Verantwortliche für die Entwicklung war Herr Endt. Nach Fertigstellung der Bearbeitung wurde das Template in eine installationsfähige Datei verpackt und den Studenten im BSCW [KFT11] zur Verfügung gestellt.

2.5. Mehrsprachige Prozessmodelle

In folgendem Abschnitt wird kurz auf die Erstellung von Mehrsprachigen Prozessmodellen in Semtalk mit der Notation KSA eingegangen. Im Mittelpunkt stehen hier die Schwächen und Fehler, welche noch in der Software enthalten sind und bei der Entwicklung eines solchen Modells entdeckt wurden.

Bevor man mit der Übersetzung beginnen darf, müssen in SemTalk an drei Stellen die Sprache umgestellt werden. Als erstes unter „SemTalk Extras Optionen Sprache“, als zweites unter „SemTalk Extras Visio Optionen Speichern/Öffnen Sprache“ und als letztes oben den Reiter in der Menüleiste. Nur dann ist sichergestellt, dass die richtige Sprache nach einem Neustart von SemTalk wieder erscheint.

Für das erste Modell wurde der Prozess „Bachelor-Arbeit-WI“ ausgewählt. Das fertige Modell soll dann im selben BSCW Ordner unter dem englischen Namen zu finden sein. Im ersten Schritt wurden alle Zustände, Informationen und Bearbeiter im SemTalk-Explorer vom Deutschen ins Englische übersetzt. Im nächsten Schritt erfolge eine Überprüfung im Modell. Folgende Probleme sind bei Überprüfung aufgetreten:

- Raute (Entscheidung) lässt kein „switchen“ der Sprache zu, obwohl zwei Sprachen hinterlegt wurden.
- Der Titel auf dem Zeichenblatt sowie auf den Reitern kann nur in einer Sprache angelegt werden.
- Im Explorer wird nach dem Umstellen der Sprache die „Rolle“ nicht ins englische „Role“ übersetzt

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Analyse und Optimierung der Qualität der Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg
Hochschule
Fachhochschule Brandenburg
Veranstaltung
Modellierung und Analyse von Prozessen
Note
2,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V231730
ISBN (eBook)
9783656484974
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse, optimierung, qualität, prozessmodellierung, fachhochschule, brandenburg
Arbeit zitieren
Karl-Philipp Böckmann (Autor), 2011, Analyse und Optimierung der Qualität der Prozessmodellierung an der Fachhochschule Brandenburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231730

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