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Kleider machen Leute. Pädagogische Aspekte von Kleidung als nonverbaler Botschaft

Titre: Kleider machen Leute. Pädagogische Aspekte von Kleidung als nonverbaler Botschaft

Thèse de Bachelor , 2013 , 85 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Karolin Strohmeyer (Auteur)

Pédagogie - Divers
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„Mode ist ein allgegenwärtiges, alltägliches und vielseitiges Phänomen. Das Kleidungsverhalten von uns Menschen ist komplex determiniert - viele unterschiedliche Gründe und Ursachen beeinflussen den Griff in den Kleiderschrank. Ich ziehe das an, was mir gefällt und andere sollen mich so wahrnehmen, wie ich mich mit meiner Kleidung fühle. Dabei spielt der Aspekt der nonverbalen Kommunikation der Kleidung eine entscheidende Rolle. Nonverbale Kommunikation bedient sich einer Zeichen- bzw. Symbolsprache, um Botschaften zu vermitteln. Anhand der äußeren Erscheinung macht sich unser Gegenüber ein Bild von uns und steckt uns in eine Schublade. Den funktionalen Aspekten der Bekleidung stehen modische Aspekte gegenüber. Sie rücken die Vorliebe der Menschen an der Veränderung, am ständig Neuen, in den Vordergrund. Kleidung ist aber noch viel mehr: Kleidung dient der Selbstdarstellung, der Selbstbehauptung, der An- und Abgrenzung zu gesellschaftlichen Gruppen. Kleidung ist nicht nur ein oberflächliches und dekoratives Element des menschlichen Lebens, sondern ein wichtiges Ausdrucksmittel und Regulator innerhalb einer Gesellschaft. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit der nonverbalen Kommunikationskraft von Kleidung und untersucht diese besonders hinsichtlich der pädagogischen und erzieherischen Aspekte. Dabei soll dementsprechend speziell das Kleidungsverhalten von Grundschulkindern analysiert werden. Nach dem Versuch einer Definition von Mode bzw. Kleidung werden einige wichtige Faktoren, die Kleidung ausmachen, wie der soziologische, der psychologische und der psychoanalytische, vorgestellt. Dabei soll immer die Sicht auf das Grundschulkind, verbunden mit der Betrachtung von Lebenslauf und Identitätsbildung, im Vordergrund stehen. Welche Beweggründe, Kleidung auszuwählen, treiben Kinder bei der Auswahl ihrer Kleidung bzw. dürfen/können sie ihre Kleidung selbst wählen oder werden sie fremdbestimmt? Inwieweit lassen sie sich von Sozialisationsagenturen wie Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Mitschülerinnen und Mitschülern oder aber von Marken dabei beeinflussen? Inwieweit können Grundschulkinder das Kleidungsverhalten der Erwachsenen und Gleichaltrigen interpretieren und wie bewusst kommunizieren sie selbst mit Kleidung? Dies soll diese Arbeit - auch mit Hilfe der im Anhang befindlichen Umfrageergebnisse - klären.
Lässt sich sagen: Kleider machen Leute – Kleine Kleider machen kleine Leute!?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Mode – das System

1. Der Versuch einer Definition

2. Die Dimensionen der Mode

II. Das Phänomen Kleidung

1. Die Schutz-Theorie

2. Die Scham-Theorie

3. Die Schmuck-Theorie

4. Die soziologische Sicht

5. Die psychologische Sicht

6. Die psychoanalytische Sicht

III. Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern

1. Wandel des Lebenslaufes

2. Kindheitsforschung

3. Nachahmung

4. Mode als Mittel der Selbstinszenierung

5. Der Einfluss von Peer-Groups auf das Kleidungsverhalten

6. Kaufverhalten

IV. Kleidung als nonverbale Kommunikation

1. Nonverbale Kommunikation

2. Vestimentäre Codes

V. Pädagogik

1. Schule

2. Die Erfahrung der eigenen Person

3. Der Halo-Effekt und vestimentäre Missverständnisse

4. Markenbewusstsein

5. Generationsprobleme

6. Dresscodes, Schulkleidung, Schuluniformen

VI. Umfrage

Fazit

Anhang

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die nonverbale Kommunikationskraft von Kleidung mit einem besonderen Fokus auf die pädagogischen und erzieherischen Aspekte im Kontext der Identitätsbildung von Grundschulkindern. Die Forschungsfrage widmet sich dabei den Beweggründen für die Kleidungswahl bei Kindern sowie dem Einfluss von Sozialisationsinstanzen und Marken.

  • Nonverbale Kommunikationskraft von Kleidung
  • Soziologische, psychologische und psychoanalytische Grundlagen der Kleidung
  • Bedeutung von Mode für die Identitätsbildung von Grundschulkindern
  • Einfluss von Peer-Groups und Markenbewusstsein
  • Pädagogische Relevanz und Umgang mit Kleidung in der Schule

Auszug aus dem Buch

1. Nonverbale Kommunikation

Wir als Menschen sind darauf angewiesen, miteinander zu kommunizieren, um uns gegenseitig etwas mitzuteilen. Kleidung kommuniziert unser Innerstes, d.h. sie stellt unser Selbst dar und ist somit eine Kommunikationsform - die nonverbale Kommunikation. Kleidung wird zwangsweise zum Informationsträger und ermöglicht eine visuelle Kommunikation. Weiter können z.B. politische Meinungen, Denkweisen, Auffassungen und soziale Stellungen demonstriert werden. Wieso versteht man Kleidung als Kommunikationsaspekt, wenn sie doch gar nicht im eigentlichen Sinne kommunizieren kann? Die Antwort auf diese Frage ergibt sich, wenn man den kompletten Vorgang der Kommunikation betrachtet. Kommunikation setzt zwei Individuen voraus, die als Sprecher und Hörer fungieren.

Durch die Kommunikation können Informationen weitergegeben und ausgetauscht werden. Dabei wird vom Sender zum Empfänger ein Signal überbracht. Kommunikationswissenschaftler unterscheiden dabei vier Ebenen: die Sachinformationsebene (worüber ich informiere), die Selbstkundgabeebene (was ich von mir zu erkennen gebe), die Beziehungsebene (was ich von dir halte, wie ich zu dir stehe) und die Appellebene (was ich bei dir erreichen möchte). Dies Modell lässt sich auf Kleidung übertragen. Dabei verläuft der Kommunikationsprozess in drei Phasen: 1. Verschlüsselung der Botschaft (Enkodierung, Enkodierer ist der sich Kleidende) 2. Übermittlung der Botschaft (Signalisierung) und 3. Entschlüsselung der Botschaft (Decodierung bzw. Interpretation). Die Sachebene und die Appellebene sind nun recht uninteressant, aber die Betrachtung der Selbstkundgabeebene und der Beziehungsebene lässt Kleidung in einem besonderen Licht stehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema Kleidung als nonverbales Kommunikationsmittel und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

I. Mode – das System: Analyse der theoretischen Grundlagen von Mode als selbstreferenzielles System und Definitionsversuche.

II. Das Phänomen Kleidung: Untersuchung der grundlegenden Kleidungstheorien aus schutz-, scham- und schmucktheoretischer sowie soziologischer und psychologischer Sicht.

III. Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern: Erörterung der kindlichen Identitätsentwicklung im Kontext von Mode, Nachahmung, Peer-Group-Einfluss und Konsumverhalten.

IV. Kleidung als nonverbale Kommunikation: Theoretische Herleitung von Kleidung als Kommunikationssystem und Bedeutung von vestimentären Codes.

V. Pädagogik: Pädagogische Auseinandersetzung mit Kleidung im Schulalltag, dem Markenbewusstsein und der Debatte um Schulkleidung.

VI. Umfrage: Beschreibung der empirischen Erhebung zum Konsum- und Kleidungsverhalten von Grundschulkindern.

Fazit: Zusammenfassende Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse über die Bedeutung von Kleidung als Identitätsausdruck und Kommunikationsmittel bei Kindern.

Schlüsselwörter

Kleidung, Mode, Nonverbale Kommunikation, Identitätsbildung, Grundschulkind, Sozialisation, Peer-Group, Markenbewusstsein, Pädagogik, Schulkleidung, Kleiderpsychologie, Selbstinszenierung, Halo-Effekt, Symbolik, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Kleidung als nonverbales Kommunikationsmittel fungiert und welche Rolle sie für die Identitätsbildung von Grundschulkindern spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Psychologie und Soziologie der Mode, die Bedeutung von Marken im Kindesalter sowie pädagogische Strategien im Umgang mit Kleidung im Schulkontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Beweggründe der Kleidungswahl bei Kindern zu verstehen und aufzuzeigen, wie Kleidung das Selbstbild und die soziale Interaktion in der Grundschule beeinflusst.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurde eine Umfrage unter Grundschulkindern an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, um mediale Einflüsse und das Markenbewusstsein empirisch zu stützen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Mode und Kleidung, die Bedeutung für die Identitätsbildung, die Analyse von Kleidung als Zeichensystem sowie eine pädagogische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kleidung, Identitätsbildung, Nonverbale Kommunikation, Peer-Group, Markenbewusstsein und Schule.

Welche Rolle spielt der Halo-Effekt in diesem Kontext?

Der Halo-Effekt beschreibt die Gefahr, dass Lehrkräfte durch das äußere Erscheinungsbild (Kleidung) eines Schülers auf dessen Charakter oder Leistungsfähigkeit schließen und somit eine objektive Beurteilung behindert wird.

Wie stehen die Autoren zu Schuluniformen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass einheitliche Schulkleidung zwar den Druck bezüglich Markenkleidung mindern kann, aber eine einheitliche Schuluniform oft nicht die optimale Lösung darstellt, da sie die individuelle Persönlichkeitsentfaltung einschränken könnte.

Fin de l'extrait de 85 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Kleider machen Leute. Pädagogische Aspekte von Kleidung als nonverbaler Botschaft
Université
University of Osnabrück
Note
1,0
Auteur
Karolin Strohmeyer (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
85
N° de catalogue
V231829
ISBN (ebook)
9783656477129
ISBN (Livre)
9783656477150
Langue
allemand
mots-clé
kleider leute pädagogische aspekte kleidung botschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Karolin Strohmeyer (Auteur), 2013, Kleider machen Leute. Pädagogische Aspekte von Kleidung als nonverbaler Botschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231829
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Extrait de  85  pages
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