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Das Thema Liebe in "La Pamela" und "Gli innamorati" von Carlo Goldoni

Titel: Das Thema Liebe in "La Pamela" und "Gli innamorati" von Carlo Goldoni

Hausarbeit , 2012 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Manü Mohr (Autor:in)

Romanistik - Italianistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst werden kurz Liebe und Ehe Carlo Goldonis dargestellt, da die Beziehung zu
seiner Frau Nicoletta sein Leben und Werk prägte. Dann folgen, nach einigen allgemeinen
Informationen unter Miteinbeziehung des Vorwortes, eine Darstellung der Handlung, der Personen
und des Konflikts für jedes der beiden Stücke, beginnend mit La Pamela. Akt für Akt wird die
Liebesverwicklung herausgearbeitet und stets eine Schlüsselszene genauer analysiert; ebenso bei
der Komödie Gli innamorati. Daraufhin folgt ein Vergleich der Stücke und das Fazit hinsichtlich
gemeinsamen Motiven oder Schwerpunkten, Unterschieden und Lösung des Problems; am
Schluss wird die verwendete Literatur in der Quellenangabe genannt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Carlo Goldoni: Seine Liebesgeschichte, seine Zeit

3. La Pamela

3.1 Allgemeine Informationen zur Komödie

3.2 Erster Akt

3.2.1 Schlüsselszene: Erster Akt, Szene dreizehn

3.3 Zweiter Akt

3.4 Dritter Akt

4. Gli innamorati

4.1 Allgemeine Informationen zur Komödie

4.2 Erster Akt

4.3 Zweiter Akt

4.3.1 Schlüsselszene: Zweiter Akt, Szene dreizehn

4.4 Dritter Akt

5. Vergleich und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Darstellung von Liebesbeziehungen, sozialen Hindernissen und den damit verbundenen Konflikten in Carlo Goldonis Komödien "La Pamela" und "Gli innamorati".

  • Biografischer Kontext von Carlo Goldoni und seine Einflüsse auf das Theater.
  • Analyse der Handlungsverläufe und Charaktere in "La Pamela".
  • Untersuchung der zwischenmenschlichen Spannungen und Eifersucht in "Gli innamorati".
  • Vergleichende Betrachtung der Motive, sozialen Barrieren und Lösungsansätze in beiden Stücken.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Schlüsselszene: Erster Akt, Szene dreizehn

Milord Artur diskutiert mit Bonfil über die Nachteile einer Heirat unter dessen Stand, während Letzterer versucht, Ausflüchte zu finden, um eine solche zu rechtfertigen. Laut Artur sorgten sich Bonfils Freunde um dessen zukünftige Nachfolger; er appelliert an Bonfils Klassenbewusstsein und bezeichnet seine Familie als „lo splendore di Londra“ (351). Er mahnt, je später die Heirat stattfinde, umso schwieriger sei es, die Nachfolge zu sichern. Wie Bonfil auch schon früher im Stück sagte, verspüre er aber keine Lust dazu, ja sogar ein „nemico del matrimonio“ sei er. Artur schlägt ihm zwei vorteilhafte Parteien vor, die Vorzüge hätten, die Pamela nicht aufweisen kann. Bonfil weiß dies und beteuert, diese angeblich ausschlaggebenden Argumente spielten für ihn keine Rolle. Statt Reichtum und ein „reines Geblüt“ könne Pamela ihm andere Dinge bieten. Er verlangt eine ehrliche Meinung von seinem Freund: „Ditemi sinceramente: credete voi che un uomo nato nobile, volendo prender moglie, sia in necessità di sposare una dama?“ (352). Artur meint, dies sei nicht unbedingt der Fall, aber es gebe so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz. Man merkt, dass auch Bonfil dieses nicht brechen will und einen „legalen“ Ausweg sucht, als er nach Ausnahmen der Regel fragt. Daraufhin zählt Artur vier Möglichkeiten auf, an denen Bonfil jedesmal etwas auszusetzen hat: Erstens das Geld („Cambiar la nobiltà col denaro?“, fragt er entrüstet), zweitens Verpflichtungen (doch aus Pflichtgefühl zu heiraten wäre eine Schande), drittens persönliche Vorteile (dafür sollte man den Adel nicht aufs Spiel setzen), und schließlich viertens die Schönheit des Mädchens. Da wird Bonfil hellhörig, unterbricht Artur sogar, der ihn sofort wieder zu bremsen versucht, denn es sei nicht ratsam aus drei Gründen: Für ein ehrliches Leben, wegen den Gesetzen und wegen der persönlichen Ehre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Liebesproblematik in Goldonis Komödien ein und erläutert das methodische Vorgehen der Untersuchung.

2. Carlo Goldoni: Seine Liebesgeschichte, seine Zeit: Dieses Kapitel beleuchtet den biografischen Hintergrund Goldonis und zeigt auf, wie seine persönliche Ehe und sein Zeitgeist seine literarische Reform des Theaters beeinflussten.

3. La Pamela: In diesem Kapitel wird das Stück in seinen Entstehungskontext eingebettet, die Handlung in drei Akten analysiert und die kritische Auseinandersetzung mit Standesunterschieden thematisiert.

4. Gli innamorati: Hier liegt der Fokus auf der Dynamik der eifersüchtigen Liebe, der Analyse der Akte sowie der Darstellung emotionaler Ausnahmezustände innerhalb der Komödie.

5. Vergleich und Fazit: Das abschließende Kapitel setzt die beiden untersuchten Werke in Bezug zueinander, vergleicht die Eifersuchtsmotive sowie die Klassenproblematik und fasst Goldonis Verständnis von "echter Liebe" zusammen.

Schlüsselwörter

Carlo Goldoni, La Pamela, Gli innamorati, italienische Literatur, Theaterreform, Liebesbeziehung, Klassenunterschiede, Eifersucht, Commedia dell'arte, Sozialkritik, dramatische Analyse, Emotionen, Adel, Bürgertum, Komödie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Problematik der Liebe in den Theaterstücken von Carlo Goldoni, insbesondere in "La Pamela" und "Gli innamorati".

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss von Standesunterschieden auf Liebesbeziehungen, die Rolle der Eifersucht und die persönliche Entwicklung Goldonis als Dramatiker.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie Goldoni soziale Hindernisse und emotionale Konflikte von Liebenden darstellt und welche Lösungen er innerhalb seiner Komödien für diese Probleme anbietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse, bei der sowohl der biografische Hintergrund des Autors als auch eine textnahe Untersuchung der Dramen (Akt für Akt) erfolgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die beiden Komödien detailliert nach Akten analysiert, wobei besonders Schlüsselszenen hervorgehoben werden, die die Konflikte der Protagonisten verdeutlichen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind Goldoni, La Pamela, Gli innamorati, Klassenunterschiede, Liebe, Eifersucht und Theaterreform.

Welche Rolle spielen die Klassenunterschiede in "La Pamela"?

Die Standesunterschiede bilden das zentrale Hindernis, da sie eine standesgemäße Verbindung zwischen dem Adligen Bonfil und der bürgerlichen Pamela erschweren, bis die Identität Pamelas durch eine späte Enthüllung geklärt wird.

Wie unterscheidet sich die Darstellung der Eifersucht in "Gli innamorati" von "La Pamela"?

Während in "La Pamela" vor allem die äußere soziale Norm die Liebe behindert, wird in "Gli innamorati" die Eifersucht zu einem inneren Hindernis, das durch Missverständnisse und Stolz innerhalb der Beziehung selbst entsteht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Thema Liebe in "La Pamela" und "Gli innamorati" von Carlo Goldoni
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
1,7
Autor
Manü Mohr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V231873
ISBN (eBook)
9783656486640
ISBN (Buch)
9783656485780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
thema liebe pamela carlo goldoni
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manü Mohr (Autor:in), 2012, Das Thema Liebe in "La Pamela" und "Gli innamorati" von Carlo Goldoni, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231873
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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