Um den Erfolg eines Berliner Startups zu ergründen, wird sich in dieser Arbeit eingängig mit Faktoren beschäftigt, von denen Erfolg abhängig ist. Dabei wird ein Fokus auf den Standort gesetzt, wobei weiterhin untersucht wird, ob es noch andere Faktoren gibt, von denen der Erfolg in einem hohen Maße abhängt.
Hierzu wird wissenschaftliche Literatur zum Thema Erfolg im Entrepreneurship und Net Economy herangezogen, um die Erfolgsfaktoren eines Startups zu untersuchen und die relevanten Erfolgsfaktoren daraus abzuleiten.
Um dem neuen und deshalb noch recht wenig durchleuchteten Thema der Startups in Berlin auf den Grund zu gehen, werden zudem die Meinungen von Experten in Form einer qualitativen Umfrage bei der Analyse einfließen. Hierbei soll insb. auch die Wechselwirkung, die zwischen dem Unternehmen und dem Standort bestehen analysiert werden und untersucht werden, inwiefern der Standort Berlin zum Erfolg eines Startups beiträgt.
Schlussendlich wird auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse und daraus abgeleiteten Hypothesen ein eigenständiges Modell zur Klärung von Erfolg eines Berliner Startups erstellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Erfolgsfaktorenforschung
2.1 Methoden zur Identifikation von Erfolgsfaktoren
2.2 PIMS-Programm
2.3 Sieben-S-Modell
2.4 KEF-Methode
2.5 Erfolgsfaktorenkonzept von Pümpin
2.6 Zusammenfassung der Werke
3 Entrepreneurship-Forschung
3.1 Die 16 Erfolgsfaktoren nach Jacobsen
3.2 Das Entrepreneurship-Erfolgs-Modell von Jacobsen
4 Erstellung eines Berliner Startup Modells
4.1 Der Gründer
4.2 Das Ökosystem Berlin
4.3 Das Unternehmen
4.4 Erstellung des Modells
5 Fazit
6 Quellennachweise
6.1 Literaturverzeichnis
6.2 Experteninterviews
6.3 Auflösung der Weblinks
7 Anhang
7.1 Glossar
7.2 Zehn Erfolgsmodelle nach Jacobsen analysiert
7.3 Portraits der Startups aus den Interviews
7.4 Interviewleitfaden
7.5 Interviews
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die zentralen Erfolgsfaktoren für Startups im Bereich der Berliner Net Economy. Dabei wird erforscht, in welchem Maße der Standort Berlin den unternehmerischen Erfolg beeinflusst und wie dieser in ein schlüssiges Modell überführt werden kann, um eine theoretische sowie praxisnahe Handlungsgrundlage zu schaffen.
- Analyse der Erfolgsfaktorenforschung und Entrepreneurship-Theorien
- Untersuchung des Berliner Startup-Ökosystems durch Experteninterviews
- Identifikation und Bewertung interner sowie externer Einflussgrößen
- Entwicklung eines Berliner Startup-Erfolgsmodells
Auszug aus dem Buch
4.2.2 Verbunden: Das Netzwerk und der Standort Berlin
Selbstverständlich muss ein Netzwerk nicht geografisch abhängig sein (insb. im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel), es kamen aber durch die Frage, ob Berlin das neue Silicon Valley sei, aus den Experteninterviews einige interessante Zusammenhänge zwischen einem geografischen Standort und dem Netzwerk auf.
So waren sich alle Experten darüber einig, dass die Phrase „Berlin – das Silicon Valley von Europa“ durch die Gründer, Investoren und das Know-How geprägt wird, da diese in solch einer hohen Konzentration nur in Berlin ansässig sind. Neben anderen Experten betonte z.B. Sascha Kellert, dass es in keiner anderen Stadt Europas solch eine Situation geben würde. D.h. das Netzwerk ist in diesem Fall geografisch Berlin zuzuordnen. In diesem Zusammenhang spricht man vom Ökosystem Berlin.
Daraus sollen folgende Hypothesen abgeleitet werden:
Ein Net-Economy-Netzwerk wie das in Berlin gibt es in keiner anderen Stadt Europas. Es ist mit dem Standort direkt verbunden.
Es trägt einen maßgeblichen Teil zum Erfolg von Startups bei.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Startups in Berlin und Definition der zentralen Fragestellung bezüglich der Erfolgsfaktoren.
2 Erfolgsfaktorenforschung: Theoretische Untersuchung etablierter Methoden wie PIMS-Programm, Sieben-S-Modell und KEF-Methode.
3 Entrepreneurship-Forschung: Detaillierte Analyse des Modells von Kirsten Jacobsen als Basis für das Verständnis von Erfolg bei Neugründungen.
4 Erstellung eines Berliner Startup Modells: Entwicklung des Modells unter Einbezug der Gründerpersönlichkeit, des Berliner Ökosystems und unternehmensinterner Faktoren.
5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.
6 Quellennachweise: Auflistung der verwendeten Literatur, Experteninterviews und Weblinks.
7 Anhang: Ergänzende Informationen, Glossar sowie Analysen weiterer Erfolgsmodelle und Porträts der befragten Startups.
Schlüsselwörter
Erfolgsfaktoren, Entrepreneurship, Berliner Startups, Net Economy, Ökosystem Berlin, Gründerpersönlichkeit, Geschäftskonzept, Internetökonomie, Netzwerke, Wachstum, Unternehmensführung, Standortfaktoren, Business Angels, Venture Capital, Innovation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren für Startups in der Berliner Net Economy.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Erfolgsfaktorenforschung, den Grundlagen des Entrepreneurships und der spezifischen Dynamik des Berliner Standorts.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erstellung eines eigenständigen Modells, das die spezifischen Erfolgsfaktoren eines Berliner Startups aufzeigt.
Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?
Es erfolgt eine Kombination aus Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Studie, die sieben Experteninterviews mit Gründern und Investoren umfasst.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden theoretische Modelle diskutiert, ein Modell für Berliner Startups entwickelt und dieses in ein prozessorientiertes Bild übertragen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Net Economy, Ökosystem Berlin, Gründerpersönlichkeit, Netzwerke und strategische Ausrichtung stehen im Zentrum der Untersuchung.
Warum wird das Ökosystem Berlin besonders hervorgehoben?
Berlin bietet laut Experten durch die hohe Konzentration von Gründern, Investoren und Know-How ein einzigartiges Umfeld, das als "Silicon Valley von Europa" bezeichnet wird.
Welche Rolle spielt der Gründer für den Unternehmenserfolg?
Der Gründer wird als zentraler Erfolgsfaktor identifiziert, wobei insbesondere dessen intrinsische Motivation und Humankapital den Erfolg maßgeblich prägen.
Wie definiert die Arbeit den Erfolg eines Startups?
Erfolg wird nicht rein materiell, sondern als andauernder Prozess der Selbstverwirklichung und des Bestehens am Markt definiert.
Was bedeutet das "Segelfahrt"-Modell in der Arbeit?
Es dient als Metapher, um Erfolg als fortlaufenden Prozess darzustellen, bei dem das Unternehmen das Boot und das Berliner Ökosystem den Wind im Segel darstellt.
- Arbeit zitieren
- Jan Paul Schwarz (Autor:in), 2012, Berlin is the place to be. Erfolgsfaktoren für Startups an der Spree, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231894