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Chinesische Investition in Deutschland

dargestellt am Beispiel einer Fallstudie, Waldrich Coburg & Beijing No.1

Titre: Chinesische Investition in Deutschland

Dossier / Travail , 2012 , 37 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Diplom-Kaufmann, MSc, MBA Thomas vor der Sielhorst (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Globalisierung der Märkte und der dadurch verstärkte Wettbewerb haben
dazu geführt, dass sich Unternehmen nicht nur am Heimatmarkt, sondern auch
über diese Grenzen hinaus, orientieren müssen. Vielfach ist dann auch eine
Internationalisierung in unterschiedlichen Formen erforderlich.
Darüber hinaus verstärkt der technische Fortschritt die Tendenzen zu einer
steigenden Veränderungsgeschwindigkeit. Er ist somit zusätzlicher Treiber der
wirtschaftlichen Entwicklung und gewinnt an Bedeutung, je wichtiger der
Wirtschaftszweig für ein Unternehmen ist.
So kann es erforderlich sein, dass sich Unternehmen neue Produktionsstandorte,
Zuliefer- oder Absatzmärkte suchen oder sich als Investor in einem
anderen Land betätigen.
In der vorliegenden Fallstudie übernimmt der chinesische Staatskonzern Beijing
No.1 ein technologisch führendes Unternehmen des Maschinenbaus in
Deutschland. Mit einer solchen Investition kommen neben den wirtschaftlichen
und technologischen Gegebenheiten neue Herausforderungen auf diese Unternehmen
zu, die bewältigt werden müssen.
Je weiter ein Unternehmen vom Heimatmarkt entfernt ist und in diesem
Rahmen tätig wird, müssen unterschiedliche Kulturkreise berücksichtigt werden
und in die Überlegungen einfliessen. Nur wenn eine intensive Beschäftigung mit
andersartigen Kulturen erfolgt und ein Verständnis für deren Vorstellungen
besteht, ist eine erfolgreiche Investition möglich, denn diese haben einen
erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Übernahme eines
Unternehmens. Das Management muss über intensive interkulturelle
Erfahrungen verfügen, um die dadurch anstehenden Probleme lösen zu
können.
Im Rahmen dieser Fallstudie wird daher das Bewusstsein für die Bedeutung
interkultureller Probleme durch verschiedene Fragestellungen deutlich gemacht.
Mit der Beantwortung dieser Fragen und unter Berücksichtigung theoretischer
Erkenntnisse soll aufgezeigt werden, wie eine erfolgreiche Übernahme der
WALDRICH COBURG durch die chinesische Firma Beijing No. 1 möglich
geworden ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Globalisierung und chinesische Zielsetzungen bei Investitionen

2. Kurzbeschreibungen der Firmen Waldrich Coburg / Beijing No. 1

3. Unternehmensrelevante Aspekte der Kulturen

3.1 Grundzüge der chinesischen Kultur

3.2 Das Dimensionsmodell nach Hofstede

3.2.1 Vergleichbarkeit von unterschiedlichen Kulturen

3.2.2 Typisch deutsche Unternehmenskultur

3.2.3 Typisch chinesische Unternehmenskultur

3.3 Elemente einer erfolgreichen Übernahmestrategie

3.4. Aufbau einer deutsch-chinesischen Unternehmenskultur

3.4.1 Modelle und Ausmaß einer gemeinsamen Unternehmenskultur

3.4.2 Auseinandersetzung und Motivation mit der Unternehmenskultur

3.5 Strategie einer chinesischen Unternehmensübernahme

4. Ausblick und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der erfolgreichen Akquisition des deutschen Maschinenbauunternehmens Waldrich Coburg durch den chinesischen Staatskonzern Beijing No. 1. Es wird untersucht, wie interkulturelle Unterschiede im Management überwunden wurden, um eine gemeinsame Unternehmenskultur zu etablieren, die langfristiges Wachstum ermöglicht.

  • Analyse der chinesischen Investitionsstrategien in Deutschland.
  • Gegenüberstellung der kulturellen Dimensionen nach Hofstede.
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren bei deutsch-chinesischen Übernahmen.
  • Untersuchung von Modellen zur Integration verschiedener Unternehmenskulturen.
  • Bewertung der Rolle von Vertrauensbildung und interkultureller Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

Integration and Repositioning of the Company

The management of the Chinese parent company was fully aware of the risks involved when it took over Waldrich Coburg. It had little international experience, and this was compounded by the fact that it had never before mastered such a challenge and possessed neither the organizational structure nor the appropriate human resources for a task of this magnitude. For this reason it commissioned an international management consultancy to accompany the post-merger process. Another important and successful factor was the creation of a new executive structure.

With the selection of three managing directors, Hubert Becker (chairman), Horst Rothhaupt (marketing), and Uwe Herold (financials), Beijing No. 1 placed its bets on “home-grown” Waldrich Coburg executives who enjoyed the complete confidence of the employees (Hubert Becker had started his career as an apprentice in the company), and at the same time had for many years cultivated an excellent relationship with the top Chinese executives. There were no redundancies, and later on the workforce actually once again increased in size. As a result of this the company has witnessed an extremely low fluctuation rate. It guarantees very high quality standards among the employees, and at the same time prevents skills from drifting off elsewhere.

Another important aspect comprises the intentions of the Chinese management. Whereas Waldrich Coburg did not have a say in the actual takeover, the management of the company was co-opted by the new owners to participate in the development of a common strategy. The company continued to apply itself to the international markets, and also increasingly to the Chinese market, where Waldrich regained some freedom on the operational side of the business, the Franconians were subsequently able to concentrate on two crucial points, the market situation and technology.

Zusammenfassung der Kapitel

Globalisierung und chinesische Zielsetzungen bei Investitionen: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Treiber der Internationalisierung und die spezifische "Join them!"-Strategie chinesischer Unternehmen.

Kurzbeschreibungen der Firmen Waldrich Coburg / Beijing No. 1: Hier werden die historischen Hintergründe sowie die Marktpositionen der beiden Unternehmen als Basis für die Fallstudie vorgestellt.

Unternehmensrelevante Aspekte der Kulturen: Dieses Kapitel analysiert kulturelle Unterschiede anhand philosophischer Strömungen und des Hofstede-Modells, um die Basis für interkulturelle Herausforderungen zu legen.

Ausblick und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erfolgsfaktoren zusammen und betont, dass eine gelungene Integration vor allem Zeit, Verständnis und interkulturelle Sensibilität erfordert.

Schlüsselwörter

Waldrich Coburg, Beijing No. 1, Unternehmenskultur, Interkulturelles Management, Akquisition, Hofstede-Modell, Globalisierung, Strategische Übernahme, Maschinenbau, Deutschland, China, Guanxi, Post-Merger-Integration, Vertrauensbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Übernahme des deutschen Unternehmens Waldrich Coburg durch den chinesischen Staatskonzern Beijing No. 1 als Best-Practice-Fallstudie für erfolgreiche interkulturelle Kooperation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmenskultur, der Strategieentwicklung im Maschinenbau, interkulturellen Differenzen und den Methoden zur erfolgreichen post-merger Integration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche kulturelle Hintergründe durch gezielte Managementmaßnahmen in Einklang gebracht werden können, um Synergieeffekte zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Analyse einer Fallstudie, ergänzt durch theoretische Modelle wie die Kulturdimensionen nach Hofstede.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse kultureller Unterschiede zwischen Deutschland und China sowie der Identifikation konkreter Erfolgsfaktoren der Übernahmestrategie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie "Interkulturelles Management", "Guanxi", "Post-Merger-Integration" und "Strategische Partnerschaft" sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Was bedeutet das Zitat "Eine deutsche Eiche verpflanzt man nicht"?

Es symbolisiert die Strategie des chinesischen Eigentümers, das deutsche Traditionsunternehmen in seiner gewachsenen Struktur zu erhalten, anstatt es in eine rein chinesische Organisationsform zu zwingen.

Welche Rolle spielt "Guanxi" bei der Übernahme?

Guanxi beschreibt die Bedeutung persönlicher Beziehungen und langfristiger Verpflichtungen, die als Basis für das gegenseitige Vertrauen zwischen den Führungsteams dienten.

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Résumé des informations

Titre
Chinesische Investition in Deutschland
Sous-titre
dargestellt am Beispiel einer Fallstudie, Waldrich Coburg & Beijing No.1
Cours
Interculture Management
Note
2,0
Auteur
Diplom-Kaufmann, MSc, MBA Thomas vor der Sielhorst (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
37
N° de catalogue
V232095
ISBN (ebook)
9783656487333
ISBN (Livre)
9783656492894
Langue
allemand
mots-clé
chinesische investition deutschland beispiel fallstudie waldreich coburg beijing
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Kaufmann, MSc, MBA Thomas vor der Sielhorst (Auteur), 2012, Chinesische Investition in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232095
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Extrait de  37  pages
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