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Placebo Reforms

Título: Placebo Reforms

Trabajo , 2013 , 17 Páginas

Autor:in: Daniel Konermann (Autor)

Politíca - Otros temas
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Resumen Extracto de texto Detalles

Nowadays during election campaigns the word “populist” is very common. The idea of politicians making empty promises is nothing special, but are there “empty reforms”, reforms where nothing is actual reformed? What are crucial assumptions for these?
Or starting from a more general point: How do agents decide whether to act and about the point in time of this possible action? In which way does the decision maker tradeoff between a positive impact in the long run and a potential worsening of the short term situation? Are there actions without a real effect, some kind of placebo actions?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Introduction

2. Construction of a Model

3. Subgame Perfect Equilibrium

3.1. Proof of unique Equilibrium

3.2. Implications of Equilibrium

4. Placebo reforms

5. Conclusion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die Analyse des dynamischen Modells "Placebo Reforms" von Ran Spiegler, um zu untersuchen, wie strategische Akteure unter einer begrenzten Rationalität der Öffentlichkeit Entscheidungen über Reformen treffen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Entscheidungsträger zwischen langfristigen Auswirkungen und kurzfristigen Evaluierungen abwägen und unter welchen Bedingungen Handlungen ohne echten Effekt, sogenannte Placebo-Aktionen, als strategisch vorteilhaft wahrgenommen werden.

  • Grundlagen der spieltheoretischen Modellierung von Reformentscheidungen
  • Die Rolle der öffentlichen Attributionsregel und begrenzter Rationalität
  • Analyse des "Subgame Perfect Equilibrium" (SPE)
  • Einfluss von Diskontfaktoren und Risikoeinstellungen auf das Reformverhalten
  • Mechanismen und Bedingungen für das Auftreten von Placebo-Reformen

Auszug aus dem Buch

1. Introduction

Nowadays during election campaigns the word “populist” is very common. The idea of politicians making empty promises is nothing special, but are there “empty reforms”, reforms where nothing is actual reformed? What are crucial assumptions for these? Or starting from a more general point: How do agents decide whether to act and about the point in time of this possible action? In which way does the decision maker tradeoff between a positive impact in the long run and a potential worsening of the short term situation? Are there actions without a real effect, some kind of placebo actions?

As a short example for this decision maker’s problem consider following scenario: The branch manager of a sales company would like to improve the turnover by increasing the amount of sales of his representatives. He is continuously monitored by his boss who evaluates his decisions. The manager knows that due to an economic upturn the turnover would increase with a high probability anyway. After exploring his options he came to the result that there are three main alternatives for an increase of the turnover: I. One possible option could be an expensive and lengthy staff training. After this staff training the amount of sales will increase with a high probability, but in the short-run the cost of the training and the absence of the representatives during the training could lead to a decrease of the turnover in the short-run. Without absolute certainty about his professional future he cannot take it for granted that the long-run turnover increase will be attributed to him. Maybe he would be forced to step down after the short term turnover decrease and the following increase will be attributed to his successor. II. Another, probably safer option could be holding out a high bonus for sales in the next few months. This decision would lead for sure to a higher turnover in the short term, but the long term effect is uncertain. III. The last option is the easiest one: Knowing that the turnover increases anyway, he could just change something which does not have any effect on the turnover, e.g. changing the t-shirt color of the representatives. Outside observers without the knowledge of the economic upturn could tend to draw a connection between the color of the t-shirts and the turnover increase.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Introduction: Dieses Kapitel führt in die Thematik der "Placebo-Reformen" ein und illustriert anhand eines Beispiels aus der Unternehmenswelt die Problematik von Handlungen, die lediglich darauf abzielen, fälschlicherweise Erfolgen zugeschrieben zu werden.

2. Construction of a Model: Hier wird der theoretische Rahmen des dynamischen Modells etabliert, einschließlich der Annahmen über Akteure, Handlungsspielräume und die entscheidende Rolle der öffentlichen Attributionsregel.

3. Subgame Perfect Equilibrium: Dieses Kapitel leitet das spieltheoretische Gleichgewicht her, beweist dessen Eindeutigkeit und diskutiert die fundamentalen Eigenschaften wie den zeitlichen Ablauf von Reformen und Risikoeinstellungen.

4. Placebo reforms: Der Fokus liegt hier auf der Definition und mathematischen Herleitung von Reformen, die keinen tatsächlichen Effekt auf die Variable haben, aber durch das Ausnutzen der öffentlichen Wahrnehmung für den Entscheidungsträger attraktiv werden.

5. Conclusion: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen, diskutiert die Bedeutung von "Adverse Selection" für Reformverzögerungen und geht auf mögliche Erweiterungen sowie Kritikpunkte am Modell ein.

Schlüsselwörter

Placebo Reforms, Spieltheorie, strategische Entscheidungsfindung, öffentliche Attributionsregel, dynamisches Modell, Reformverzögerung, Adverse Selection, Diskontfaktor, Risikoaversion, Gleichgewichtsanalyse, rationale Erwartungen, Politik, Anreizstruktur, Evaluation, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert ein spieltheoretisches Modell von Ran Spiegler, das untersucht, warum politische oder unternehmerische Entscheidungsträger Reformen durchführen, die in Wirklichkeit wirkungslos sind, aber aufgrund der Art und Weise, wie die Öffentlichkeit Erfolge zuschreibt, einen persönlichen Nutzen bringen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind strategische Reformpolitik, begrenzte Rationalität von Beobachtern, spieltheoretische Gleichgewichtsanalyse und die Dynamik von Anreizen bei wiederholten Entscheidungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu verstehen, wie Akteure unter dem Druck öffentlicher Bewertung ihre Handlungszeitpunkte wählen und unter welchen Umständen sie sich für "Placebo-Reformen" entscheiden, um sich den Kredit für bereits eintretende Entwicklungen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine formale spieltheoretische Modellierung verwendet, inklusive der Herleitung eines "Subgame Perfect Equilibrium" und der Analyse stochastischer Prozesse zur Beschreibung ökonomischer Variablen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den Aufbau des Modells, die mathematische Herleitung des Gleichgewichts, die Analyse von Eigenschaften wie Reform-Timing und Risikoeinstellungen sowie die detaillierte Betrachtung von Placebo-Reformen in verschiedenen Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Placebo Reforms, Spieltheorie, öffentliche Attributionsregel, Adverse Selection, Reformverzögerung und dynamische Entscheidungsmodelle.

Wie beeinflusst der Diskontfaktor die Reformentscheidungen der Akteure?

Ein hoher Diskontfaktor deutet auf einen Akteur hin, der langfristig denkt, während ein niedriger Diskontfaktor kurzfristige Gewinne priorisiert. Im Modell führt ein steigender Diskontfaktor dazu, dass die Wahrscheinlichkeit für echte Reformen sinkt, da die Bedenken hinsichtlich zukünftiger Evaluationen zunehmen.

Warum ist das Gleichgewichtsergebnis laut der Arbeit ineffizient?

Das Ergebnis ist ineffizient, weil die Entscheidungsträger Reformen basierend auf einem Kompromiss zwischen erwartetem Trend und Risiko wählen, um ihren persönlichen Nutzen zu maximieren, während die Öffentlichkeit bzw. das Gemeinwohl von einer Politik profitieren würde, die die höchste absolute Wachstumsrate anstrebt.

Was unterscheidet das strategische Modell von einem Nicht-Strategischen Modell?

Im nicht-strategischen Modell sind die Akteure risikoneutral und die zukünftigen Effekte spielen keine Rolle, während im strategischen Modell die "Adverse Selection"-Problematik und die Reaktion der nachfolgenden Akteure die Entscheidungslogik maßgeblich beeinflussen.

Wie begegnet Spiegler dem Kritikpunkt, dass die Öffentlichkeit eine einzigartige Reform erkennen könnte?

Spiegler unterstellt in seinem Modell, dass jede realisierbare Aktion über unendlich viele "Replikate" verfügt, die zwar in ihren Parametern identisch sind, von der Öffentlichkeit jedoch als eigenständige, unterschiedliche Handlungen wahrgenommen werden.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Placebo Reforms
Universidad
University of Cologne
Autor
Daniel Konermann (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
17
No. de catálogo
V232193
ISBN (Ebook)
9783656485230
Idioma
Alemán
Etiqueta
placebo reforms
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Konermann (Autor), 2013, Placebo Reforms, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232193
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