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Tierisches zur Nachahmung empfohlen

Título: Tierisches zur Nachahmung empfohlen

Ensayo , 2013 , 11 Páginas

Autor:in: Birgit Halm (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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"Was unterscheidet den Menschen vom Tier..." Dazu werden Theorien von Heidegger, Hobbes, Locke, Spencer, Marx, Habermas, Luhmann und Machiavelli zu Rate gezogen. Mit Hilfe der gewonnenen Einsichten werden Verhaltensweisen von Mensch und Tier analysiert. Daraus entstehen verschiedenartige Empfehlungen für das Zusammenleben in der menschlichen Gesellschaft, die in humorvoller Weise für den Rezipienten aufbereitet worden sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Was unterscheidet den Menschen vom Tier?

Das unvollkommenste Lebewesen

Der Mensch unter dem Blickwinkel sozialphilosophischer Betrachtung

Machtstreben ist menschlich

In medias res

Empfehlung an den Boss

Für Eremiten keine rosigen Aussichten

Bestärke deine Mitmenschen in ihren eigenen Wünschen

Wenn die Worte fehlen...

Krieg war gestern

Es ist Zeit für Erfahrung

Stress – eine Geisel der Gegenwart?

Auch Tiere sind gestresst

Im Sprint den Stress abbauen

Stress paralysiert den Geist

Selbstbewusst auftreten

Nicht alles ist vergleichbar

Schützenswerte menschliche Schöpfungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier unter Rückgriff auf philosophische, soziologische und biologische Perspektiven, um zu ergründen, inwieweit tierische Verhaltensmuster und Überlebensstrategien als Modell für das menschliche Zusammenleben und die moderne Arbeitswelt dienen können.

  • Analyse der anthropologischen Differenz und der Einordnung des Menschen in die Natur.
  • Sozialphilosophische Betrachtung von Machtstrukturen, Eigentum und Gesellschaftsmodellen.
  • Übertragung von tierischen Verhaltensmustern (z.B. Deeskalation, Führung) auf das Berufsleben.
  • Untersuchung von Stressfaktoren und Stressbewältigungsstrategien bei Mensch und Tier.
  • Kritische Reflexion über die Kommerzialisierung von Wissenschaft und Kunst.

Auszug aus dem Buch

In medias res

Betrachten wir einige Gesetze einmal genauer und beginnen mit dem Leitsatz: „Stelle nie den Meister in den Schatten.“ Es ist einleuchtend, dass es sich nicht auszahlt, wenn Kollegen die Vorgaben des Vorgesetzten mit eigenen intelligenten Problemlösungen in Frage stellen. Ein autoritärer Chef ist gezwungen einen klügeren Mitarbeiter, der seine Autorität untergräbt, aus der Abteilung zu entfernen. Auch wenn es dem Thema dienlich wäre die Erkenntnisse umzusetzen, der Vorgesetzte müsste um Stellung und Einfluss bangen. Deshalb ist es ratsam, die Vorschläge so darzustellen, dass der „Meister“ am Erfolg partizipieren, ja besser noch, ihn für sich verbuchen kann. Auf Dauer ist diese Verfahrensweise jedoch kontraproduktiv für Forschung und Entwicklung in der Firma. Ressourcen verkümmern, die für die Zukunft jeder Einrichtung notwendig sind. Deshalb ist es nicht in erster Linie wichtig, der „Beste“ zu sein. Zielorientiert arbeiten heißt auch die Erkenntnisse der Mitarbeiter in die Entwicklung des Arbeitsprozesses einfließen zu lassen und damit den Erfolg der Firma auf diesem Gebiet zu gewährleisten.

Das Problem stößt auch in der Tierwelt auf kaum überbrückbare Widerstände. In einer eher humoristischen Variante können dazu Handlungsweisen aus dem Familienleben der Mantelpaviane herangezogen werden. Das extrem autoritäre Pavian-Männchen duldet neben sich kein anderes Mitglied der Affenhorde. Er behauptet die Exklusivrechte über seinen Harem. Doch je größer die Anzahl der dazugehörenden Weibchen wird, umso schwieriger ist es, die Kontrolle zu behalten. Die unterlegenen Junggesellen sinnen nun auf eine List. Sie kooperieren. Dabei schließen sich zwei Mantelpaviane zusammen. Der eine lenkt den Haremsbesitzer ab, der andere geht auf Brautschau. Anschließend werden die Rollen getauscht. Ob das in einer Firma praktikabel ist, steht zur Diskussion. Doch die rangniederen Paviane haben gekonnt ihre Spuren hinterlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Was unterscheidet den Menschen vom Tier?: Einleitende philosophische Reflexion über die anthropologische Differenz und Heideggers These zur Weltbildendheit des Menschen.

Das unvollkommenste Lebewesen: Betrachtung des Menschen als biologisch am wenigsten angepasstes Wesen, das auf kulturelle Artefakte zur Sicherung seiner Existenz angewiesen ist.

Der Mensch unter dem Blickwinkel sozialphilosophischer Betrachtung: Diskussion staatstheoretischer Ansätze von Hobbes, Locke und Spencer zur Organisation menschlicher Gesellschaften.

Machtstreben ist menschlich: Analyse menschlicher Charakterzüge im Kontext von Machtausübung, angelehnt an Machiavellis Thesen.

In medias res: Erörterung beruflicher Hierarchien und Führungsproblematiken anhand von Analogien aus der Tierwelt (Mantelpaviane).

Empfehlung an den Boss: Untersuchung konstruktiver Führungsstile im Vergleich zum Leitwolf-Verhalten in einem Rudel.

Für Eremiten keine rosigen Aussichten: Analyse der Gefahren von Isolation und der Notwendigkeit sozialer Kompetenz, illustriert durch Meerschweinchen-Verhalten.

Bestärke deine Mitmenschen in ihren eigenen Wünschen: Darstellung der Bedeutung von Eigennutz als Motivationsfaktor in sozialen Interaktionen und Symbiosen.

Wenn die Worte fehlen...: Plädoyer für Taten statt Argumente in der Kommunikation, verdeutlicht durch die Symbiose zwischen Darwinfinken und Riesenechsen.

Krieg war gestern: Betrachtung von Deeskalationsmechanismen in menschlichen Konflikten im Vergleich zu Schimpansen-Ritualen.

Es ist Zeit für Erfahrung: Diskussion über die wirtschaftliche Bedeutung und Wertschätzung des Erfahrungswissens älterer Generationen.

Stress – eine Geisel der Gegenwart?: Untersuchung der Ursachen und Folgen von Stress im Berufs- und Privatleben.

Auch Tiere sind gestresst: Darstellung der biologischen Stressreaktion anhand von Experimenten mit Bienen und Tupajas.

Im Sprint den Stress abbauen: Hinweis auf die Bedeutung körperlicher Bewegung zur Verarbeitung von Drucksituationen.

Stress paralysiert den Geist: Analyse geistiger Blockaden durch Stress, basierend auf Versuchen mit Pavianen.

Selbstbewusst auftreten: Untersuchung von Strategien zur Gefahrenabwehr und Selbstbehauptung durch das Beispiel von Gazellen.

Nicht alles ist vergleichbar: Kritische Reflexion über die Grenzen des Vergleichs zwischen der Evolutionsbiologie und menschlicher Kulturgeschichte.

Schützenswerte menschliche Schöpfungen: Abschlussbetrachtung zur Notwendigkeit der Freiheit in Wissenschaft und Kunst vor dem Hintergrund ökonomischer Verwertungslogik.

Schlüsselwörter

Anthropologische Differenz, Sozialphilosophie, Machtstreben, Verhaltensbiologie, Führungskultur, Stressmanagement, Evolutionstheorie, Soziale Kompetenz, Deeskalation, Erfahrungswissen, Symbiose, Kommunikation, Mensch-Tier-Vergleich, Kulturelle Welt, Arbeitswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Mensch und Tier, um daraus Erkenntnisse für das menschliche Verhalten in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt abzuleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Sozialphilosophie, Führungs- und Managementstrategien, die biologischen Grundlagen des Sozialverhaltens sowie die Bewältigung von Stress und Konflikten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, inwieweit tierische Verhaltensmuster und evolutionsbiologische Konzepte als Modell dienen können, um menschliche Interaktionen, Organisationsstrukturen und gesellschaftliche Herausforderungen besser zu verstehen und zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine interdisziplinäre Methode, die philosophische Theorien mit primatologischen und ethologischen Erkenntnissen verknüpft, um Analogien zwischen Natur und menschlicher Zivilisation aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Verhaltensweisen wie Machtkämpfe, Kooperation, Deeskalation und den Umgang mit Stress, wobei jeweils eine Brücke zwischen tierischen Instinkten und modernen beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten geschlagen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie anthropologische Differenz, Machtstreben, soziale Kompetenz, Evolution, Führungsstrategien und Stressmanagement charakterisiert.

Warum spielt die Analogie zu Tieren eine so große Rolle?

Die Analogie dient dazu, menschliches Verhalten, das oft komplex und gesellschaftlich überlagert ist, auf seine vermeintlich „natürlichen“ oder biologisch erfolgreichen Wurzeln zurückzuführen, um neue Perspektiven auf altbekannte Probleme zu gewinnen.

Wie bewertet die Autorin die heutige Arbeitswelt?

Die Autorin äußert sich kritisch über die zunehmende Kommerzialisierung von Wissenschaft und Kunst und warnt davor, dass ein zu starker Fokus auf ökonomische Verwertbarkeit die menschliche Kreativität und intellektuelle Freiheit einschränken könnte.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Tierisches zur Nachahmung empfohlen
Universidad
University of Hagen  (Philosophie)
Curso
Tier und Mensch
Autor
Birgit Halm (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
11
No. de catálogo
V232219
ISBN (Ebook)
9783656484035
ISBN (Libro)
9783656483755
Idioma
Alemán
Etiqueta
tierisches nachahmung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Birgit Halm (Autor), 2013, Tierisches zur Nachahmung empfohlen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232219
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