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Wissensmanagement in Unternehmen

Title: Wissensmanagement in Unternehmen

Term Paper , 2002 , 30 Pages , Grade: 1,75

Autor:in: Melanie Sauck (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Unternehmen sind dem gegenwärtig rapiden Wandel wirtschaftlicher und
gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die zunehmende Komplexität und
Dynamik des Unternehmensgeschehens, die Verschärfung des wirtschaftlichen
Umfeldes sowie ein Umbruch bestehender Strukturen u.a. durch die zunehmende
Globalisierung kennzeichnen die Rahmenbedingungen der heutigen Unternehmung.
Nach Willke ist der überwiegende Teil der Volkswirtschaften diesem globalen Trend
folgend zu einer Wissensgesellschaft geworden, da die Wertschöpfungsprozesse der
Gesellschaft so von wissensabhängigen Aktivitäten dominiert werden, dass die
Ressource Wissen gegenüber anderen Produktionsfaktoren bedeutender geworden ist.1
Dabei kennzeichnet weniger das Wissen, sondern vielmehr der intelligente Prozess
seiner Verarbeitung die Wissensgesellschaft. 2
Der strukturelle Wandel von arbeits- und kapitalintensiven zu informationsintensiven
Aktivitäten führt zu einer Angebotsverlagerung auf wissensintensive Dienstleistungen
und intelligente Güter.3
Wissen wird zu einer entscheidenden Größe im Wertschöpfungsprozess von
Unternehmen. So hat eine Studie des Fraunhofer Instituts für angewandte
Informationstechnik (IAO) , bei der 1999 1200 Unternehmen aus verschiedenen
Ländern per Fragebogen und über 40 Gesprächspartner persönlich zum Thema
Wissensmanagement befragt wurden, ergeben, dass bei der Mehrheit der befragten
Unternehmen der Anteil des Produktionsfaktors Wissen an der Wertschöpfung weit
mehr als 50 % beträgt.4
Angesichts dieser Tatsache erweist sich das Ergebnis der Studie aus 1997 des
internationalen Instituts für lernende Organisation und Innovation (ILOI) als
überraschend. [...]
1 Vgl. Willke, H., Systemisches Wissensmanagement, Stuttgart 1998, (im Folgenden zitiert als Willke
(1998) ), S. 353 ff.
2 Vgl. Wendt, W.R., Soziales Wissensmanagement, Baden-Baden 1998, S. 21 ff.
3 Vgl. Wilke 1998, a.a.O, S. 1 ff.
4 Vgl. . Bullinger, H.J./Wagner, K./Ohlhausen, P., Intellektuelles Kapital als wesentlicher Bestandteil
des Wissensmanagements, In : Krallmann, H. (Hrsg.), Wettbewerbsvorteile durch Wissensmanagement
– Methodik und Anwendungen des Knowledge Management, Stuttgart 2000, S. 77 f. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Gang der Untersuchung

2. Begriffliche Abgrenzung

2.1. Wissen

2.1.1. Begriff

2.1.2. Wissensarten

2.2. Wissensmanagement

2.2.1. Begriff

2.2.2. Ziele des Wissensmanagements

3. Elemente des Wissensmanagements

3.1. Wissensziele definieren

3.2. Wissensidentifikation

3.3. Wissenserwerb

3.4. Wissensentwicklung

3.5. Wissensverteilung

3.6. Wissensnutzung

3.7. Wissensbewahrung

3.8. Wissensbewertung

3.9. Organisation des Wissensmanagements

4. Problemfelder des Wissensmanagements

5. Einflußgrößen auf das Wissensmanagement

5.1. Unternehmenskultur

5.2. Unternehmensstruktur

6. Praktisches Beispiel

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess des Wissensmanagements in Unternehmen als strategische Antwort auf die zunehmende Komplexität und Globalisierung. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Wissen als kritische Unternehmensressource identifiziert, entwickelt, geteilt und bewahrt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Wissensmonopole zu verhindern.

  • Grundlagen des Wissensbegriffs und der Wissensarten
  • Strukturmodell der Bausteine des Wissensmanagements
  • Identifikation und Überwindung von Barrieren sowie Motivationsaspekte
  • Einfluss der Unternehmenskultur und -struktur auf den Wissensfluss
  • Praktische Implementierung von Wissensmanagement-Initiativen am Beispiel von Hewlett Packard Consulting

Auszug aus dem Buch

3.3. Wissenserwerb

Unternehmen sind nicht immer in der Lage, das für ihren Erfolg notwendige Wissen selbst zu entwickeln. Hier bietet es sich an, unternehmensexternes Wissen zu erwerben, wozu es verschiedene Möglichkeiten gibt.

Zum einen kann der Prozess des Wissenserwerbs durch die Rekrutierung von Wissensträgern geschehen. Dabei werden neue Mitarbeiter eingestellt, die aufgrund ihrer Bildung neues Wissen in das Unternehmen hineintragen. Weiterhin können externe Berater hinzugezogen werden, die Teile ihres Wissens an das Unternehmen verkaufen und bei dringenden Problemen unter Umständen eine schnelle Lösung ermöglichen. Durch den gestiegenen Wettbewerb um hochqualifizierte Spezialisten bietet es sich in einigen Bereichen an, auf die Vermittlungsdienste von Personalberatern oder Headhuntern zurückzugreifen, die einen größeren Überblick über die in Frage kommenden Wissensträger haben.

Eine weitere Möglichkeit, Wissen zu erwerben, ist, Beziehungen zu anderen Unternehmen einzugehen, um die eigene Wissensbasis zu verbreitern. Je nach Grad der Kooperation reicht hierbei der Wissenserwerb von einzelnen Wissensbereichen bis hin zum kompletten Wissensportfolio.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Gang der Untersuchung: Einführung in die Relevanz von Wissensmanagement angesichts struktureller Veränderungen in der globalen Wirtschaft.

2. Begriffliche Abgrenzung: Definition der Begriffe Wissen, Information und Daten sowie Differenzierung zwischen implizitem und explizitem Wissen.

3. Elemente des Wissensmanagements: Detaillierte Beschreibung der acht Bausteine nach Probst, die von der Zieldefinition bis zur Bewertung alle Kernprozesse abdecken.

4. Problemfelder des Wissensmanagements: Analyse typischer Barrieren wie Akzeptanzprobleme bei Mitarbeitern und die Herausforderung, Wissensaustausch trotz "Wissen ist Macht"-Mentalität zu fördern.

5. Einflußgrößen auf das Wissensmanagement: Untersuchung der Unternehmenskultur und -struktur als entscheidende Faktoren für das Gelingen oder Scheitern von Wissensmanagement-Initiativen.

6. Praktisches Beispiel: Darstellung der Wissensmanagement-Initiative bei Hewlett Packard Consulting mittels Knowledge Maps und Learning Communities.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Notwendigkeit maßgeschneiderter Wissensmanagement-Methoden und den Ausblick auf zukünftige Anforderungen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Unternehmensressource, Wissensgesellschaft, Wettbewerbsvorteil, Probst Modell, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensteilung, Unternehmenskultur, Wissensspirale, Balanced-Scorecard, Hewlett Packard Consulting, Knowledge Broker, Wissensbewahrung, Wissensnutzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Wissensmanagement als wesentliche Managementaufgabe in modernen Unternehmen, um den Herausforderungen einer Wissensgesellschaft erfolgreich zu begegnen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die begriffliche Definition von Wissen, die Darstellung der Prozessbausteine des Wissensmanagements, der Umgang mit Barrieren sowie die Bedeutung von Organisationsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, wie Unternehmen durch systematisches Wissensmanagement ihre interne Wissensbasis optimal nutzen können, um die Produktivität und Innovationsfähigkeit zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zum Wissensmanagement basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert das Probst’sche Baustein-Modell, beleuchtet Problemfelder bei der Einführung und analysiert Einflüsse der Unternehmenskultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensspirale, Wissensbewahrung, Unternehmenskultur und Wissenstransfer charakterisiert.

Warum ist die Unternehmenskultur ein zentraler Erfolgsfaktor?

Ohne eine vertrauensvolle Kultur und eine offene Kommunikation wird Wissen von Mitarbeitern oft als persönliches Machtinstrument zurückgehalten, statt es zum Nutzen des Unternehmens zu teilen.

Wie setzt Hewlett Packard Consulting Wissensmanagement um?

Das Unternehmen nutzt ein zweiphasiges Modell mit "Knowledge Maps" zur Identifikation, "Knowledge Boards" zur Strategiefindung sowie technischen Plattformen wie "K-net" und "K-desk" für den Wissensaustausch.

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Details

Title
Wissensmanagement in Unternehmen
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Grade
1,75
Author
Melanie Sauck (Author)
Publication Year
2002
Pages
30
Catalog Number
V23225
ISBN (eBook)
9783638263894
Language
German
Tags
Wissensmanagement Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Sauck (Author), 2002, Wissensmanagement in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23225
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