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Können positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben in eine Aufwärtsspirale zu bringen?

Titel: Können positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben in eine Aufwärtsspirale zu bringen?

Bachelorarbeit , 2013 , 118 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Wirtschaftspsychologie Julia Colella (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Interventionsstudie thematisiert das Thema „Können positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben in eine Aufwärtsspirale zu bringen?“. Hierzu wurde ein Feldexperiment mit randomisierter Experimental- und Kontrollgruppe durchgeführt. Mithilfe einer Messwiederholung wurde getestet inwiefern sich der Glückszustand, die Dankbarkeit, der Optimismus sowie negative Emotionen zwischen Messzeitpunkt T1 zu Messzeitpunkt T2 verändern. Zudem wurde untersucht, welche unterschiedlichen Ergebnisse es zwischen Experimental- und Kontrollgruppe gibt. Zur Auswertung der Querschnittsstudie wurde zum einen der Wilcoxon-Test verwendet. Dieser ist das nichtparametrische Verfahren der Wahl, wenn die Messwerte zweier Stichproben in irgendeiner Weise voneinander abhängig sind. Zum anderen wurde eine zweifaktorielle Varianzanalyse mit Messwiederholung durchgeführt um die Signifikanz der aufgestellten Veränderungshypothesen zu überprüfen. Die Intervention, bestehend aus drei Coaching Veranstaltungen mit Business Coach, regelmäßigen Meditationen und der Führung eines Glückstagebuchs, hatte einen signifikanten Einfluss auf den Glückszustand, die Dankbarkeit, die durchschnittliche Zeit unglücklich und glücklich. Zusätzlich gab es ein qualitatives Feedback der Experimentalgruppenmitglieder, welches die positiven Auswirkungen einer Erhöhung positiver beziehungsweise Reduzierung negativer Emotionen wiederspiegelt.
Ein halbes Jahrhundert lang hat sich die Psychologie mit seelischen Krankheiten – ihren Entstehungsbedingungen und ihrer Behandlung – beschäftigt. Heutzutage können Psychologen ehemals schwammige Begriffe wie Depression, Alkoholismus und Schizophrenie genau definieren. Sie wissen sehr viel darüber, wie sich diese Probleme im Verlaufe eines Lebens entwickeln, wissen eine Menge über ihre psychischen Ursachen, ihre genetischen Grundlagen und über ihre Biochemie. Doch für dieses Wissen wurde ein hoher Preis gezahlt. Gemütszustände zu behandeln, welche das Leben unglücklich machen, hat die Aufgabe in den Hintergrund gedrängt, Gemütszustände auf- und auszubauen, welche das Leben lebenswert und erfüllt machen. Inzwischen wünschen sich Menschen mehr als bloß ihre Schwächen zu korrigieren. Sie wünschen sich ein erfülltes und sinnvolles Leben, daher beschäftigt sich diese Bachelorarbeit nicht damit im Leben von minus fünf auf minus eins zu kommen, sondern damit, die Lebenszufriedenheit von plus fünf auf plus neun zu erhöhen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlage und Forschungshintergrund

2.1 Begriffsbestimmungen

2.1.1 Emotionen und Gefühle

2.1.2 Zehn Variationen positiver Gefühle und Emotionen

2.1.2.1 Freude und Dankbarkeit

2.1.2.2 Heiterkeit und Interesse

2.1.2.3 Hoffnung

2.1.2.4 Stolz und Vergnügen

2.1.2.5 Inspiration und Ehrfurcht

2.1.2.6 Liebe

2.2 Psychische Herausforderungen im Studium

2.3 Forschungsstand zur Fragestellung und zu den Hypothesen

2.3.1 Möglichkeiten positive Emotionen zu erhöhen

2.3.2 Möglichkeiten negative Emotionen zu reduzieren

2.3.3 Auswirkungen der Erhöhung beziehungsweise Reduzierung

2.4 Herleitung der Hypothesen und der Fragestellung

2.4.1 Hypothese Unterschiede Experimental- und Kontrollgruppe

2.4.2 Hypothese Dankbarkeit und Hoffnung kann verstärkt werden

2.4.3 Hypothese Meditation erhöht positive Emotionen

2.4.4 Fragestellung

3 Methoden der Studie

3.1 Hauptziel und Unterziele

3.2 Untersuchungsdesign

3.3 Messinstrumente

3.3.1 Fragebogen

3.3.1.1 Methode zur Erfassung der Emotionen

3.3.1.2 Methode zur Erfassung des Glücksniveaus

3.3.1.3 Methode zur Erfassung der Dankbarkeit

3.3.1.4 Methode zur Erfassung des Optimismus

3.3.2 Gütekriterien der verwendeten Instrumente

3.3.3 Mögliche Messfehler

3.4 Inhalte des Coachings und der Intervention

3.4.1 Coaching

3.4.2 Glückstagebuch

3.4.3 Meditationen

3.5 Stichprobenkonstruktion

3.6 Untersuchungsdurchführung

4 Ergebnisse

4.1 Reliabilitätsmessungen

4.2 Gruppenbeschreibung

4.2.1 Experimentalgruppe

4.2.2 Kontrollgruppe

4.3 Ergebnisse zu den Hypothesen und der Fragestellung

4.3.1 Wilcoxon Test

4.3.2 Erhöhung positiver Emotionen im Experiment

4.3.3 Reduzierung negativer Emotionen im Experiment

4.3.4 Auswirkungen anhand eines qualitativen Feedbacks

5 Diskussion und Ausblick

5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

5.2 Kritische Reflexion der Untersuchung

5.3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob positive Emotionen durch gezielte Interventionen bewusst herbeigeführt werden können, um das psychische Wohlbefinden von Studenten zu steigern und einen nachhaltigen Aufwärtsprozess zu fördern.

  • Wirkweise und Definition positiver Emotionen und Gefühle
  • Psychische Herausforderungen und Belastungen im studentischen Alltag
  • Methodik des Feldexperiments und der psychologischen Interventionsmaßnahmen
  • Einfluss von Coaching, Glückstagebüchern und Meditation auf emotionale Ressourcen
  • Auswertung der empirischen Ergebnisse zur Steigerung von Glückszustand und Dankbarkeit

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Möglichkeiten positive Emotionen zu erhöhen

Bei der Interventionsstudie von Fredrickson (2011) sollte ursprünglich erforscht werden, wie Meditation zur Stressreduktion eingesetzt werden kann. Die Studie wird als „Studie am offenen Herzen“ bezeichnet, weil die Herzen der Teilnehmer durch positive Emotionen geöffnet wurden (Fredrickson, 2011). Fredrickson stellte in ihrer Interventionsveranstaltung eine zufällig zusammengestellte Gruppe von Probanden, welche ihre tägliche Dosis an positiven Gefühlen erhöhte, einer Kontrollgruppe gegenüber, die das nicht tat. Diese willkürliche Zusammenstellung ist dabei sehr wichtig, denn ohne dieses Verfahren könnte man nicht ausschließen, dass nicht vielleicht ein anderes Charakteristikum der Teilnehmer die wahre Quelle der Ereignisse ist. Durch diese Randimisierung sind die verschiedenen Arten von Menschen in jeder Gruppe gleichermaßen repräsentiert. Um Schlussfolgerungen aus einem Experiment wie diesem wissenschaftlich abzusichern, wurden qualitative Daten gesammelt, indem die Teilnehmer täglich eine nummerische Abschätzung ihrer Gefühle auf einer Skala vornahmen. Außerdem füllten alle Teilnehmer umfangreiche Fragebögen aus, mit denen die Bandbreite an persönlichen Ressourcen erfasst werden sollten (Fredrickson, 2011).

Ressourcen sind „Hilfsmittel, die es dem Menschen erlauben die eigenen Ziele trotz Schwierigkeiten, mit den Stressbedingungen besser umzugehen und unangenehme Einflüsse zu verringern“ (Ducki, 2000, S. 43). Persönliche Ressourcen wie beispielsweise Motivation, Hoffnung, Problemlösekompetenzen, Selbstvertrauen oder positives Selbstwertgefühl helfen uns Anforderungen und Belastungen besser zu bewältigen (Ducki, 2000).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Positive Psychologie ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Lebenszufriedenheit von Studenten durch gezielte emotionale Interventionen zu steigern.

2 Theoretische Grundlage und Forschungshintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Emotionen und positive Gefühle und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Interventionsmöglichkeiten.

3 Methoden der Studie: Hier werden das Feldexperiment, das Untersuchungsdesign sowie die eingesetzten Messinstrumente (Fragebögen) und die Interventionsinhalte detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der gewonnenen Daten mittels Wilcoxon-Test und Varianzanalyse sowie qualitative Feedback-Berichte der Teilnehmer.

5 Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch reflektiert und in den Kontext künftiger Forschungsmöglichkeiten innerhalb der Emotionsforschung gestellt.

Schlüsselwörter

Positive Psychologie, Glückszustand, Dankbarkeit, Meditation, Interventionsstudie, Studenten, psychische Gesundheit, Emotionen, Lebensqualität, Aufwärtsspirale, Selbstliebe, Ressourcenaufbau, psychisches Wohlbefinden, Feldexperiment, Optimismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob positive Emotionen durch gezielte, bewusste Übungen im studentischen Alltag aktiv erzeugt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Prinzipien der Positiven Psychologie, der Wirksamkeit von Meditation und der Bedeutung von Dankbarkeit für das allgemeine Wohlbefinden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist zu beweisen, dass die Lebensqualität von Studenten durch eine bewusste Steuerung der eigenen Emotionen in eine positive Aufwärtsspirale überführt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewendet?

Es wurde ein randomisiertes Feldexperiment durchgeführt, das quantitative Daten mittels Messwiederholung erfasste und durch qualitative Feedback-Berichte ergänzt wurde.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, die Analyse der Interventionsergebnisse sowie eine kritische Reflexion der durchgeführten Untersuchung.

Welche Keywords charakterisieren diese Studie am besten?

Die Arbeit ist eng verknüpft mit Begriffen wie Positive Psychologie, Resilienz, Glückstagebuch, Metta-Meditation und empirischer Emotionsforschung.

Wie wirkt sich das „Glückstagebuch“ konkret auf die Probanden aus?

Es hilft den Teilnehmern, den Fokus ihres Bewusstseins vom Mangel auf den bereits vorhandenen Reichtum im eigenen Leben zu verschieben, was laut Studie signifikant zur Dankbarkeit beiträgt.

Welche Bedeutung hat die Metta-Meditation in diesem Experiment?

Die Metta-Meditation dient als zentrales Instrument, um ein Gefühl von Liebe, Selbstliebe und innerer Verbundenheit zu fördern und die emotionalen Ressourcen der Studenten zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 118 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Können positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben in eine Aufwärtsspirale zu bringen?
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,3
Autor
B.A. Wirtschaftspsychologie Julia Colella (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
118
Katalognummer
V232462
ISBN (eBook)
9783656485278
ISBN (Buch)
9783656485674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Positive Psychologie Positive Emotionen Emotionen und Gefühle Dankbarkeit Hoffnung Optimismus Glückstagebuch Lebensqualität Feldexperiment Coaching Meditation Martin Seligman Liebe Erfolg Selbstliebe Barbara Fredrickson Prüfungsangst Selbstvertrauen Selbstbewusstsein Negative Emotionen zweifaktorielle Varianzanalyse mit Messwiederholung Wicoxon-Test
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Wirtschaftspsychologie Julia Colella (Autor:in), 2013, Können positive Emotionen bewusst herbeigeführt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben in eine Aufwärtsspirale zu bringen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232462
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