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Die Exzellenzinitiative. Das hochschulpolitische Konzept der Exzellenz aus volkswirtschaftlicher Sicht

Titel: Die Exzellenzinitiative. Das hochschulpolitische Konzept der Exzellenz aus volkswirtschaftlicher Sicht

Diplomarbeit , 2010 , 118 Seiten , Note: 14

Autor:in: Marcus Bertz (Autor:in)

VWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zentrales Anliegen dieser Diplomarbeit ist die Beleuchtung der Ziele, Instrumente und Ergebnisse der Exzellenzinitiative. Dies geschieht vor einem globalen Hintergrund, welcher die Notwendigkeit von Reformen im deutschen Hochschul- und Forschungssystem belegen soll.
Theoretische Grundlage der Arbeit ist die Humankapitaltheorie,die einführend im zweiten Kapitel erläutert wird. Daran anschließend werden im dritten Kapitel gesellschaftliche Entwicklungen aufgezeigt,die zu einer Veränderung des Anspruchs an das Hochschul- und Forschungssystem und damit einhergehend zu einer Veränderung des Bildungsbegriffs geführt haben. Das vierte Kapitel schildert die bisher in Europa und Deutschland unternommenen Bemühungen auf Hochschulebene, während sich das zentrale fünfte Kapitel der Darstellung und ökonomischen Analyse der Exzellenzinitiative widmet. Es wird beschrieben, welche Entwicklungen diese hervorgerufen haben, welche Schwächen, aber auch Stärken, aufgedeckt wurden; ebenfalls, welche Reaktionen aus inländischen Unternehmenskreisen sowie dem Ausland zu vernehmen waren. Abschließend möchte der Verfasser im sechsten und letzten Kapitel die Arbeitsergebnisse zusammen-fassen und den Versuch unternehmen, unter Beachtung globaler Entwicklungen einen Ausblick in die Zukunft zu geben.
Wie es der Titel verlautbart, ist es Ziel dieser Diplomarbeit, die Exzellenzinitiative aus volkswirtschaftlicher Sicht zu untersuchen. Den Reformbedarf des Hochschulsystems abschließend in all seinen Facetten und Perspektiven zu thematisieren, würde den Umfang dieser Arbeit sprengen; der Verfasser ver- zichtet deshalb bewusst auf juristische bzw. pädagogische Ausführungen. Es soll stattdessen aufgezeigt werden, dass die Exzellenzinitiative kein zusammenhangsloses, allein stehendes Projekt ist, sondern Konsequenz aus mehr als zehn Jahren intensiver deutscher Bemühungen um die Reformierung des deutschen Hochschulsystems. Hochgestecktes Ziel deutscher Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Hochschullandschaft ist und bleibt es dabei, das deutsche Hochschulsystem international konkurrenzfähig zu machen, es, wenn nicht zum besten, so doch zu einem weltweit führenden der Welt zu entwickeln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Bemerkungen

2. Humankapitaltheorie

2.1 Entstehung und Entwicklung

2.2 Leitgedanken

2.3 Politik und Humankapitaltheorie

3. Gesellschaftliche Entwicklungen

3.1 Die Wissensgesellschaft

3.1.1 Konzept der Wissensgesellschaft

3.1.2 Kritik der Wissensgesellschaft

3.2 Anforderungen an den Einzelnen und Neuausrichtung des Bildungsverständnisses

3.3 Entwicklungen im Hochschulsystem

3.3.1 Bachelor- und Masterisierung

3.3.2 Studiengebühren

4. Entwicklungen in Europa und Deutschland

4.1 Der Bologna-Prozess

4.2 Der Hochschulpakt 2020

5. Exzellenzinitiative

5.1 Ziele und Beweggründe

5.2 Förderlinien und Ergebnisse

5.2.1 Bemerkungen genereller Art

5.2.2 Graduiertenschulen

5.2.3 Exzellenzcluster

5.2.4 Zukunftskonzepte

5.3 Volkswirtschaftliche Analyse

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht das hochschulpolitische Konzept der Exzellenzinitiative vor dem Hintergrund eines globalen Strukturwandels. Ziel ist es, die Ziele, Instrumente und ökonomischen Auswirkungen dieses Programms unter Anwendung der Humankapitaltheorie kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, ob die Initiative den Anforderungen einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft gerecht wird.

  • Analyse der theoretischen Fundamente durch die Humankapitaltheorie
  • Untersuchung gesellschaftlicher Transformationen hin zur Wissensgesellschaft
  • Evaluierung europäischer und deutscher Hochschulreformen (Bologna-Prozess, Hochschulpakt 2020)
  • Detaillierte ökonomische Analyse der Förderlinien der Exzellenzinitiative
  • Kritische Diskussion der Auswirkungen auf Forschung und Lehre im deutschen Hochschulsystem

Auszug aus dem Buch

2. Humankapitaltheorie

Die Humankapitaltheorie stellt den inhaltlichen Kern einer verhältnismäßig jungen volkswirtschaftlichen Teildisziplin dar, nämlich der Bildungsökonomie. Sie entstand zu Beginn der 1960er Jahre und untersucht den Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau eines Individuums und dessen Einkommensverhältnissen. Basierend auf dieser mikroökonomischen Betrachtung befasst sich der makroökonomische Part dieser Theorie mit der Frage, ob und inwieweit Investitionen in Bildung das Wirtschaftswachstum und damit einhergehend den Wohlstand einer Gesellschaft beeinflussen.

Wenngleich die Humankapitaltheorie ihre genaue wissenschaftliche Entwicklung und Ausformung in den 1960er Jahren erfuhr, so sind bereits bei Adam Smith erste humankapitaltheoretische Ansätze auffindbar: „der Arbeitslohn schwankt je nach der Leichtigkeit und Wohlfeilheit, oder der Schwierigkeit und Kostspieligkeit, das Geschäft zu erlernen. Wenn eine kostspielige Maschine errichtet ist, wird die durch sie gelieferte ungemein umfangreiche Arbeit das für ihre Herstellung bis zu ihrer Abnutzung ausgelegte Kapital wenigstens mit den gewöhnlichen Gewinnen wieder ersetzen müssen. Ein Mensch, der mit viel Arbeit und Zeit zu einem der Geschäfte erzogen wurde, die ungewöhnliche Fertigkeit und Geschicklichkeit einfordern, kann mit einer solchen kostspieligen Maschine verglichen werden. Die erlernte Arbeit wird, wie zu erwarten ist, ihm über dem üblichen Lohn für gemeine Arbeit alle Kosten seiner Erziehung wenigstens mit dem gewöhnlichen Gewinn eines gleich wertvollen Kapitals wieder ersetzen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Bemerkungen: Einführung in die Genese der Exzellenzinitiative und Einordnung in den Kontext nationaler Bildungsreformen sowie der Qualifizierungsinitiative.

2. Humankapitaltheorie: Theoretische Grundlegung der Arbeit, welche Bildung als Investition in Produktivitätssteigerung und ökonomisches Wachstum begreift.

3. Gesellschaftliche Entwicklungen: Darstellung des Strukturwandels von der Industrie- zur wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft und der daraus resultierenden Anforderungen an Bildung.

4. Entwicklungen in Europa und Deutschland: Analyse des Bologna-Prozesses und des Hochschulpakts 2020 als Maßnahmen zur Internationalisierung und Kapazitätserweiterung.

5. Exzellenzinitiative: Zentrale ökonomische Analyse der Ziele, Förderlinien und Auswirkungen der Exzellenzinitiative auf die deutsche Hochschullandschaft.

6. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des deutschen Hochschulsystems im globalen Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Exzellenzinitiative, Humankapitaltheorie, Wissensgesellschaft, Bildungsökonomie, Bologna-Prozess, Hochschulpakt 2020, Hochschulreform, Investitionen in Bildung, Innovationsfähigkeit, Fachwissen, Wissensvorsprung, Graduiertenschulen, Exzellenzcluster, Zukunftskonzepte, Standortwettbewerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Exzellenzinitiative aus volkswirtschaftlicher Sicht und untersucht dessen Wirksamkeit für den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Humankapitaltheorie, der gesellschaftliche Wandel zur Wissensgesellschaft sowie politische Reformvorhaben wie der Bologna-Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die ökonomischen Motive hinter der Exzellenzinitiative zu identifizieren und zu prüfen, ob diese das deutsche Hochschulsystem international konkurrenzfähiger machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Verfasser nutzt eine ökonomische Analyse, basierend auf humankapitaltheoretischen Ansätzen, um staatliche Bildungs- und Forschungsförderungen kritisch zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Humankapital), die sozioökonomische Rahmenbedingungen, die Bologna-Reformen und eine tiefgehende Analyse der drei Förderlinien der Exzellenzinitiative.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensgesellschaft, Humankapital, Exzellenzinitiative, Innovation, Globalisierung und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie bewertet der Autor die Umstellung auf das Bachelor- und Master-System?

Der Autor steht der Umstellung grundsätzlich positiv gegenüber, sofern sie zur Studienzeitverkürzung führt, kritisiert jedoch die Eile und die Gefahr einer Entwertung des Bachelors.

Wird die Einführung von Studiengebühren in der Arbeit thematisiert?

Ja, Studiengebühren werden als Mittel zur Finanzierung diskutiert, wobei der Autor ihre Einführung unter der Bedingung staatlicher Kreditprogramme positiv bewertet.

Wie steht der Autor zur "Elite"-Diskussion in Deutschland?

Der Autor plädiert dafür, Spitzenforschung gezielter zu fördern, und sieht in der Abkehr vom reinen Egalitarismus hin zu einem "Differenzierungsparadigma" eine notwendige Anpassung an globale Wettbewerbsbedingungen.

Ende der Leseprobe aus 118 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Exzellenzinitiative. Das hochschulpolitische Konzept der Exzellenz aus volkswirtschaftlicher Sicht
Hochschule
Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Sozialversicherung Berlin
Note
14
Autor
Marcus Bertz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
118
Katalognummer
V232557
ISBN (eBook)
9783656494485
ISBN (Buch)
9783656494089
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exzellenzinitiative Humankapital Wissensgesellschaft Bologna-Prozess Graduiertenschulen Exzellenzcluster Zukunftskonzept Bertz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Bertz (Autor:in), 2010, Die Exzellenzinitiative. Das hochschulpolitische Konzept der Exzellenz aus volkswirtschaftlicher Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232557
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Leseprobe aus  118  Seiten
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