Die chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, kurz COPD, ist nach Schäfer et al. (2009) ein „Sammelbegriff für chronisch-entzündliche Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, die mit einer Atemwegsobstruktion einhergehen“. Dieser Begriff beinhaltet die chronisch obstruktive Bronchitis und das obstruktive Lungenemphysem. Die COPD tritt zumeist erst im fortgeschrittenen Lebensalter auf, ist progredient und die Patientinnen/Patienten sind überwiegend Raucher/innen (Schäfer et al., 2009). In dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung soll der Schwerpunkt auf die Beratung von Patienten/Patientinnen mit öfter auftretender Dyspnoe, aufgrund einer fortgeschrittenen chronischen Bronchitis, und deren Angehörigen liegen. Zuerst soll das Symptom Dyspnoe kurz erläutert werden. Dem schließen sich begründete pflegerische Interventionen an, um die Patientin/den Patienten bei plötzlich auftretender Dyspnoe zu unterstützen und der Atemnot entgegenzuwirken. Das letzte Kapitel behandelt dann die eigentliche Beratung, wobei die ersten beiden Abschnitte der fachspezifische Anteil in der beratenden Tätigkeit sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1 Die Dyspnoe bei COPD
- 2 Pflegerische Maßnahmen im akuten Fall
- 3 Die Beratung
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Beratung von Patienten mit Dyspnoe aufgrund chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und deren Angehörigen. Ziel ist es, die pflegerischen Aspekte der Dyspnoe-Beratung im Kontext des pflegerischen Handelns zu beleuchten und die notwendigen Kompetenzen für eine effektive Beratung zu vermitteln.
- Dyspnoe als Symptom der COPD
- Pflegerische Interventionen bei akuter Dyspnoe
- Beratungskonzepte im Gesundheitswesen
- Ganzheitliche Betrachtung des Patienten und des sozialen Umfelds
- Stärkung des Kohärenzgefühls und Reduzierung von Stressoren
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Dyspnoe bei COPD: Dieses Kapitel erläutert das Symptom Dyspnoe als häufigstes Symptom der COPD und beschreibt die verschiedenen Schweregrade der Atemnot. Es werden sowohl somatische als auch psychische Ursachen für die Dyspnoe aufgezeigt.
- Pflegerische Maßnahmen im akuten Fall: Dieses Kapitel fokussiert auf die pflegerischen Interventionen bei akuter Dyspnoe, die dazu dienen, die Atemnot zu lindern und die Patientensicherheit zu gewährleisten. Es werden Lagerungstechniken, Atemübungen, Sauerstoffzufuhr und medikamentöse Maßnahmen beschrieben.
- Die Beratung: Dieses Kapitel behandelt die Beratung von Patienten mit Dyspnoe und deren Angehörigen. Es werden verschiedene Beratungskonzepte vorgestellt, die auf einer ganzheitlichen Betrachtung des Patienten und seiner Lebenswelt beruhen. Die Bedeutung der Krankheitsverlaufskurve, des Kohärenzgefühls und der Bewältigung von Stressoren für die Beratung wird hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Dyspnoe, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die pflegerische Beratung, die ganzheitliche Betrachtung des Patienten, die Krankheitsverlaufskurve, das Kohärenzgefühl, Stressoren, die Angst und die Bewältigung von Unsicherheiten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Dyspnoe im Zusammenhang mit COPD?
Dyspnoe bezeichnet die Atemnot, die ein zentrales Symptom der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) darstellt und sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben kann.
Welche pflegerischen Maßnahmen helfen bei akuter Atemnot?
Zu den Interventionen gehören spezielle Lagerungstechniken, Atemübungen, die Zufuhr von Sauerstoff sowie medikamentöse Unterstützung, um die Not zu lindern.
Warum ist die Beratung von Angehörigen bei COPD so wichtig?
Angehörige spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Patienten. Die Beratung hilft ihnen, Stressoren zu reduzieren und in Krisensituationen richtig zu reagieren.
Was bedeutet eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten?
In der Pflegeberatung werden nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch das soziale Umfeld, die psychische Verfassung und das Kohärenzgefühl des Patienten berücksichtigt.
Wie kann das Kohärenzgefühl bei COPD-Patienten gestärkt werden?
Durch gezielte Information und Beratung können Patienten lernen, ihre Krankheit besser zu verstehen und zu bewältigen, was die psychische Belastung senkt.
- Arbeit zitieren
- Timm-Oliver Lübben (Autor:in), 2013, Beratung bei Dyspnoe aufgrund chronisch obstruktiver Lungenerkrankung im Kontext pflegerischen Handelns, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232650