Die Objektivität der Leistungsmessung im Sportunterricht


Hausarbeit, 2013

6 Seiten, Note: 1,3

Stella Baumler (Autor)


Leseprobe

1 Definition des Gegenstandsbereichs

Wie jede Messung muss auch die schulische Leistungsmessung bestimmten Anforderungen - den sogenannten Testgütekriterien - genügen (Sacher 2001, S. 33ff). Es gibt drei Hauptgütekriterien: Die Objektivität, die Reliabilität und die Validität (Lienert 1998, S. 7). Das heißt, dass wenn die Ergebnisse einer schulischen Leistungsmessung sinnvoll verwertbar sein sollen, dann sollte die Messung sowohl objektiv, als auch reliabel und valide sein (Sacher 2001, S. 36). Im Folgenden soll der Fokus auf das Gütekriterum der Objektivität gelenkt werden. Unter Objektivität versteht Lienert „den Grad, in dem die Ergebnisse eines Test unabhängig vom Untersucher sind“ (Volkamer 1979, S. 28 vgl. Lienert 1967, S. 13). Das bedeutet für die Leistungsmessung in der Schule, dass diese nur dann objektiv ist, wenn auch andere Lehrer auf das selbe Ergebnis bzw. auf die selbe Bewertung kommen würden (Volkamer 1979, S. 28). Es wird in drei Unterformen der Objektivität unterschieden (Lienert 1998, S. 8f). Die Durchführungsobjektivität „betrifft den Grad der Unabhängigkeit der Testergebnisse von zufälligen oder systematischen Verhaltensvariationen des Untersuchers während der Testdurchführung“ (Lienert 1998, S. 8). Bei der Durchführungsobjektivität stellt sich also die Grundfrage ob andere Lehrer die Prüfung genauso gestalten würden. (Sacher 2001, S. 36). Die Auswertungsobjektivität „betrifft die numerische und kategoriale Auswertung des registrierten Testverhaltens nach vorgegebenen Regeln“ (Lienert 1998, S. 8). Auf die schulische Leistungsmessung übertragen stellt sich also die Frage, ob andere Lehrkräfte die vom Schüler erbrachte Leistung nach dem selben Schema bzw. nach den selben Regeln auswerten würden (Sacher 2001, S. 36). Die dritte Unterform der Objektivität ist die Interpretationsobjektivität. Sie „betrifft den Grad der Unabhängigkeit der Interpretation von der Person des Interpretierenden“ (Lienert 1998, S. 8). Grundfrage ist hierbei, ob andere Lehrkräfte die Leistung des Schülers gleich interpretieren würden bzw. ob sie zur selben Note gelangen würden (Sacher 2001, S. 36).

In der folgenden Ausarbeitung soll untersucht werden inwieweit die Leistungsmessung speziell im Sportunterricht das Kriterium der Objektivität erfüll

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Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Die Objektivität der Leistungsmessung im Sportunterricht
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Erziehungswissenschaften Abteilung Pädagogik)
Veranstaltung
Seminar: Bewertung und Leistungsmessung in der Schule
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V232659
ISBN (eBook)
9783656494997
ISBN (Buch)
9783656575610
Dateigröße
498 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Es handelt sich hierbei um einen Lexikonartikel, d.h. eine Kurz-Hausarbeit (5 Seiten). Das Thema eignet sich außerdem für Sport (Lehramt).
Schlagworte
objektivität, leistungsmessung, sportunterricht
Arbeit zitieren
Stella Baumler (Autor), 2013, Die Objektivität der Leistungsmessung im Sportunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232659

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