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Whiteboard und die Pädagogik der Dinge. Wie Dinge den Schulunterricht verändern

Titel: Whiteboard und die Pädagogik der Dinge. Wie Dinge den Schulunterricht verändern

Hausarbeit , 2013 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Fragestellung, die dieser Hausarbeit zugrunde liegt, lautet wie folgt: „Wie
verändern die Dinge die Mediendidaktik und somit den Schulunterricht?“. Zur
Untersuchung dieser Fragstellung wird ein ganz bestimmtes Medium betrachtet,
nämlich das interaktive Whiteboard. Dazu beschäftigt sich Kapitel 2 mit dem Thema
der Medienpädagogik. Im ersten thematischen Unterkapitel (2.1) wird die Geschichte
der Medienpädagogik ausschnittsweise dargestellt. In den nächsten beiden
Unterkapiteln erfolgt eine Begriffsannäherung und zentrale Ansätze (2.2) sowie die
Zielkategorien der Medienpädagogik werden vorgestellt. Das dritte Kapitel widmet sich
der Thematik um die Mediendidaktik. Hierzu erfolgt im ersten Unterkapitel (3.1) eine
Begriffsbestimmung und Verortung des Terminus. Anschließend werden in Unterkapitel 3.2 Mediendidaktische Konzepte dargestellt. Abgeschlossen wird Kapitel 3
mit einem Exkurs zum Lehren und Lernen mit neuen Medien mittels des Einsatzes von
Blogs im Englischunterricht. Im vierten und thematischen letzten Kapitel geht es um
das Interaktive Whiteboard. In Unterkapitel 4.1 werden Kriterien für die
Medienauswahl aufgezeigt, da diesem Thema im Umgang mit interaktiven Tafeln ein
hoher Stellenwert zugemessen werden kann. Darauf folgt in Unterkapitel 4.2 ein
Beispiel, welches offenlegen soll, wie Unterrichtskonzepte mit dem Interaktiven
Whiteboard umgesetzt werden können. Vor- und Nachteile werden im anschließenden
Unterkapitel 4.3 thematisiert. Abgeschlossen wird das vierte Kapitel mit der
soziologisch-technischen Perspektive von Bruno Latour auf die Dinge, welche auf den
Lehrer im Unterricht kurz angewandt wird. Das Ende dieser Hausarbeit markiert das
fünfte und letzte Kapitel, in welchem elementare Aspekte dieser Arbeit
zusammengefasst werden und die eingangs formulierte Fragestellung beantwortet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medienpädagogik

2.1 Geschichte

2.2 Begriffsannäherung und Ansätze der Medienpädagogik

2.3 Zielkategorien der Medienpädagogik

3 Mediendidaktik

3.1 Begriffsbestimmung und Verortung

3.2 Mediendidaktische Konzepte

3.3 Lehren und Lernen mit Medien – Der Einsatz von Blogs im Englischunterricht

4 Das Interaktive Whiteboard

4.1 Kriterien für die Medienauswahl

4.2 Unterrichtskonzepte – Biologieunterricht und das Interaktive Whiteboard

4.3 Vor- und Nachteile von interaktiven Whiteboards

4.4 Der Lehrer als Hybridakteur – Technisches Verständnis von Dingen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie medientechnische "Dinge" – insbesondere das interaktive Whiteboard – die Mediendidaktik beeinflussen und dadurch den klassischen Schulunterricht nachhaltig verändern. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern der Einsatz dieser Technologie die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden sowie die Vermittlung von Inhalten neu strukturiert.

  • Grundlagen der Medienpädagogik und deren historische Entwicklung.
  • Systematisierung mediendidaktischer Konzepte für den Unterricht.
  • Analyse der Funktionsweisen und Potenziale interaktiver Whiteboards.
  • Untersuchung der Veränderung von Lehrerrollen durch technologische Adaption.
  • Anwendung der techniksoziologischen Perspektive von Bruno Latour auf Unterrichtsszenarien.

Auszug aus dem Buch

4.4 Der Lehrer als Hybridakteur – Technisches Verständnis von Dingen

Im thematisch letzten Kapitel soll es darum gehen, mit Hilfe der Perspektive von Latour und seinem technischen Verständnis von Dingen, die Beziehung zwischen Lehren und dem Whiteboard als Ding darzustellen. Latour wird herangezogen, weil er sich mit dem Thema „Handeln mit Technik“ verstärkt auseinandersetzt und die Interaktion zwischen Lehrer und Interaktiven Whiteboards dem entspricht. Er wendet sich von einer strikten Subjekt-Objekt Trennung ab und betont das gemeinsame Handeln von Mensch und Technik.

Grundlegend für Latours Sichtweise ist seine Unterscheidung zwischen nicht menschlichen und menschlichen Agenten. Erstere sind sogenannte Aktanten und letztere werden von ihm als Akteure bezeichnet. Bei beiden Agenten kann es sich sowohl um einzelne als auch um ein Kollektiv handeln. Durch das Zusammentreffen von einem Menschen (Akteur/Lehrer) und einem nicht menschlichen Ding (Aktant/Whiteboard) entsteht ein dritter Agent, der als Hybridakteur bezeichnet wird. Durch die Vermittlung zwischen Mensch und Technik verschmelzen diese in gewisser Art und Weise zu einem, dem eben genannten Hybridakteur.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz der Medienbildung in der heutigen Gesellschaft und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Veränderung der Mediendidaktik durch technische Dinge.

2 Medienpädagogik: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der Medienpädagogik, erläutert grundlegende Ansätze und stellt die Zielkategorien (Bewahren, Aufklären, Wahrnehmen, Handeln) vor.

3 Mediendidaktik: Hier wird der Begriff der Mediendidaktik definiert und in fünf mediendidaktische Konzepte unterteilt, ergänzt durch ein Fallbeispiel zum Einsatz von Blogs im Englischunterricht.

4 Das Interaktive Whiteboard: Dieses Kapitel analysiert das interaktive Whiteboard als zentrales Medienelement, diskutiert Kriterien für die Medienauswahl und beleuchtet Vor- sowie Nachteile unter Anwendung von Bruno Latours Akteur-Netzwerk-Theorie.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass interaktive Whiteboards den Unterricht dynamischer gestalten und den Lehrer zum Moderator in einem hybriden Mensch-Technik-Gefüge machen.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Mediendidaktik, Interaktives Whiteboard, Medienkompetenz, Hybridakteur, Bruno Latour, Unterrichtsentwicklung, Lehren und Lernen, Bildungstechnologie, Handlungsorientierung, Medienauswahl, Schulpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von modernen Medien, insbesondere interaktiver Whiteboards, auf die didaktische Gestaltung des Unterrichts und die damit verbundene Rolle des Lehrers.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die historische Einordnung der Medienpädagogik, mediendidaktische Konzepte, die praktische Anwendung technischer Medien und die techniksoziologische Analyse der Mensch-Technik-Interaktion.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: "Wie verändern die Dinge die Mediendidaktik und somit den Schulunterricht?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche basiert und die Akteur-Netzwerk-Theorie von Bruno Latour auf den Unterrichtskontext anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Medienpädagogik und Mediendidaktik sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem interaktiven Whiteboard und dessen theoretischer Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienkompetenz, Hybridakteur, Mediendidaktik und Handlungsorientierung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Agenten?

Unter Rückgriff auf Latour werden Menschen als "Akteure" und technische Dinge als "Aktanten" definiert, deren Interaktion den "Hybridakteur" hervorbringt.

Welche Rolle spielt das "Lernumgebungskonzept" für das Fazit?

Das Konzept dient als Basis für die Beobachtung eines veränderten, wechselseitigen Austauschs zwischen Schülern und Lehrern, bei dem der Lehrer zunehmend die Funktion eines Moderators übernimmt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Whiteboard und die Pädagogik der Dinge. Wie Dinge den Schulunterricht verändern
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Lars Rosenbaum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
25
Katalognummer
V232685
ISBN (eBook)
9783656493747
ISBN (Buch)
9783656493716
Sprache
Deutsch
Schlagworte
whiteboard pädagogik dinge schulunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Rosenbaum (Autor:in), 2013, Whiteboard und die Pädagogik der Dinge. Wie Dinge den Schulunterricht verändern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232685
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Leseprobe aus  25  Seiten
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