Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie

Lernende Organisation und Wissensmanagement

Titel: Lernende Organisation und Wissensmanagement

Hausarbeit , 2013 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Lernen ist zu einer Schlüsselkategorie einer Gesellschaft geworden, die sich im vorherrschenden Selbstverständnis über Wandel und Innovation bestimmt. Wo sich alles dynamisch, rapide und permanent verändern soll, ist Lernen angesagt" (zitiert in Faulstich/Bayer 2006, S. 9).
Durch dieses Zitat soll deutlich werden welchen hohen Stellenwert das Lernen in unserer Gesellschaft einnimmt. In der heutigen Wissensgesellschaft ist Lernen ein omnipräsentes und zentrales Thema. Lernen unterliegt einer permanenten Dynamik in einer Welt des stetigen Wandels und der Veränderung (vgl. Faulstich/Bayer 2006, S. 9). Sowohl auf individueller als auch auf Unternehmensebene ist die fortwährende Veränderung des Umfelds eine grundlegende Herausforderung. Daher ist es für Organisationen überlebenswichtig geworden zu lernen, gelerntes abzuspeichern und zielgerichtet verfügbar zu machen (vgl. Stadler/Wältermann 2012, S. 157 f.; Argyris 2008, S. 53). Das Organisationen lernen müssen und dementsprechend ihr Wissen managen, ist heute notwendiger denn je, da die organisationale Lernfähigkeit über Entwicklung oder Rückschritt entscheidet (vgl. Schüerhoff 2006, S. 1). Dabei ist das Individuum in der Organisation Ansatzpunkt für Lernprozesse und Wissensaufbau. Menschen lernen um sich zu verändern oder um eine Veränderung herbeizuführen. Damit dieses Lernen organisational wird, müssen diverse Rahmenbedingungen und die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein. Erst wenn individuelles Lernen auf höhere Ebenen wie kollektives und organisationales Lernen überführt wird, können notwendige organisationale Veränderungen von statten gehen (vgl. 2010, S. 93 ff.). Dennoch ist es diffizil für Organisationen einmal gelerntes zu bewahren und gezielt für Mitarbeiter verfügbar zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lernen

2.1 Begriffsnäherung

2.2 Lerntheorien

3 Die lernende Organisation

3.1 Perspektiven organisationalen Lernens

3.2 Konzeptionelles Modell organisationalen Lernens

3.3 Lerntypen

3.4 Abgrenzung zwischen Organisationalem Lernen und Wissensmanagement

4 Wissensmanagement

4.1 Konzepte des Wissensmanagements nach Probst et al.

4.2 Speicherung von Wissen

4.3 Diffusion von Wissen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen organisationalem Lernen und Wissensmanagement zu beleuchten sowie zu ergründen, wie Wissen innerhalb einer lernenden Organisation effektiv gespeichert und geteilt werden kann, um in einem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Theoretische Grundlagen des Lernens und bedeutende Lerntheorien
  • Konzept und Herausforderungen der lernenden Organisation
  • Systematische Analyse von Modellen des organisationalen Lernens
  • Methoden und Ansätze des Wissensmanagements
  • Bedeutung der Wissensspeicherung und -diffusion für den Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

3.3 Lerntypen

Im Kern basiert der Ansatz von Argyris und Schön auf einer Handlungs- und Aktionstheorie durch die Wissen dargestellt werden kann. Dabei sind diverse Annahmen für ihre Theorie entscheidend. Zunächst einmal gehen sie davon aus, dass das Verhalten eines Individuums sich stets in Situationen vollzieht. Die Situation beinhaltet sowohl akteursexterne als auch akteursinterne Bedingungenfaktoren, die eine Rolle für das Verhalten des Subjekts spielen. Ein weiterer Aspekt der Aktionstheorie ist die Aktionsstrategie. Diese ist vom Individuum zu entwickeln oder anzuwenden, wenn ein Problem oder eine Diskrepanzerfahrung auftritt, um eine erfolgsversprechende Verbindung zwischen eigenem Wollen und vorherrschenden Bedingungen herzustellen.

Mit Hilfe der entsprechenden Strategie soll ein bestimmtes Ergebnis erreicht werden. Argyris und Schön gehen davon aus, dass Lernen und Handeln (in Situationen) eng miteinander verknüpft sind. Wie bereits erwähnt, stellen Individuen den Dreh- und Angelpunkt organisationalen Lernens dar und finden daher besondere Beachtung im Ansatz von Argyris und Schön.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht den hohen Stellenwert des Lernens in der heutigen Wissensgesellschaft und leitet zur Forschungsfrage über, wie Wissen in lernenden Organisationen gespeichert und geteilt werden kann.

2 Lernen: Dieses Kapitel nähert sich dem Phänomen des Lernens durch eine Begriffsklärung und stellt die drei wesentlichen Lerntheorien Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus vor.

3 Die lernende Organisation: Es werden die Grundlagen der lernenden Organisation sowie verschiedene Perspektiven, Modelle und Lernebenen (z.B. single-loop, double-loop) erläutert und das Verhältnis zum Wissensmanagement abgegrenzt.

4 Wissensmanagement: Hier stehen die praktische Anwendung des Wissensmanagements, insbesondere das Modell von Probst et al., sowie Strategien zur Speicherung und Verteilung von Wissen im Fokus.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die zentrale Rolle der Individuen sowie die Bedeutung förderlicher Rahmenbedingungen für den Erfolg einer lernenden Organisation.

Schlüsselwörter

Organisationales Lernen, Wissensmanagement, Lernende Organisation, Lerntheorien, Wissensspeicherung, Wissensdiffusion, Wissensgesellschaft, Handlungsstrategien, Argyris und Schön, Probst et al., Intrinsische Motivation, Wissensbasis, Unternehmenskultur, Wissensmanagement-Bausteine, Wissensteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem Lernen von Individuen und dem Lernen von Organisationen sowie die Rolle des Wissensmanagements bei der Unterstützung dieser Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Lernbegriff, verschiedene Lerntheorien, das Konzept der lernenden Organisation sowie spezifische Managementmodelle zur Identifikation, Speicherung und Verteilung von Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Antworten auf die Forschungsfrage zu finden, wie Wissen in einer lernenden Organisation systematisch gespeichert und geteilt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, um bestehende Modelle und Theorien zum organisationalen Lernen und Wissensmanagement zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Lernbegriffs und der Lerntheorien, eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Konzept der lernenden Organisation und eine Analyse ganzheitlicher Wissensmanagement-Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind organisationales Lernen, lernende Organisation, Wissensmanagement, Wissensspeicherung, Wissensdiffusion und die entsprechenden theoretischen Modelle von Autoren wie Argyris, Schön und Probst.

Welchen Stellenwert nimmt das Individuum in einer lernenden Organisation ein?

Das Individuum bildet laut der Arbeit den Dreh- und Angelpunkt, da eine Organisation nicht lernen kann, wenn ihre Mitglieder nicht lernen.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen single-loop und double-loop learning wichtig?

Die Differenzierung zeigt den Unterschied zwischen der bloßen Fehlerkorrektur (single-loop) und einem qualitativen Wandel von Werten und Normen (double-loop), der für langfristige organisationale Entwicklung entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernende Organisation und Wissensmanagement
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Lars Rosenbaum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V232690
ISBN (eBook)
9783656494362
ISBN (Buch)
9783656494560
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernende organisation wissensmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Rosenbaum (Autor:in), 2013, Lernende Organisation und Wissensmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232690
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum