Menschen mit Autismus leben in einer anderen Welt. Ihre Verschlossenheit und eingeschränkte Kommunikation ist für Angehörige oft nur schwer zu ertragen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, mit dieser rätselhaften seelischen Störung positiv umzugehen.
In diesem Buch wird das Krankheitsbild Autismus ausführlich dargestellt. Außerdem werden Fördermöglichkeiten für Betroffene vorgestellt und ethische Aspekte erläutert.
Aus dem Inhalt: Autismus-Spektrum-Störungen, Symptomatik, Diagnostik, Interventionsmöglichkeiten, TEACCH, Ethische Aspekte
Inhaltsverzeichnis
DER AUTISMUS UND DAS ASPERGER-SYNDROM BEI KINDERN VON MELANIE LEUKERT 2010
Einleitung
Definition
Autismus-Spektrum-Störung und seine Formen
Soziale Probleme von autistischen Kindern
Interventionsmöglichkeiten: Sozialkompetenztraining mit Hilfe des TEACCH-Programms
Unterschiede zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Asperger-Syndrom
Zusammenfassung
TEACCH - EIN ANSATZ ZUR FÖRDERUNG VON MENSCHEN MIT AUTISMUS VON REBECCA HASENCLEVER 2007
Einleitung
Autismus
TEACCH
Das entwicklungsdiagnostische Instrument bei TEACCH – P.E.P.
Wie effektiv ist der TEACCH Ansatz?
Fazit
PHÄNOMENOLOGIE DER WAHRNEHMUNG - EINE PHILOSOPHISCHE ANALYSE DES AUTISMUS VON DIMITRIOS KALAITZIDIS 2010
Einführung
Zum Autismus
Phänomenologie der Wahrnehmung
Die Ethische Grundhaltung in der Betreuungsarbeit
Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich tiefgehend mit dem Autismus-Spektrum auseinander, wobei der Fokus auf der Symptomatik, der Diagnostik und den verschiedenen Förderansätzen, insbesondere der TEACCH-Methode, sowie der philosophischen Betrachtung der Wahrnehmung bei Autismus liegt.
- Frühkindlicher Autismus und Asperger-Syndrom: Definition und Abgrenzung
- Die Bedeutung der TEACCH-Methode in der pädagogisch-therapeutischen Praxis
- Phänomenologische Analyse der Wahrnehmung bei Menschen mit Autismus
- Ethische Grundhaltungen in der Betreuungsarbeit
- Strategien zur Förderung von Selbstständigkeit und Alltagskompetenz
Auszug aus dem Buch
Bedeutungsvollmachung von Raum
Anhand der Strukturierung des Raumes soll den Menschen mit Autismus die Orientierung in ihrer Umwelt erleichtert werden.
Dazu stellte Häußler folgenden Fragebogen zusammen:
Grundfragen der räumlichen Strukturierung:
a) in Bezug auf Personen (insbesondere die eigene):
- Wo ist wer? / Wo bin ich?
- Wo ist wessen Platz? / Wo soll ich mich aufhalten)
- Wohin soll ich gehen?
b) in Bezug auf Aktivitäten:
- Wo passiert was?
- Wo erwartet mich was?
- Wo wird was von mir erwartet? / Wo soll ich was tun?
Zusammenfassung der Kapitel
DER AUTISMUS UND DAS ASPERGER-SYNDROM BEI KINDERN VON MELANIE LEUKERT 2010: Dieses Kapitel liefert einen grundlegenden Überblick über die Klassifikation, Epidemiologie und Symptomatik des frühkindlichen Autismus und des Asperger-Syndroms sowie deren Bedeutung für die soziale Arbeit.
TEACCH - EIN ANSATZ ZUR FÖRDERUNG VON MENSCHEN MIT AUTISMUS VON REBECCA HASENCLEVER 2007: Das Kapitel erläutert das TEACCH-Programm, seine Entstehungsgeschichte, Prinzipien und die praktische Anwendung der Strukturierung und Visualisierung im pädagogischen Alltag.
PHÄNOMENOLOGIE DER WAHRNEHMUNG - EINE PHILOSOPHISCHE ANALYSE DES AUTISMUS VON DIMITRIOS KALAITZIDIS 2010: Dieser Teil widmet sich einer philosophischen Untersuchung der Wahrnehmungsprozesse bei Autismus und beleuchtet ethische Aspekte sowie die Rolle von Intentionalität und Leiblichkeit in der Betreuungsarbeit.
Schlüsselwörter
Autismus, Asperger-Syndrom, TEACCH, Frühkindlicher Autismus, Phänomenologie, Wahrnehmung, Soziale Arbeit, Förderung, Strukturierung, Visualisierung, Intentionalität, Inklusion, Pädagogik, Diagnostik, Entwicklung
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?
Die Publikation befasst sich umfassend mit dem Autismus-Spektrum, den diagnostischen Kriterien, den Symptomen und verschiedenen therapeutischen sowie philosophischen Ansätzen zur Förderung und Unterstützung betroffener Menschen.
Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Diagnostik, dem TEACCH-Programm zur strukturierten Förderung sowie einer phänomenologischen Analyse der Wahrnehmung und Identitätsbildung bei Autismus.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung ein tieferes Verständnis für autistische Störungen zu schaffen und aufzuzeigen, wie Betroffene durch strukturierte Förderung und eine ethisch fundierte Betreuungsarbeit eine höhere Lebensqualität und Autonomie erreichen können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse aktueller medizinischer und psychologischer Studien sowie phänomenologischen Reflexionsmethoden und persönlichen Fallerfahrungen aus der pädagogischen Praxis verwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben der Definition und Epidemiologie der verschiedenen Autismusformen detaillierte Konzepte wie die TEACCH-Methode (Strukturierung, Visualisierung) und die theoretischen Grundlagen der Wahrnehmungsphilosophie erörtert.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Autismus, Asperger-Syndrom, TEACCH, Phänomenologie, Wahrnehmungsstörungen, Inklusion und soziale Teilhabe.
Warum ist das TEACCH-Programm für die Soziale Arbeit relevant?
TEACCH bietet ein strukturiertes, ressourcenorientiertes System, das besonders gut geeignet ist, die individuellen Stärken von Autisten zu fördern, ihre Kommunikation zu unterstützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.
Welche Rolle spielt die Phänomenologie bei der Untersuchung von Autismus?
Sie ermöglicht einen Zugang zum Erleben von Welt und Leiblichkeit bei Menschen mit Autismus, der über rein medizinisch-behavioristische Erklärungsmodelle hinausgeht und eine ethisch fundierte Betreuung unterstützt.
- Citation du texte
- Melanie Leukert (Auteur), Rebecca Hasenclever (Auteur), Dimitrios Kalaitzidis (Auteur), 2013, Autismus. Symptomatik, Diagnostik und die Förderung Betroffener, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232829