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Stochastische Programmierungsmodelle

Value-at-Risk, Conditional Value-at-Risk und Asset-Liability-Management

Titel: Stochastische Programmierungsmodelle

Seminararbeit , 2009 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Irene Filipiak (Autor:in)

Mathematik - Stochastik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Kapitel wird neben dem Value-at-Risk und dem Conditional Value-at-Risk auch
das Asset-Liability-Management in der stochastischen Programmierung vorgestellt. Der
Value-at-Risk und der Conditional Value-at-Risk beschreiben Risikomaße, mit denen der
erwartete Verlust bzw. Gewinn bei Aktiengeschäften berechnet werden kann. Das Asset-Liability-
Management bezeichnet ein Verfahren zur Steuerung von Versicherungsunternehmen anhand der zukünftigen Entwicklung von Aktiva und Passiva. Dies ist sehr wichtig, da das finanzielle Wohl jeder Firma in der Bilanzaufstellung der Gesellschaft widergespiegelt
wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Stochastische Programmiermodelle: Value-at-Risk und Conditional Value-at-Risk

1.1. Risikomaße

1.2. Minimierung des CVaR

1.3. Beispiel: Anleihen-Portfolio-Optimierung

2. Stochastische Programmiermodelle: Asset-Liability-Management

2.1. Asset-Liability-Management

2.1.1. Schuldenmanagement

2.2. Synthetische Optionen

2.2.1. Das Modell

2.2.2. Ein Beispiel

2.3. Fallbeispiel: Preisbildung bei Optionen mit Transaktionskosten

2.3.1. Das Standardproblem

2.3.2. Transaktionskosten

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Anwendung stochastischer Programmiermodelle zur Optimierung von Finanzportfolios unter Berücksichtigung von Risikomaßen wie dem Value-at-Risk (VaR) und dem Conditional Value-at-Risk (CVaR). Ein zentraler Fokus liegt auf der Formulierung und Lösung von Modellen für das Asset-Liability-Management sowie der Bewertung von Finanzinstrumenten unter realitätsnahen Bedingungen wie Transaktionskosten.

  • Mathematische Modellierung von Risikomaßen (VaR und CVaR)
  • Optimierung von Asset-Liability-Management-Strategien
  • Konstruktion synthetischer Optionen zur Risikokontrolle
  • Berücksichtigung von Transaktionskosten bei der Preisbildung von Optionen
  • Numerische Optimierung mittels Szenarienanalyse

Auszug aus dem Buch

1.1. Risikomaße

Der VaR ist ein Risikomaß bezogen auf das Quantil des Durchschnittsverlusts der Normalverteilung und repräsentiert den vorausgesagten maximalen Verlust mit einem gegebenen Konfidenzniveau alpha (z.B. 95%) über einen bestimmten Zeitraum hinweg (z.B. 1 Tag). Betrachte z.B. eine Zufallsvariable X, die den Verlust von einem Investitionswertpapierbestand über eine gewisse Zeitspanne hinweg darstellt. Ein negativer Wert für X zeigt Gewinne an. Der alpha-VaR einer Zufallsvariable X ist schließlich durch folgende Relation gegeben: VaR_alpha(X) := min{gamma : P(X >= gamma) <= 1 - alpha}. Wenn die Verlust-Verteilung stetig ist, ist VaR_alpha(X) einfach der Verlust, so dass P(X <= VaR_alpha(X)) = alpha gilt.

Abbildung 1.1 zeigt einen Plot über den 0.95-VaR für eine Normalverteilung des Portfolioverlustes. Allerdings hat der Risikowert ein bedeutendes unerwünschtes Merkmal - er ist nicht subadditiv. Risikomaße sollten folgendem Merkmal entsprechen: „Das Gesamtrisiko von zwei verschiedenen Investitionswertepapierbeständen überschreitet die Summe der individuellen Risiken nicht“. Für ein Risikomaß f gelte also: f(x1 + x2) <= f(x1) + f(x2), für alle x1, x2.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stochastische Programmiermodelle: Value-at-Risk und Conditional Value-at-Risk: Dieses Kapitel führt in die mathematische Definition von Risikomaßen ein und zeigt auf, warum der CVaR aufgrund seiner Konvexität und Subadditivität für Optimierungszwecke gegenüber dem VaR bevorzugt wird.

2. Stochastische Programmiermodelle: Asset-Liability-Management: Hier wird die Anwendung stochastischer Programmierung auf komplexe Finanzstrukturen erweitert, wobei sowohl das Management von Verbindlichkeiten als auch die Modellierung synthetischer Optionen und Transaktionskosten im Vordergrund stehen.

Schlüsselwörter

Stochastische Programmierung, Value-at-Risk, Conditional Value-at-Risk, Asset-Liability-Management, Portfolio-Optimierung, Risikomanagement, Finanzmathematik, Transaktionskosten, Konvexität, Szenarienanalyse, Schuldenmanagement, Synthetische Optionen, Preisbildung, Investitionsentscheidungen, Konfidenzniveau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz stochastischer Programmiermodelle, um Finanzportfolios unter Berücksichtigung spezifischer Risikoparameter und Verbindlichkeiten zu optimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Risikomaßen, das Asset-Liability-Management sowie die Preisbildung von Optionen unter Berücksichtigung von Transaktionskosten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die mathematische Herleitung von Optimierungsmodellen, die es ermöglichen, das finanzielle Wohl eines Unternehmens durch zielgerichtete Steuerung von Aktiva und Passiva abzusichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Methoden der stochastischen linearen Programmierung eingesetzt, um Risikomaße wie den CVaR zu minimieren und komplexe Portfolioentscheidungen in Szenario-Modellen abzubilden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Fundierung von Risikomaßen, die Modellierung von Anleihen-Portfolios, das Schuldenmanagement sowie die Konstruktion synthetischer Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Stochastische Programmierung, CVaR, Asset-Liability-Management und Portfolio-Optimierung charakterisieren.

Warum ist der Conditional Value-at-Risk (CVaR) für die Optimierung wichtig?

Im Gegensatz zum VaR ist der CVaR eine konvexe Funktion, was ihn mathematisch handhabbarer macht und für Optimierungsprobleme wesentlich geeigneter erscheinen lässt.

Wie werden Transaktionskosten im Modell berücksichtigt?

Transaktionskosten werden durch die Definition zusätzlicher Variablen für Käufe und Verkäufe und die entsprechende Anpassung der Nebenbedingungen in den linearen Modellen integriert.

Welche Rolle spielt die Szenarienanalyse im vorgestellten Modell?

Da die exakten Wahrscheinlichkeitsverteilungen oft nicht bekannt sind, werden Szenarien verwendet, um die stochastischen Variablen zu diskretisieren und das Problem näherungsweise lösbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stochastische Programmierungsmodelle
Untertitel
Value-at-Risk, Conditional Value-at-Risk und Asset-Liability-Management
Hochschule
Universität Augsburg  (Mathematik)
Veranstaltung
Seminar Nichtlineare Optimierung in der Finanzmathematik
Note
2,3
Autor
Irene Filipiak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V232835
ISBN (eBook)
9783656498377
ISBN (Buch)
9783656500070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stochastische programmierungsmodelle value-at-risk conditional asset-liability-management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Irene Filipiak (Autor:in), 2009, Stochastische Programmierungsmodelle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232835
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Leseprobe aus  16  Seiten
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