Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup)


Seminararbeit, 2013

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen ausgewählter Bewertungsmethoden
2.1 Übersicht der Bewertungsmethoden
2.2 Nicht geeignet erscheinende Bewertungsansätze für SMART
2.3 Grundsätzlich geeignet erscheinende Bewertungsansätze für SMART

3 Nähere Analyse SMARTs
3.1 Untersuchung des Unternehmens über das Multiplikatorverfahren
3.2 Kritische Reflexion zur Verbesserung der Verhandlungssituation

4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Übersicht der Bewertungsmethoden

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

„Price is what you pay; value is what you get.”[1] Dieses Zitat des US-amerikanischen Großinvestors Warren Buffett verdeutlicht, dass Preis und Wert eines Objekts mitnichten immer identisch sein müssen. Um z.B. den angemessenen Wert eines Unternehmens beurteilen zu können, existiert eine Vielzahl von Bewertungsansätzen. Jeder dieser Ansätze hat Vor- und Nachteile, deren Ausprägung von der individuellen Situation der Begutachtung eines Unternehmens abhängen können.

Im vorliegenden Beispiel geht es um die Bewertung der Smart Metering GmbH (SMART), die sich in einem noch vorwettbewerblichen Status befindet und zukünftig Umsätze mit dem Verkauf von Smart Metering Technologie erzielen möchte. Zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs strebt das vierköpfige Gründerteam eine Barkapital-erhöhung des Eigenkapitals von mindestens 500.000 EUR gegen Erteilung von Unternehmensanteilen an. Als mögliche Kapitalgeber sollen spezialisierte, private Investoren wie Business Angel, Venture-Capital-Gesellschaften oder strategische Investoren angesprochen werden. Zusätzliches Kapital ist vor dem Hintergrund notwendig, dass SMART neben dem Stammkapital von 100.000 EUR und einem in die Firma eingebrachten Verfahrenspatent zum Durchrouten von Verbrauchsdaten vom Strom-verbraucher zum Energieversorger über kein Sachvermögen außer Büroeinrichtung verfügt. Daneben sind seit Unternehmensgründung bereits Entwicklungskosten, unter anderem 350.000 EUR für die Programmierung der Smart Meter-Firmware, angefallen. Ziel dieser Seminararbeit soll die Diskussion unterschiedlicher Bewertungsansätze am konkreten Beispiel der anstehenden Finanzierungsrunde von SMART sein. Aus Platzgründen erfolgt hierbei eine Eingrenzung der Betrachtung auf die gängigsten Bewertungsmethoden in der wissenschaftlichen Debatte.

1.2 Aufbau der Arbeit

Zu Beginn der Ausarbeitung soll in Kapitel zwei ein kurzer Überblick über Bewertungsmethoden gegeben werden. Es schließt sich die nähere Untersuchung dieser dergestalt an, dass zuerst die theoretischen Grundlagen der Bewertungsansätze angedeutet werden, die für die Beurteilung SMARTs weniger geeignet scheinen. Im folgenden Kapitel wird der Bewertungsansatz herausgestellt, der aus Sicht des Autors für die spezifische Situation besonders angeraten ist. Danach soll eine kritische Reflexion verdeutlichen, wie die Verhandlungssituation SMARTs idealerweise unterstütz werden kann und welche Informationen über das Unternehmen sowie seine Umwelt beschafft werden sollten, damit die Investoren möglichst eine Bewertung ohne Abschläge vornehmen. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse, ergänzt um ein Fazit, bildet den Abschluss der Arbeit im vierten Kapitel.

2 Grundlagen ausgewählter Bewertungsmethoden

2.1 Übersicht der Bewertungsmethoden

Die Anzahl der existierenden Bewertungsmethoden ist vielfältig. Abbildung 1 soll daher vorab einen kurzen Überblick zur groben Klassifizierung von Verfahren zur Bewertung von Unternehmen wie SMART geben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Abbildung ist zu erkennen, dass zur ersten Charakterisierung zwischen Einzelbewertungs-, Gesamtbewertungs- sowie dem Mischverfahren als Kombination der beiden ersten Ansätze unterschieden wird.[2] Herauszustellen ist, dass je nach individuel-

ler Situation ein anderer Bewertungsansatz angebracht sein kann. Dabei habe die wissenschaftliche Diskussion nach Meinung Thommens gezeigt, dass es den einen objektiven Wert nicht gebe. Vielmehr beruhten Bewertungen immer auf subjektiven Einschätzungen von Entscheidungssubjekten.[3] Folglich lassen sich unterschiedliche Ergebnisse in der Ermittlung für dasselbe Bewertungsobjekt konstatieren, die unter Anderem davon abhängen, wer die Analyse vornimmt, mit welchem Ziel, aus welchem Anlass und welche Methode Verwendung findet. Im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung sollen nun die verschiedenen Bewertungsansätze in ihrer möglichen Anwendung auf SMART untersucht werden.

2.2 Nicht geeignet erscheinende Bewertungsansätze für SMART

Als erster möglicher Ansatz soll das kostenorientierte Einzelbewertungsverfahren betrachtet werden. Die Ermittlung des Unternehmenswertes - der in diesem Fall als Substanzwert bezeichnet wird - ergibt sich hierbei aus den addierten, isoliert betrachteten Vermögensgegenständen der Unternehmensbestandteile, die um die Summe der jeweiligen Verbindlichkeiten vermindert werden.[4] Unter Zugrundelegung unterschiedlicher Prämissen kann die Festlegung der Werte abweichend ausfallen. Bei einer unterstellten Fortführung des Unternehmens werden Neupreise angesetzt und bei einer Geschäftsaufgabe Zerschlagungswerte. Daher wird zwischen der Ermittlung des Substanzwertes auf Basis von Reproduktions- und Liquidationswerten unterschieden.

[...]


[1] Vgl. Buffett, Warren (2009), S. 5.

[2] Die genauere Beschreibung der Verfahren und Abkürzungen erfolgt in den Kapitel 2.2, 2.3 und 3.1.

[3] Vgl. Thommen, Jean-Paul/Achleitner, Ann-Kristin (2012), S. 693.

[4] Vgl. Schütte-Biastoch, Sonja (2011), S. 15.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup)
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V232864
ISBN (eBook)
9783656498643
ISBN (Buch)
9783656499282
Dateigröße
536 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Um den angemessenen Wert eines Unternehmens beurteilen zu können, existiert eine Vielzahl von Bewertungsansätzen mit Vor- und Nachteilen, deren Ausprägung von der individuellen Situation der Begutachtung eines Unternehmens abhängen können. Im vorliegenden Beispiel geht es um die Bewertung der Smart Metering GmbH (SMART), die sich in einem noch vorwettbewerblichen Status befindet und zukünftig Umsätze mit dem Verkauf von Smart Metering Technologie erzielen möchte. Ziel dieser Arbeit ist die Diskussion unterschiedlicher Bewertungsansätze am Beispiel der anstehenden Finanzierung von SMART.
Schlagworte
Startup, Start-up, Unternehmensgründung, Unternehmensbewertung, Bewertungsansatz, Finanzierung, Finanzierungsrunde, Investor, Investition, Risikokapital, DCF, Discounted Cash Flow, SMART, Smart Metering GmbH, Mottai
Arbeit zitieren
Mike Donner (Autor), 2013, Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232864

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