Rolf Dieter Brinkmann in der Tradition der Sprachkritik

Die Abrechnung mit der Sprache in "Westwärts 1 & 2"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

29 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Brinkmann in der Tradition der Sprachkritik
2.1 Anknüpfung an die Sprachkritik um 1900
2.2 Fritz Mauthner als philosophisches Vorbild
2.2.1 Brinkmanns Bezüge zu Mauthner
2.2.2 Literarische Sprachkritik – Eine Komposition, für M.
2.2.3 Widersprüche zwischen Brinkmann und Mauthner

3. Die Abrechnung mit der Sprache - Westwärts 1 & 2
3.1 Die Macht der Sprache
3.1.1 Gesellschafts- und Zivilisationskritik
3.1.2 Sprache ist Krieg
3.2 Strategien gegen den Sprachzwang – Das „offene“ Gedicht

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Jedes Gedicht enthält in sich die Verneinung der Sprache.“ [1]

Die Vorstellung von der Sprache als einem unnatürlichen Zwangssystem hat Rolf Dieter Brinkmann seine gesamte Schaffenszeit über begleitet. Bereits seine erste Lyrikpublikation Ihr nennt es Sprache (1962) kann als Auflehnung gegen das durch Sprache konstituierte repressive Gesellschaftssystem gelesen werden. Die Sprache wird hier als Medium der Verdrängung der Kriegsvergangenheit und damit als verlogen entlarvt.[2] Diese pessimistische Haltung gegenüber der herkömmlichen Sprache mündete Anfang der 1970er Jahre schließlich in einen regelrechten Hass auf die sprachlich fixierten Machstrukturen der Gesellschaft und damit in einer Sprachkrise, die sich literarisch in seinem letzten Gedichtband Westwärts 1 & 2 (1975) entlädt. Die Gedichte darin spiegeln seine Sprach- und Ausdruckskrise wieder und entwerfen ein apokalyptisches Bild von der zerfallenden westlichen Zivilisation. Die Sprache wird dabei als Herrschaftsinstrument empfunden, die das Bewusstsein der Menschen einnimmt und ihnen so die Möglichkeit nimmt, die Gegenwart unmittelbar und unbeeinflusst von Bedeutungen wahrzunehmen. Brinkmann betrachtete es als seine Aufgabe als Schriftsteller gegen die Erstarrung in Sprache anzuschreiben und so klar zu machen, dass die Menschen „künstlich in den Wörtern eingesperrt“[3] seien und die Sprache nichts über die tatsächliche Wirklichkeit aussagt.[4]

Mit dieser sprachkritischen Position reiht sich Brinkmann in eine lange literarisch-philosophische Tradition ein. Von Nietzsche bis zu Hugo von Hofmannsthal – es lassen sich viele Parallelen zwischen ihm und den Sprachkritikern um 1900 feststellen. Die offensichtlichste Parallele stellt Brinkmann jedoch selbst her. Immer wieder bezieht er sich bei seiner Sprachkritik auf den deutschen Schriftsteller und Philosophen Fritz Mauthner (1849-1923) und stellt sich so bewusst in dessen Tradition. Diese direkten Bezüge dienen neben dem literarischen Werk und den persönlichen Äußerungen Brinkmanns als Grundlage für das Verständnis seiner Sprachkritik.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Einordnung Brinkmanns in die sprachkritische Tradition. Dazu werde ich zunächst kurz die wesentlichen Kernaussagen der Sprachkritik um 1900 skizzieren, bevor ich Brinkmann in diesem Kontext verorte. Indem ich dann Mauthners philosophische Sprachkritik auf ihn beziehe, möchte ich herausstellen, inwiefern Brinkmann tatsächlich Mauthners Sprachkritik übernimmt und wo er seine eigenen Standpunkte entwickelt. Dazu werde ich anhand des Gedichts Eine Komposition für M. aus Westwärts 1 &2 aufzeigen wie Brinkmann sein philosophisches Vorbild poetisch verarbeitet und daraus ableiten, wie er sich in der Tradition der Sprachkritiker positioniert. In einem zweiten Teil der Arbeit werde ich anhand der Titelgedichte von Westwärts 1 & 2 die Dimensionen der Sprachkritik bei Brinkmann analysieren und aufzeigen, welche Strategien er entwickelt, um sich aus der Erstarrung durch Sprache zu lösen.

Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Formen der Sprachkritik bei Brinkmann zu erlangen und aufzuzeigen, ob und auf welche Weise er es schafft das ihm verhasste Zwangssystem der Sprache tatsächlich zu überwinden.

2. Brinkmann in der Tradition der Sprachkritik

2.1 Anknüpfung an die Sprachkritik um 1900

„Es ist mir völlig die Fähigkeit abhanden gekommen, über irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen.“[5] Diese Aussage von Hofmannsthals Lord Chandos in dessen fiktivem Brief an Francis Bacon fasst die Sprach- und Bewusstseinskrise um 1900 prägnant zusammen. Lord Chandos erklärt in dem Brief, dass es ihm unmöglich geworden sei, Literatur zu verfassen, weil er erkannt hat, dass die Sprache es nicht vermag „ins Innere der Dinge“[6] zu dringen. Die von Menschen erdachten Begriffe haben für ihn ihren Sinn verloren, so dass er sie nicht mehr bedenkenlos benutzen kann und sich infolgedessen nicht mehr ausdrücken kann. Seine Krise bezieht sich nicht nur auf das Schreiben oder Sprechen, sondern auf das Denken im Allgemeinen. Die Welt erscheint ihm zusammenhanglos und in Teile zerfallen, die er nicht mehr zusammenfügen kann. Es ist ihm zuwider sich an den Urteilen, die leichtfertig und gewohnheitsmäßig von Menschen gefällt werden, zu beteiligen. Infolgedessen distanziert er sich immer mehr von allen Gesprächen und fühlt sich zunehmend ausgegrenzt und einsam. Der Verlust der Sprache stürzt ihn in eine tiefe Krise, in der sein Dasein geistlos dahin fließt, bis er schließlich lernt, die Welt abseits der Sprache neu wahrzunehmen, „mit dem Herzen zu denken“[7] und so in einer Art sinnlich-transzendentem Erlebnis mit den stummen Dingen zu einer Einheit zu verschmelzen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass das Schreiben in der herkömmlichen Sprache nicht mehr möglich ist.[8]

Was Hofmannsthal hier 1902 zum Ausdruck bringt erinnert stark an die Krise Brinkmanns, beschreibt jedoch das Krisenbewusstsein der literarischen Moderne um die Jahrhundertwende. Angesichts der sich durch Technisierung und Rationalisierung immer radikaler verändernden Gesellschaft wirkte die Sprache überholt, da sich vieles nicht mehr in Worte fassen ließ. Und so entwickelte sich die konventionelle Literatursprache immer mehr zu einem Problem, da sie von vielen Dichtern als „abgenutzt und schablonenhaft“[9] empfunden wurde. Die Sprachkrise dieser Zeit muss vor allem aber auch vor dem Hintergrund der Erkenntniskrise in der Philosophie um die Jahrhundertwende betrachtet werden. Hegels idealistische Begriffsauffassung, wonach ein Begriff das wahre Wesen eines Dinges ausdrückt und somit die Wirklichkeit abbildet, war problematisch geworden. [10]

Bereits 1873 stellte Friedrich Nietzsche in seiner sprachkritischen Schrift Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn [11] die Frage, ob die Sprache „der adäquate Ausdruck aller Realitäten“ [12] sei. Laut Nietzsche muss diese Frage eindeutig verneint werden, denn Sprache sei nichts weiter als ein konventionelles Hilfsgerüst, das die Menschen sich gebaut haben um „gesellschaftlich und herdenweise existieren“ [13] zu können. Das Wort definiert er als die „Abbildung eines Nervenreizes in Lauten“ [14]. Am Anfang stand ein Urerlebnis, welches der Mensch durch einen ähnlichen Laut ausgedrückt hat. Gleichzeitig mit der Lautkreation erfolgte die Bedeutungskreation, so dass nach Nietzsches Auffassung jeder Begriff eine erstarrte Metapher für ein individuelles Urerlebnis ist. Durch diese Metaphernkreation wurde das Urerlebnis gänzlich zerstört, indem es seiner Einmaligkeit beraubt und im Begriff zur Erstarrung gebracht wurde. Der Mensch brauche diese Begriffsbildung, um die Welt ordnen und klassifizieren zu können, gleichzeitig vergesse er jedoch, dass alle Begriffe von ihm geschaffene, sinnlos gewordene Metaphern sind und insofern nichts über die tatsächliche Wirklichkeit aussagen können. [15] Laut Nietzsche existiert demnach keine objektive Wirklichkeit. Wahrheit ist eine von Menschen geschaffene Illusion.

Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauche einem Volke fest, kanonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind, Metaphern, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind […]. [16]

Infolge dieser Erkenntnis spricht sich Nietzsche gegen den vernünftigen Menschen mit seinem „Trieb zur Metapherbildung“ [17] aus und für den intuitiven Menschen, der die Kunst über das Leben stellt. Dieser intuitive Mensch braucht keine Begriffsgerüste. Er lässt sich von Sinnesreizen leiten und geht schöpferisch mit den alten Begriffen um. Auch wenn dieser Weg schwieriger sei als der des vernünftigen Menschen, der auf Sicherheit bedacht ist, so ist er laut Nietzsche doch die einzige Möglichkeit wahre Freiheit zu erlangen. [18]

Aufgrund der starken Wirkungskraft, die Nietzsche auf Literatur und Philosophie um die Jahrhundertwende ausübte, kann man Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn als paradigmatische Schrift für die Erkenntnis- und Sprachskepsis jener Zeit ansehen. Viele Dichter, unter ihnen sicherlich auch Hofmannsthal, haben sich davon inspirieren lassen. Auch Fritz Mauthner, auf den in dieser Arbeit noch gesondert eingegangen wird, hat sich stark an Nietzsches Sprachkritik orientiert.

Die Widersprüchlichkeit jeder Sprachkritik, die mittels Sprache formuliert wird – und das auch noch so eloquent wie bei Hofmannsthal und Nietzsche – ist nicht von der Hand zu weisen. Deswegen ist es kaum verwunderlich, dass die Sprache, trotz aller Kritik, siebzig Jahre später und damit auch für Brinkmann immer noch ein Zwangssystem aus festgefahrenen Bedeutungen und Sinnzusammenhängen darstellt.

Versucht man nun Brinkmann in diese Tradition der Sprachkritiker um 1900 einzuordnen, so erscheint das zunächst absurd. Einerseits weil die gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen sich seit 1900 sehr verändert haben. Andererseits weil Brinkmann sich von dem europäischen Kulturerbe, zu dem Nietzsche und Hofmannsthal zu zählen sind, stets abgegrenzt hat. Mit dem Rückbezug auf die Geschichte assoziierte er die Verrottung der Zivilisation: „,Und wenn sie vom Leben reden, reden’se zuerst vom Sterben,’ – das heißt: überall Rückbezüge auf Vergangenheit, als könne man aus dem, was weg ist, lernen, da schlägt der Zwang des grammatikalisch verordneten Weltverständnisses durch.“ [19] Gerade die Gefangenheit eines Landes in den Bedeutungen seines kulturellen Erbes ist es für ihn, die zur Erstarrung der Gesellschaft führt und die Menschen „zu Gespenstern mach(t)“ [20]. Seine Ablehnung der tradierten Kultur, vor allem der Literatur in Deutschland, kann als einer der Hauptgründe dafür angesehen werden, dass Brinkmann sich in den 1960er Jahren vor allem der amerikanischen Beat-Literatur und dem Prinzip des Pop gewidmet hat. Gerade den Begriff des „Pop“ definierte er als einen internationalen Stil, der sich in erster Linie durch die „Destruktion des ‚abendländischen Kulturmonopols’“ [21] auszeichnet. Seine Gedichte zu jener Zeit sind bereits durch einen „antisprachliche(n) Affekt“ [22] gekennzeichnet. Die Sprache sollte neuen Medien weichen. Film und Fotografie ermöglichten erstmals das Festhalten von flüchtigen und subjektiven Momenten. Diese neuen Darstellungsformen übertrug er in seine Lyrik und versprach sich davon ein Aufbrechen des in sprachlichen Mustern gefangenen Bewusstseins zugunsten einer sinnlicheren Ausdrucksweise. Die Gedichte jener Zeit sind somit bildhafte Ausschnitte aus der unmittelbaren Gegenwart – sie sind Fotos in Form von Worten. [23]

Gerade dieses Kunstpostulat ist bereits enorm sprachkritisch und reiht sich damit in die von Nietzsche geprägte sprachskeptische Tradition ein. Richtet es sich doch gegen sprachliche Fixierungen und vorgefertigte Bedeutungen.

Eine Absicht bei mir war von Anfang an da: nämlich gegen den Begriff Gedicht mit meinen Gedichten zu schreiben, gegen die Bedeutung, die z. B. einem Gedicht beigemessen wird, also gegen Gedichte als elitäre Kunstprodukte, […] und dann gegen die Bedeutungen der Dinge im menschlichen Bewußtseinsraum, also die starren Fixierungen etwas aufzulösen mit einem Gedicht. [24]

Er vertritt somit indirekt Nietzsches Verständnis von den Begriffen als erstarrte Bedeutungen im menschlichen Bewusstsein, die es zu überwinden gilt. Mit Nietzsche gesprochen, plädiert er für eine Wahrnehmung, die sich auf das individuelle Urerlebnis zurück besinnt.

Trotz seiner Bemühungen in den 1960er Jahren, mit seiner Poetologie dem deutschen Literaturbetrieb etwas entgegenzusetzen, kann aber auch Brinkmann sich der Einengung durch Sprache nicht entziehen und scheitert an ihren Grenzen. Anfang der 1970er Jahre muss er feststellen, dass der innovative Charakter der Sprache nicht ausreicht, um Kunst und Gesellschaft zu verändern. Die Sprache und damit die gesellschaftlich-kulturelle Macht haben sich tief in das Bewusstsein des Menschen eingeschrieben, so dass trotz aller Innovationen das Alte weiter wirkt. Weiterhin werden ausgehöhlte Metaphern verwendet, weiterhin sind die Bedeutungen so fest verankert, dass „das Wort, dieses miese elende Sprachverständigungsmittel, Fleisch geworden (ist) in jedem“ [25]. [26]

Diese Erkenntnis ging mit der Enttäuschung einher, dass die Protestbewegung von 1968, von der er sich viel versprochen hatte, letztlich doch nichts verändert hat.

Die Generation im Moment transportiert lediglich das erstarrte, tote Begriffsmaterial des 19. Jahrhunderts, das Ende der 60er Jahre die Lust, die Freude erschlug, und ist uninteressant. Das erscheint mir als Situation jetzt. Ein toter Fluß zieht durch die Stadt, in der ich diese Seite schreibe.[27]

Die Folge dieser Erkenntnis ist eine schwere Schreib- und Bewusstseinkrise, die ihn ab 1970 zu einer „Abkehr von Literatur“[28] veranlasst. Wie das posthum erschienene Materialband Rom, Blicke (1979) deutlich zeigt, versuchte er in dieser Krise verzweifelt eine neue Sprache für sich zu finden, die ohne vorformulierte Bedeutungen auskommt und die Realität, so zersplittert wie er sie empfindet, unmittelbar wiedergibt. Zu diesem Zweck isolierte er sich während seines Rom-Aufenthalts in einer Art Selbstexperiment fast komplett von jeder menschlichen Gesellschaft und weigerte sich die italienische Sprache zu lernen. Die Einhaltung der Isolation und die permanente Fremdheit gegenüber seiner Umwelt ermöglichte ihm eine weniger durch Bedeutungen verfälschte Wahrnehmung, für die er nach Worten suchte.[29]

An diesem Punkt lässt sich Brinkmann auf Hofmannsthals Lord Chandos beziehen. Auch Brinkmann wird von einer Sprachkrise heimgesucht, in der ihm die Fähigkeit verloren geht, zusammenhängend zu denken und zu sprechen. Eine Krise, in der er sich weigert sinnentleerte Begriffe zu benutzen, was für ihn als Dichter, der mit Sprache arbeitet, verheerende Auswirkungen hat. Anders als noch bei Hofmannsthal ist die Sprachkrise hier jedoch tatsächlich auch durch eine Ausdruckskrise gekennzeichnet. Während Hofmannsthal die Krise wortgewandt und poetisch im Chandos-Brief ausformulieren kann, ringt Brinkmann vergeblich nach Worten und kann oft nur noch verzweifelt stammeln: „Ich will Dir etwas sagen, und ich kann das nur in so zerbrochener Form, und das ist gar nicht – ich habe absichtlich karge Wörter gebraucht, bin ich denn blöd? – Noch einmal? Noch einmal, - die verdammte, verdreckte Umgebung!“[30].[31]

Obwohl Brinkmann sich also stets von jeglicher kulturgeschichtlicher Tradition distanziert hat, hat er mit seiner Sprachkritik die Gedanken der Dichter und Philosophen um 1900 wieder aufgegriffen. Denn diese haben bereits zu ihrer Zeit das formuliert, was auch er siebzig Jahre später empfand – den Sinnverlust in der Sprache. Das muss ihm auch selbst bewusst gewesen sein. Denn in seinem späten Werk [32] finden sich an mehreren Stellen direkte Bezüge zu der sprachkritischen Philosophie Fritz Mauthners. Die Bedeutung dieser Bezüge soll im Folgenden untersucht werden.

[...]


[1] Rolf Dieter Brinkmann: Ein unkontrolliertes Nachwort zu meinen Gedichten (1974/1975). In: Rolf Dieter Brinkmann: Westwärts 1 & 2. Gedichte. Mit Fotos und Anmerkungen des Autors. Erweiterte Neuausgabe. Reinbek bei Hamburg 2005, S. 256-330, hier: S. 271.

[2] Vgl. Sybille Späth: Rolf Dieter Brinkmann. Stuttgart 1989, S. 9.

[3] Brinkmann: Ein unkontrolliertes Nachwort, S. 258.

[4] Vgl. ebd., S. 260.

[5] Hugo von Hofmannsthal: Ein Brief. In: Hugo von Hofmannsthal: Sämtliche Werke. Bd. XXXI. Erfundene Gespräche und Briefe. Hrsg. von Ellen Ritter. Frankfurt am Main 1991, S. 45-55, hier: S. 48.

[6] Ebd., S. 46.

[7] Ebd., S. 52.

[8] Vgl. ebd., S. 50 ff.

[9] Philip Ajouri: Literatur um 1900. Naturalismus – Fin de Siécle – Expressionismus. Berlin 2009, S. 150.

[10] Vgl. ebd., S. 149 f.

[11] Obwohl 1873 verfasst, wurde der Essay erst 1896 veröffentlicht.

[12] Friedrich Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn. In: Friedrich Nietzsche. Werke in drei Bänden. Dritter Band. Hrsg. von Karl Schlechta. München 1966, S. 309-322, hier: S. 311.

[13] Ebd.

[14] Ebd., S. 312.

[15] Vgl. ebd., S. 313 f.

[16] Ebd., S. 314.

[17] Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn, S. 319.

[18] Vgl. ebd., S. 321 f.

[19] Brinkmann: Ein unkontrolliertes Nachwort, S. 289.

[20] Ebd., S. 305.

[21] Späth: Rolf Dieter Brinkmann, S. 43.

[22] Sybille Späth: „Rettungsversuche aus dem Todesterritorium“. Zur Aktualität der Lyrik Rolf Dieter Brinkmanns. Frankfurt am Main 1986, S. 137.

[23] Vgl. ebd. S. 137 f.

[24] Rolf Dieter Brinkmann: Briefe an Hartmut: 1974-1975. Mit einer fiktiven Antwort von Hartmut Schnell. Hamburg 1999, S. 128.

[25] Rolf Dieter Brinkmann: Rom, Blicke. Reinbek bei Hamburg 1986 ,S. 85.

[26] Vgl. Karsten Herrmann: Bewußtseinserkundungen im „Angst- und Todesuniversum“. Rolf Dieter Brinkmanns Collagebücher. Bielefeld 1999, S. 113 f.

[27] Brinkmann: Ein unkontrolliertes Nachwort, S. 265.

[28] Brinkmann: Briefe an Hartmut, S. 116.

[29] Vgl. Späth: Rolf Dieter Brinkmann, S. 107.

[30] Brinkmann: Rom, Blicke, S. 85.

[31] Vgl. Herrmann: Bewußtseinserkundungen, S. 120.

[32] Dazu zähle ich Rom, Blicke und Westwärts 1 & 2 , aber auch seine Tonbandaufnahmen und die Briefe an Hartmut Schnell sowie Ein unkontrolliertes Nachwort zu meinen Gedichten.

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Details

Titel
Rolf Dieter Brinkmann in der Tradition der Sprachkritik
Untertitel
Die Abrechnung mit der Sprache in "Westwärts 1 & 2"
Hochschule
Freie Universität Berlin
Veranstaltung
Deutschsprachige Literatur mit dem Schwerpunkt Neuere Literatur
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V232866
ISBN (eBook)
9783656498636
ISBN (Buch)
9783656499626
Dateigröße
563 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brinkmann, Sprachkritik, Mauthner, Westwärts, Lyrik, Sprachrkrise
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Elena Schefner (Autor), 2012, Rolf Dieter Brinkmann in der Tradition der Sprachkritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232866

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