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Don Juan, der Frauenheld

Titel: Don Juan, der Frauenheld

Fachbuch , 2013 , 120 Seiten

Autor:in: Angela Ott (Autor:in), Viktoria Heitz (Autor:in), Maik Lehmkuhl (Autor:in), Helen Stringer (Autor:in), Marcel Nakoinz (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Don Juan gilt als der Frauenheld schlechthin. Sein Mythos existiert seit Jahrhunderten und wird in Kunst und Literatur immer wieder aufgegriffen. Als südeuropäisches Pendant zur Faust-Sage fasziniert der Verführer viele der großen Meister, die seinen Stoff bearbeitet haben.

Dieses Buch gibt einen Überblick über die Don Juan-Figur von Mozart über Horvarth bis Peter Handke.

Aus dem Inhalt: Don Juan von Mozart bis heute, Die Don Juan-Figur in der Tradition des Mythos, Horvarth und der Mythos Don Juan, E.T.A. Hoffmanns Don Juan, Peter Handkes Don Juan

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Don Juan von Mozart bis heute

Einleitung

Mozart und da Ponte „Don Giovanni“

Max Frisch „Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“

Jean Black White „Don Juan DeMarco“

Vergleich der Charaktere

Fazit

Die Don Juan-Figur in der Tradition des Mythos

Einleitung

Definition des Begriffs Mythos

Die Problematik des Typs

Die Don Juan-Figur im Wandel

Ein Vergleich zwischen dem traditionellen und dem Don Juan von Max Frisch

Schlussbetrachtung

Horvath und der Mythos Don Juan untersucht an dem Theaterstück „Don Juan kommt aus dem Krieg“

Einleitung

Ödön von Horvath und Don Juan

Don Juan und der Mythos

Zeitumstände und Figuren in „Don Juan kommt aus dem Krieg“

Resümee

E.T.A. Hoffmanns Don Juan als Interpretation von W.A. Mozarts Don Giovanni

Einleitung

Der Mythos Don Juan

Die Entstehung von Mozarts Don Giovanni

Hoffmanns Beziehung zur Musik

Hoffmanns Interpretation von Mozarts Oper

Schluss

Ist Peter Handkes Don Juan des 21. Jahrhunderts noch ein Don Juan?

Einleitung

Was macht den Don Juan-Mythos aus?

Ist Peter Handkes Don Juan der Moderne noch ein Don Juan? – ein Vergleich

Ein Mythos wird neu aufgelegt

Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Publikation untersucht die Entwicklung der literarischen Figur Don Juan von ihren Ursprüngen im 17. Jahrhundert bis hin zu modernen Adaptionen des 21. Jahrhunderts. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Frage, inwiefern der Don Juan-Mythos Transformationen unterliegt, wie er in unterschiedlichen Medien wie Oper, Theater und Film rezipiert wird und ob moderne Neuinterpretationen noch als legitime Fortführungen des ursprünglichen Typs gelten können.

  • Analyse der Transformation des Don Juan-Stoffes über vier Jahrhunderte hinweg.
  • Vergleich der medialen Umsetzung in Oper, Theater und Film.
  • Untersuchung der Rolle der weiblichen Gegenfiguren und deren Einfluss auf den Protagonisten.
  • Deutung von Motivkonstellationen wie der "Höllenfahrt" und des "steinernen Gastes" in modernen Kontexten.
  • Reflexion über die gesellschaftliche Relevanz und den Wandel des Don Juan-Typs im Kontext der Moderne.

Auszug aus dem Buch

Don Juan – der Verführer

Don Juan ist keine historische Figur, sondern ein literarischer Typus. Generationen von Autoren haben über ihn bereits Bücher, Gedichte, Opern, etc. verfasst. Zurückzuführen sind diese Werke auf ein Theaterstück von 1613. Dies schrieb der spanische Mönch Gabriel Tellez unter dem Pseudonym Tirso de Molina: ‚El burlador de Sevilla y convidado de piedra’.

Don Juan ist ein Rebell, der die vorherrschende Gesellschaftsordnung in Frage stellt. Er lebt aus dem Augenblick heraus und ist durch sinnlich-erotische Spontaneität gekennzeichnet. Tirso de Molina schrieb dieses Stück als moralische Zurechtweisung für seine Zeitgenossen. Sie sollten erkennen, dass jeder Sünde eine Bestrafung folgt. Das Stück erzählt die Geschichte eines Mannes Don Juan, der, nachdem er verschiedene Frauen verführt und deren Ehre aufs Spiel gesetzt hat, gewissenlos deren Väter oder Ehemänner in Duellen tötet. Selbst während er auf der Flucht ist, kann er es nicht lassen, Frauen zu verführen und je zurückhaltender sie sind, desto mehr will er sie. Als Don Juan wieder in seinen Heimatort zurückkehrt, wird er letztendlich von einem steinernen Standbild, das ein von ihm im Duell getöteten Vater einer der verführten Frauen darstellt, in die Hölle hinuntergezogen. Der Vater gilt damit als Richter Gottes für Don Juan.

Diese Arbeit will nun einen genaueren Blick auf die in dieser Tradition stehenden Bearbeitungen in der Literatur, respektive Film, besonders des 20. Jahrhunderts werfen. Verglichen werden sollen Mozarts, beziehungsweise da Pontes, „Don Giovanni“, als eine frühe, und für die Tradition wichtige, Fassung des Themas. Durch diese Oper hat Don Juan, so wird behauptet, seine heutige Berühmtheit erlangt. Als Beispiele des 20. Jahrhunderts werden Max Frischs „Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“ als literarische Fassung und der Film „Don Juan DeMarco“ mit einer Buchversion von Jean Black White, nach dem Drehbuch von Jeremy Leven, genauer betrachtet. Nicht nur, dass diese drei Stücke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sie sind auch verschieden durch ihre Medien: Oper, Bühnenstück und Film. Die Werke werden im Hinblick auf ihre vergleichbaren Figurentypen und einzelner zentraler Szenen genauer analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Don Juan von Mozart bis heute: Diese Einleitung und vergleichende Analyse betrachtet drei zentrale Werke der Don Juan-Tradition (Mozart, Max Frisch, Jean Black White) und untersucht deren Figurentypen.

Die Don Juan-Figur in der Tradition des Mythos: Dieses Kapitel definiert den Mythos-Begriff und analysiert die Entwicklung der Don Juan-Figur von der Urfassung bis hin zur Dekonstruktion bei Max Frisch.

Horvath und der Mythos Don Juan untersucht an dem Theaterstück „Don Juan kommt aus dem Krieg“: Der Autor untersucht, wie Horvath den Don Juan-Mythos nutzt, um ihn in den historischen Kontext der Inflation nach dem Ersten Weltkrieg zu setzen.

E.T.A. Hoffmanns Don Juan als Interpretation von W.A. Mozarts Don Giovanni: Die Analyse konzentriert sich darauf, wie Hoffmanns Novelle eine romantische Neuinterpretation der bekannten Oper vornimmt und welche Rolle Donna Anna dabei einnimmt.

Ist Peter Handkes Don Juan des 21. Jahrhunderts noch ein Don Juan?: Das letzte Kapitel reflektiert, ob Peter Handkes moderne Adaption noch den klassischen Kriterien eines Don Juan entspricht und stellt diese in den Kontext des post-modernen Männlichkeitsbildes.

Schlüsselwörter

Don Juan, Mythos, Literaturanalyse, Verführer, Don Giovanni, Max Frisch, Ödön von Horvath, E.T.A. Hoffmann, Peter Handke, Männlichkeitsbild, Gesellschaftskritik, Literaturgeschichte, Theaterstück, Oper, Verführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die literarische Figur des Don Juan in verschiedenen Werken von der Entstehungszeit im 17. Jahrhundert bis in die moderne Zeit des 21. Jahrhunderts und beleuchtet deren Wandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des Don Juan-Mythos, die Darstellung männlicher Verführung, die Rolle der Frauenfiguren sowie die Einbettung der Figur in unterschiedliche historische und gesellschaftliche Kontexte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Mythos Don Juan über die Jahrhunderte gewandelt hat und inwiefern moderne literarische Adaptionen noch auf den klassischen Typus zurückgreifen oder diesen dekonstruieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Publikation nutzt einen literaturwissenschaftlichen Vergleichsansatz, bei dem Primärtexte (Dramen, Opern, Filme) in Hinblick auf Figurentypen, Motivik (z.B. Höllenfahrt) und Zeitkontexte analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fallstudien zu spezifischen Don Juan-Bearbeitungen, darunter Mozarts Oper, Stücke von Max Frisch und Ödön von Horvath sowie Peter Handkes moderne Version.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Don Juan-Mythos, Verführungsstrategien, Gesellschaftskritik, Männlichkeitsbild und Literaturgeschichte definiert.

Inwiefern beeinflusste Hoffmanns Novelle spätere Don Juan-Bearbeitungen?

Hoffmanns Interpretation wandelte die Wahrnehmung der Figur, insbesondere durch die Darstellung von Donna Anna als zentrale Identifikationsfigur, was spätere Aufführungen der Don Giovanni-Oper nachhaltig prägte.

Welche Rolle spielt die Inflation in Horvaths „Don Juan kommt aus dem Krieg“?

Horvath nutzt die Inflation als zentralen gesellschaftlichen Rahmen, der die moralischen und ethischen Werte der Vorkriegszeit korrumpiert und Don Juan seiner ursprünglichen Lebensgrundlage beraubt.

Ende der Leseprobe aus 120 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Don Juan, der Frauenheld
Autoren
Angela Ott (Autor:in), Viktoria Heitz (Autor:in), Maik Lehmkuhl (Autor:in), Helen Stringer (Autor:in), Marcel Nakoinz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
120
Katalognummer
V233011
ISBN (eBook)
9783656488613
ISBN (Buch)
9783956870477
Sprache
Deutsch
Schlagworte
juan frauenheld
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Ott (Autor:in), Viktoria Heitz (Autor:in), Maik Lehmkuhl (Autor:in), Helen Stringer (Autor:in), Marcel Nakoinz (Autor:in), 2013, Don Juan, der Frauenheld, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233011
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