Einfluss des Vorgesetzten auf den Führungserfolg


Seminararbeit, 2013

19 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen
2.1 Führung in der personalwirtschaftlichen Betrachtung
2.2 Definition von Führungserfolg
2.3 Einflussfaktoren des Führungsverhalten
2.3.1 Die Führungskraft
2.3.1.1 Eigenschaften
2.3.1.2 Menschenbilder
2.3.1.3 Verhalten und Disposition
2.3.2 Die Mitarbeiter
2.3.3 Die Führungssituation

3 Die Führungskraft
3.1 Wahrnehmung der Führungsaufgabe
3.2 Zielsetzung des Führenden

4 Führungserfolg messen
4.1 Determinanten
4.2 Wirtschaftliche Wirksamkeit
4.3 Soziale Wirksamkeit

5 Kritische Betrachtung
5.1 Wahrnehmungsverzerrung des Vorgesetzten
5.2 Die Messbarkeit von Führungserfolg

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Schema zum Führungsprozess

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Führungsformen bei Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung

Tabelle 2: Das Johari-Fenster

1 Einführung

Das Thema Führung und Führungserfolg ist im Streben danach, eine Organisation möglichst effizient zu gestalten, seit jeher ein traditionsreiches Forschungsfeld der Betriebswirtschaft. Die Frage nach den Erfolgsfaktoren von Führung hat damals wie heute einen hohen Stellenwert in der Führungsforschung und wird vermutlich auch in Zukunft weiter aktuell bleiben.

Diese Arbeit dient der Herausstellung der Einflussfaktoren auf den Führungserfolg, sowie deren Wirkungskreise rund um die Führungskraft selbst. Dabei soll aufgezeigt werden, welche dieser Einflüsse durch die Führungskraft steuerbar sind und welche auf die grundeigene Person des Vorgesetzten zurückzuführen sind.

Hierfür wird zunächst die Bedeutung der Begriffe Führung und Führungserfolg im personalwirtschaftlichen Sinne erläutert, um Sie dann in Zusammenhang mit den Teilnehmern des Führungsgefüges zu bringen. Nach einer Auflistung verschiedenster möglicher Einflussfaktoren seitens aller Beteiligten, werden im weiteren Verlauf jene näher betrachtet, die der Führende selbst durch die Wahl seines Führungsstils oder die Art und Weise seines Verhaltens beeinflusst.

Schlussendlich werden Maßnahmen erörtert, wie der Vorgesetzte dieses Wissen um die Einflussfaktoren nutzen kann, um seine Führung möglichst effizient zu gestalten, bzw. den Führungserfolg seinerseits zu optimieren.

2 Grundlagen

2.1 Führung in der personalwirtschaftlichen Betrachtung

Es ist aufgrund seines Bedeutungsreichtums und seiner Vielschichtigkeit nicht einfach, den Begriff „Führung“ alltagssprachlich zu definieren.[1] Eine Führungs-Definition im weiteren Sinne gibt es von Jürgen Weibler:

„Führung ist die akzeptierte Beeinflussung anderer, die bei den Beeinflussten mittelbar oder unmittelbar ein intendiertes Verhalten auslöst.“[2]

In der Betriebswirtschaftslehre wird der Begriff „Führung“ zwei großen Themen-feldern zugeteilt: Zum einen in der Unternehmensführung (auch: Management) und in die Personalführung. Die Personalführung wird generell als Prozess der zielgerichteten Verhaltensbeeinflussung zwischen mindestens zwei Beteiligten bezeichnet.[3] Im Führungsprozess bilden sich dabei die Rollen des Führenden und des Geführten aus.[4] Rolf Wunderer definiert Führung im personal-wirtschaftlichen Betrachtungswinkel so:

„Führung wird verstanden als wert-, ziel- und ergebnisorientierte, aktivierende und wechselseitige, soziale Beeinflussung zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in und mit einer strukturierten Arbeitssituation. Mitarbeiterführung gestaltet die Einflussbeziehungen in führungsorganisatorisch differenzierten Rollen im Rahmen von Arbeitsverträgen.“[5] Er führt somit die Ergebnisorientierung des Führungsverhaltens als wichtigen Bestandteil der Personalführung gesondert auf.

2.2 Definition von Führungserfolg

Um das Führungsverhalten der Beteiligten zu untersuchen, muss ebenfalls zunächst geklärt werden, wie Führungserfolg im personalwirtschaftlichen Sinne zu verstehen ist. Wunderers Definition von Führung stellt dessen Funktion heraus: Es gilt instrumentell aufgaben- und zielorientiert zu handeln und dadurch bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Ob bewusst oder unbewusst festgelegt, stellen diese Ziele die Kriterien zur Bewertung der Führungseffektivität dar.[6] Anders herum ließe sich formulieren, dass zunächst die Frage erläutert werden muss, unter welchen Gesichtspunkten die Führung betrachtet wird und welche Ziele erreicht werden sollen. Dementsprechend fällt die Benennung der Kriterien des Führungserfolges unterschiedlich aus.[7]

[...]


[1] Vgl. Neuberger, O. (2002), S. 2

[2] Weiber, J. (2012), S. 103

[3] Vgl. Hentze, J. / Graf, A. (2005a), S. 327

[4] Vgl. Berthel, J. / Becker, F. (2013), S. 165

[5] Wunderer, R. (2009), S. 4

[6] Vgl. Hentze, J. et al. (2005b), S. 23

[7] Vgl. Gölzner, H. (2006), S. 21

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Einfluss des Vorgesetzten auf den Führungserfolg
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Standort Hannover)
Veranstaltung
Führungs- und Motivationstheorien
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V233054
ISBN (eBook)
9783656500421
ISBN (Buch)
9783656500599
Dateigröße
463 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss, vorgesetzten, führungserfolg
Arbeit zitieren
Franziska Pfeiffer (Autor), 2013, Einfluss des Vorgesetzten auf den Führungserfolg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233054

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