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Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Título: Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Trabajo de Seminario , 2012 , 26 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Julia Steger (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Ein Schlagwort, mit dem die heutige Gesellschaft beschreiben könnte ist mit Sicherheit „ständiger Wandel“.
Neue Technologien und sich kontinuierlich verändernde wirtschaftliche und soziale Umstände
bestimmten nicht nur unser Alltagsleben, Unternehmen und Politik, sondern auch in hohem Maß unsere
Arbeitsplätze.
So waren bis vor einigen Jahren psychische Belastungen, also Vorgänge, die mit dem Denken, Erinnern,
Wahrnehmen und Empfinden zu tun haben, am Arbeitsplatz weder richtig bekannt noch wurden sie,
wenn vorhanden, wahrgenommen, wohingegen körperliche Belastungen wie Berufskrankheiten oder
beispielsweise Rückenprobleme verursacht durch schweres und falsches Heben während der Arbeit an
der Tagesordnung waren.
Heutzutage hat sich dieses Bild stark geändert. Schlagzeilen wie „ Erschöpfte Organisation, ausgebrannte
Beschäftigte“ oder „Volk der Erschöpften“ sind keine Neuheiten mehr, weder in Fachzeitschriften
noch Nachrichtenmagazinen. Auch Zahlen und Statistiken sprechen dafür, dass die Bedeutung von psychischen
Belastungen am Arbeitsplatz immer mehr zunehmen, so erklärte die Weltgesundheitsorganisation
beruflichen Stress zu „einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts". Außerdem sind seelische
Erkrankungen heutzutage „der häufigste Grund, weshalb Arbeitnehmer vorzeitig in Ruhestand gehen“.
Während jedoch für die Verhinderung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten schon Erfahrung
gesammelt wurde und viele Vorschriften und Regelungen vorhanden sind, ist diese Sachkenntnis bei
psychischen Belastungen wie Stress, Burnout oder dem Sick-Building-Syndrom, noch wenig entwickelt.
So ist die Korrelation von Arbeitsbedingung, vor allem psychischen Belastungen und deren Folgen auf
die Psyche der Arbeiter, noch wenig erforscht.
Trotzdem beeinflussen psychische Belastungen nicht nur die Arbeiter selbst, sondern auch die Unternehmen
müssen mit immer weiter wachsenden Kosten rechnen. So stiegen die durch das Burnout-
Syndrom verursachten Krankheitstage laut BKK Gesundheitsreport von 2004 bis 2010 von durchschnittlich
4,6 auf über 63 Tage, also um mehr als das 13-fache. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entstehung psychischer Belastungen

2.1 Soziale Aspekte

2.2 Funktionale Aspekte

3 Erscheinungsformen und Ausprägungen psychischer Belastungen Überschrift

3.1 Umgebungsbedingte Belastungen (Sick-Building-Syndrom)

3.2 Emotionale Belastungen (Burnout, Stress)

3.3 Psychosoziale Belastungen (Mobbing)

4 Folgen psychischer Belastungen

4.1 Folgen für Betroffene

4.2 Ökonomische Folgen

5 Bestimmung und Beurteilung psychischer Belastungen

6 Prävention und Abhilfe

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung, Erscheinungsformen und ökonomischen Auswirkungen von psychischen Belastungen am modernen Arbeitsplatz. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Ursachen von Stress, Burnout und Mobbing zu schaffen sowie effektive präventive Ansätze für Unternehmen aufzuzeigen, um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu fördern.

  • Identifikation der Ursachen für psychische Fehlbelastungen im betrieblichen Umfeld.
  • Analyse spezifischer Belastungsphänomene wie Burnout, Stress und Mobbing.
  • Darstellung der direkten und indirekten ökonomischen Folgen für Unternehmen.
  • Evaluation von Methoden zur Beurteilung psychischer Belastungen.
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Verhältnis- und Verhaltensprävention.

Auszug aus dem Buch

3.1 Umgebungsbedingte Belastungen (Sick-Building-Syndrom)

Das Sick-Building-Syndrom wurde erstmals in den siebziger Jahren wahrgenommen und beschäftigt seitdem sowohl Betroffene und Arbeitgeber als auch Fachleute. Bei dem Sick-Building-Syndrom handelt es sich um eine Reihe diffuser Beschwerden ohne eindeutige medizinische Diagnose, die in modernen, neu gebauten oder renovierten Bürogebäuden auftreten. Eine objektive Ursache lässt sich meist nicht finden, wobei das Sick-Building-Syndrom auch nicht bei allen, sondern nur einem Teil der Mitarbeiter auftritt. Die Betroffenen berichten auch, dass diese Befindlichkeitsstörung meist nur im Gebäude auftritt und beim Verlassen verschwindet. Die häufigsten Symptome sind hierbei „Kopfschmerzen (50 %) und Augen- und Schleimhautirritationen (40 %)“, jedoch sind auch „Beklemmungsgefühle in der Brust, Hautreizungen, […] Antriebslosigkeit und Müdigkeit“ typische Beschwerden. Krankheitsbedingte Fehlzeiten betragen hier jedoch selten mehr als seine Woche.

Von Spezialisten wird das Sick-Building-Syndrom als „komplexe[s] Zusammenspiel chemischer, organisatorischer und psychologischer Ursachen“ verstanden. Auf der einen Seite sind also leicht flüchtige organische Substanzen, die in geringer Konzentration in der Luft vorhanden und beispielsweise durch Belüftungsanlagen noch stärker verteilt werden, ursächlich für das Unwohlsein. Jedoch spielen auch die allgemeine Arbeitszufriedenheit und die Psychodynamik eine wichtige Rolle. Denn wenn ein Mitarbeiter schon eine leichte Unbehaglichkeit, die durch die Wahrnehmung von leicht flüchtigen organischen Substanzen entsteht, verspürt (beispielsweise eine Reizung der Schleimhäute) und diese Kollegen und Kolleginnen mitteilt sinkt deren Empfindlichkeitsschwelle erheblich. Sie erleben dann aufgrund dieses Erwartungsmusters ähnliche Reaktionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der modernen Arbeitswelt und die zunehmende Relevanz psychischer Belastungen als Herausforderung für Mitarbeiter und Unternehmen.

2 Entstehung psychischer Belastungen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Belastungsentstehung, unterteilt in soziale und funktionale Aspekte innerhalb der Arbeitsorganisation.

3 Erscheinungsformen und Ausprägungen psychischer Belastungen Überschrift: Hier werden drei konkrete Belastungsformen – das Sick-Building-Syndrom, emotionale Belastungen wie Burnout und Stress sowie psychosoziale Belastungen durch Mobbing – detailliert analysiert.

4 Folgen psychischer Belastungen: Dieses Kapitel beschreibt sowohl die negativen gesundheitlichen Konsequenzen für die betroffenen Arbeitnehmer als auch die erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen.

5 Bestimmung und Beurteilung psychischer Belastungen: Der Fokus liegt hier auf der systematischen Analyse und den Instrumenten zur Messung von psychischen Risikofaktoren im betrieblichen Kontext.

6 Prävention und Abhilfe: Dieses Kapitel stellt Lösungsansätze vor, insbesondere Verhältnis- und Verhaltensprävention, um Arbeitsumgebungen gesünder zu gestalten.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein betriebliches Gesundheitsmanagement trotz Kostenaufwand eine notwendige Investition zur Steigerung von Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit darstellt.

Schlüsselwörter

Psychische Belastung, Stress, Burnout, Mobbing, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Prävention, Arbeitsumfeld, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Sick-Building-Syndrom, Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsschutz, psychosoziale Risiken, Produktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem zunehmenden Problem psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, analysiert deren Entstehungsursachen sowie die daraus resultierenden negativen Folgen für Mensch und Betrieb.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition psychischer Belastungen, deren spezifische Ausprägungsformen (Stress, Burnout, Mobbing, Sick-Building-Syndrom), die ökonomischen Folgen sowie Strategien zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Unternehmen für die Relevanz psychischer Gesundheit zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch systematische Analyse und präventive Maßnahmen ein gesundes Arbeitsklima geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Studien (u.a. von EU-OSHA, BAuA) sowie der Auswertung von Fachberichten zur betrieblichen Gesundheit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Entstehungsbedingungen von Belastungen geklärt, anschließend die klinischen und sozialen Erscheinungsformen beleuchtet sowie abschließend Instrumente zur Beurteilung und konkrete Präventionsmaßnahmen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind psychische Belastung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention, Stress, Burnout und Mobbing.

Was zeichnet das sogenannte Sick-Building-Syndrom besonders aus?

Es handelt sich um diffuse körperliche Beschwerden in modernen Gebäuden, für die oft keine medizinisch eindeutige Ursache gefunden werden kann, die aber durch psychologische Faktoren und Erwartungshaltungen innerhalb von Teams verstärkt werden können.

Warum ist Burnout von gewöhnlichem arbeitsbedingtem Stress abzugrenzen?

Während Stress meist eine Reaktion auf akuten Druck ist, bei der eine Besserung möglich erscheint, ist Burnout durch eine tiefgreifende, hoffnungslose Erschöpfung gekennzeichnet, bei der die Betroffenen oft die Verbindung zur Realität und zu eigenen Warnsignalen verlieren.

Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Vermeidung von Mobbing?

Führungskräfte tragen eine hohe Verantwortung; sie müssen sensibilisiert werden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen, für eine wertschätzende Unternehmenskultur zu sorgen und Anlaufstellen für betroffene Mitarbeiter zu schaffen.

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Detalles

Título
Psychische Belastung am Arbeitsplatz
Universidad
University of Applied Sciences Neu-Ulm
Calificación
2,0
Autor
Julia Steger (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
26
No. de catálogo
V233063
ISBN (Ebook)
9783656502593
ISBN (Libro)
9783656503637
Idioma
Alemán
Etiqueta
Psychische Belastung Burnout; Mobbing; Personal;
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Steger (Autor), 2012, Psychische Belastung am Arbeitsplatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233063
Leer eBook
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Extracto de  26  Páginas
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