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Die wesentlichen Aspekte der Unternehmenssicherung im Lichte der Unternehmenskrise kleinerer und mittlerer Unternehmen

Título: Die wesentlichen Aspekte der Unternehmenssicherung im Lichte der Unternehmenskrise kleinerer und mittlerer Unternehmen

Trabajo de Seminario , 2013 , 47 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sirko Archut (Autor)

Derecho - Derecho Civil - mercantil, de sociedades, comercial, de la competencia y económico
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Resumen Extracto de texto Detalles

Nachdem ein Betrieb, sei es, dass er von kleinerer oder aber mittlerer
Größe ist, seine ersten Schritte erfolgreich in die Selbstständigkeit
getan hat, wird als nachfolgende Hauptaufgabe bzw. eines der
primären Hauptziele der Unternehmensführung eines Unternehmens
die so genannte Unternehmenssicherung angesehen. Denn in der
Praxis zeigt sich, dass nicht wenige Jungunternehmer in der Folge mit
nicht unerheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, da schon
knapp die Hälfte sämtlicher Existenzgründungen gerade mal nur bis
zu höchstens fünf Jahre nach ihrer Gründung bestehen. Die
jeweiligen Gründe dafür können beispielsweise in Fehleinschätzungen
hinsichtlich finanzieller Belastungen und des relevanten Markts liegen
oder aber auch Fehler in der Unternehmensführung sein. Jedoch auch
große Unternehmen, welche hingegen im Vergleich mit KMU
zeitlich schon lange bestehen und sich am Markt behauptet haben,
geraten oft in langwierige Krisen. Denn zumeist mit
Liquiditätsproblemen verbunden, haben solche typischerweise eine
längere Vorgeschichte, so dass diesbezügliche Unternehmenskrisen
oftmals durch hausgemachte Fehler ausgelöst werden.
Entscheidend zur Vermeidung für Ursachen, die nicht extern, also
nicht außerhalb der Betriebssphäre liegen, wäre daher ein so
genanntes Frühwarnsystem. Durch ein solches blieben nämlich
bestimmte Defizite wie frühere Fehlhandlungen nicht derart lange
verborgen, dass diese, dem Unternehmen im Ergebnis schaden
können, da etwaige Möglichkeiten eines Unternehmens in einer Krise,
einer für das Unternehmen ungünstigen Tendenz entgegenzuwirken,
zumeist begrenzt sind.
Die vorliegende Arbeit soll daher etwaige in Betracht kommende
Gefahren für Unternehmen veranschaulichen und weiterhin die
Notwendigkeit für das Vorhandensein eines Krisenmanagements aufzeigen. Daher werden neben dem zumeist typischen
Entwicklungsverlauf von Krisen, diese, anhand von in der Praxis von
der Anzahlhöhe her und ihrer Krisenhäufig- wie Anfälligkeit
relevanten kleineren und mittleren Unternehmen beschrieben.
Weiterhin werden die Ursachen sowie Faktoren für eine mögliche
betriebliche Niederlage analysiert, um mit dem hieraus erlangten
Wissen, die Bedeutung des zur möglichen Vermeidung von Krisen,
beispielsweise hinsichtlich alarmierender Fehlentwicklungen,
einzurichtenden hilfreichen Frühwarnsystems, rechtzeitig erkennen zu
können. Im Besonderen wird hierbei auf die Stabilisierung und weiter
Maßnahmen zur erfolgreichen Überwindung einer etwaigen Krise
gelegt. [...]

Extracto


Inhaltsübersicht

A. Einleitung

B. Die Unternehmenskrise

I. Entwicklungsverlauf von Krisenkonstellationen

II. Die einzelnen Krisenphasen

1. Strategiekrise

2. Rentabilitätskrise

3. Liquiditätskrise

4. Insolvenz

III. Die möglichen Ursachen von Krisen

1. Mögliche interne Krisenursachen

a) In der Unternehmensführung – Im Management

b) Die Unternehmensorganisation – Die Unternehmensstruktur

c) Das Personalwesen

d) Die Logistik und Beschaffung des Unternehmens

e) Die Produktion

f) Das Marketing und der Vertrieb

g) Die Unternehmensinvestitionen

h) Das Controlling eines Unternehmens

2. Mögliche externe Krisenursachen

a) Zunehmende Energie- bzw. Rohstoffkosten

b) Zunehmender Steuer- sowie Abgabenaufwand

c) Veränderungen am Markt – Wirtschaftliche Entwicklung

d) Forderungsausfall

IV. Die Krisenanalyse

1. Das innerbetriebliche Frühwarnsystem / Die Excell-Tabelle

2. Das innerbetriebliche Frühwarnsystem / Früherkennungstreppe

V. Besprechungen mit Mitarbeitern und Teams

C. Aufbau und Organisation eines Risikomanagements

I. Betriebswirtschaftliche Auswertung der Buchhaltung

II. Einschätzung der Bonität durch Ratings (Hausbank)

III. Einschätzung durch externe Ratings

IV. Messen

D. Hilfe bei der Unternehmenssicherung

E. Die Absicherung gegen eine Unternehmenskrise

I. Versicherungen betrieblicher Art

II. Absicherungen persönlicher Art

III. Planung für den Notfall

F. Stabilisierung / Krisenüberwindung – Unternehmen

I. Kurzfristige Maßnahmen

II. Mittelfristige & langfristige Maßnahmen

G. Erfolgreiche Finanzierung eines Unternehmens

H. Insolvenz als ggf. mögliche Rettungsmaßnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Unternehmenssicherung bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) im Kontext von Unternehmenskrisen. Das primäre Ziel ist es, Gefahrenpotenziale zu identifizieren, die Bedeutung von Frühwarnsystemen hervorzuheben und Strategien zur Krisenvermeidung sowie zur Stabilisierung und Überwindung von Krisensituationen aufzuzeigen.

  • Charakterisierung des Krisenverlaufs in KMU
  • Identifikation interner und externer Krisenursachen
  • Einsatz von Frühwarnsystemen und Krisenanalysetools
  • Aufbau eines effektiven Risikomanagements
  • Maßnahmen zur Krisenüberwindung und Finanzierungssicherung

Auszug aus dem Buch

Die einzelnen Krisenphasen

Die Unternehmenskrise beginnt in der Mehrzahl ihres Vorkommens mit der so genannten Strategiekrise, wobei die auf ihr beruhende Ausrichtung des jeweiligen Unternehmens jedoch nicht mehr im erforderlichen Maße, den Absatzmarkt, Standort und Vertriebsweg oder das Sortiment oder gar letztlich Kundenwünsche berücksichtigt. Solche Fehlentwicklungen können allerdings nur im Unternehmen selbst bemerkt und registriert werden, weil die nach außen sichtbaren Konstanten (Parameter) noch häufig zwar positive wenn auch leicht rückläufige Werte aufzeigen.

In der auf die Strategiekrise folgenden Phase der Rentabilitätskrise, werden schon erhebliche Veränderungen deutlich. So macht sich ein negativer Wandel bezüglich der Ertragskraft ggf. in nur Bereichen eines Unternehmens oder aber im gesamten Unternehmen bemerkbar. Woraus folgt, dass etwaig gesteckte Ziele der Unternehmensführung hinsichtlich der Erträge und Umsätze nicht eingehalten werden können und daher die Spanne für künftige Investitionen geringer wird.

Erreichen etwaige Umsatzrückgänge je nach Größe der zumeist eigenkapitalschwachen KMU ein bestimmtes Niveau, kann dies sehr rasch für das jeweilige Unternehmen in einer Liquiditätskrise enden. Die Liquiditätskrise die als Krisenphase einer Unternehmenskrise sodann auch von Dritten extern wahrgenommen werden kann, hat für das betroffene Unternehmen bzw. für dessen Unternehmer mitunter folgenreiche Konsequenzen. So können beispielsweise Zahlungsverpflichtungen nicht mehr eingehalten und Aufträge ordentlich erledigt werden. Weiterhin steht in dieser Konstellation dem Unternehmer für gewöhnlich kaum mehr Fremdkapital zur Disposition. Hieraus folgt zumeist, dass der Leumund bzw. das Ansehen des Unternehmers selbst wie auch das Renommee des Unternehmens auf dem Markt Schaden erleiden und in dieser Folge sodann auch Kunden und Lieferanten aus sogar oft langjährig bestehenden geschäftlichen Beziehungen aussteigen, was wiederum im Ergebnis den Bestand des jeweiligen Unternehmens gefährdet.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Unternehmenssicherung für KMU und stellt die Notwendigkeit eines Frühwarnsystems sowie eines strukturierten Krisenmanagements dar.

B. Die Unternehmenskrise: Dieses Kapitel erläutert den typischen Krisenverlauf, analysiert verschiedene Krisenphasen sowie interne und externe Ursachen und stellt Werkzeuge zur Früherkennung vor.

C. Aufbau und Organisation eines Risikomanagements: Hier wird die Notwendigkeit und Umsetzung eines Risikomanagementsystems behandelt, inklusive betriebswirtschaftlicher Auswertungen und Rating-Verfahren.

D. Hilfe bei der Unternehmenssicherung: Das Kapitel verweist auf Unterstützungsangebote und Förderprogramme durch Institutionen wie IHK und KfW für Unternehmen in Krisensituationen.

E. Die Absicherung gegen eine Unternehmenskrise: Der Fokus liegt hier auf präventiven Maßnahmen durch betriebliche Versicherungen und die Notfallplanung für den Inhaber.

F. Stabilisierung / Krisenüberwindung – Unternehmen: Dieses Kapitel liefert ein 8-Punkte-Programm zur Krisenbewältigung sowie kurz-, mittel- und langfristige Lösungsansätze.

G. Erfolgreiche Finanzierung eines Unternehmens: Der Fokus liegt auf der professionellen Bankkommunikation und der Vermeidung von Finanzierungsfehlern durch korrekte Kapitalstrukturierung.

H. Insolvenz als ggf. mögliche Rettungsmaßnahme: Das abschließende Kapitel analysiert die Möglichkeiten eines Insolvenzverfahrens als Chance zur Sanierung und Neuausrichtung des Unternehmens.

Schlüsselwörter

Unternehmenssicherung, Unternehmenskrise, KMU, Frühwarnsystem, Risikomanagement, Krisenmanagement, Strategiekrise, Rentabilitätskrise, Liquiditätskrise, Insolvenz, Bonität, Rating, Betriebswirtschaftliche Auswertung, Krisenprävention, Sanierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen der Unternehmenssicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und zeigt Strategien auf, wie diese Krisen erkennen, vermeiden oder bewältigen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Analyse von Krisenursachen, der Aufbau eines effektiven Risikomanagements, die Nutzung von Frühwarnindikatoren sowie Maßnahmen zur Liquiditätssicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit eines proaktiven Krisenmanagements zu verdeutlichen und konkrete Handlungsempfehlungen für KMU zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Analyse von Unternehmenskrisen unter Einbeziehung von Fachliteratur, betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sowie praxisorientierten Instrumenten wie der Früherkennungstreppe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose von Krisenursachen, die praktische Anwendung von Analysemethoden, den Aufbau eines Risikomanagements und die Darstellung von Sanierungs- und Finanzierungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Unternehmenssicherung, Krisenmanagement, Risikomanagement, KMU, Liquiditätskrise und Früherkennungssysteme.

Welche Rolle spielen Banken und externe Ratings bei der Unternehmenssicherung?

Banken fungieren als wichtige Partner, deren Hausbank-Ratings eine Einschätzung der Bonität ermöglichen. Externe Ratings bieten zudem eine fundierte Basis für die mittel- und langfristige Unternehmensstrategie.

Warum ist die "Früherkennungstreppe" ein wichtiges Instrument für KMU?

Die Früherkennungstreppe erlaubt Unternehmen eine rasche Standortbestimmung über verschiedene Krisenphasen hinweg, um bei drohenden Engpässen frühzeitig und zielgerichtet intervenieren zu können.

Final del extracto de 47 páginas  - subir

Detalles

Título
Die wesentlichen Aspekte der Unternehmenssicherung im Lichte der Unternehmenskrise kleinerer und mittlerer Unternehmen
Universidad
DIPLOMA Private Hochschulgesellschaft mbH
Calificación
2,0
Autor
Sirko Archut (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
47
No. de catálogo
V233189
ISBN (Ebook)
9783656502067
ISBN (Libro)
9783656504221
Idioma
Alemán
Etiqueta
aspekte unternehmenssicherung lichte unternehmenskrise unternehmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sirko Archut (Autor), 2013, Die wesentlichen Aspekte der Unternehmenssicherung im Lichte der Unternehmenskrise kleinerer und mittlerer Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233189
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Extracto de  47  Páginas
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