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Senioren als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele

Titel: Senioren als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele

Hausarbeit , 2013 , 42 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Virginia Krieg (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine altüberlieferte Überzeugung ist: „Jeder möchte alt werden, aber niemand möchte es sein.“1 Eine hohe Vitalität, Schaffenskraft und Kreativität kennzeichnet nicht mehr allein die Jugend, sondern auch die Gruppe der über 50-Jährigen. Die Senioren sind heut zu Tage mobil wie nie zuvor und werden gegenwärtig von Medien- und Werbefachleuten hoch angesehen. Die 50-plus Generation möchte ihr Geld nicht mehr sparen, sondern ihr Leben genießen.2 Die Wirtschaftsbereiche werden sich auf die Veränderung der Bevölkerungsentwicklung einstellen müssen. Somit werden sich die Zielgruppen unter 50 Jahre im Laufe der Zeit reduzieren. Die Generation 50plus ist eine höchst attraktive, aber bislang überwiegend vernachlässigte Zielgruppe mit ökonomischer Potenz und Kauflust. Für Branchen und Unternehmen ist eine adäquate Ansprache der Zielgruppe 50plus unabdingbar. Mit ersetzbaren Produkten und klassischen Marketingkonzepten lassen sich die 50plus Verbraucher allerdings nicht lange binden. Deshalb ist es von herausragender Bedeutung, diese Zielgruppe genau zu analysieren und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.3 In der vorliegenden Arbeit werden die Besonderheiten und die Bedeutung von Senioren als Zielgruppe für das Marketing näher erläutert. Die Arbeit soll dem Leser einen Überblick über die Senioren als Altersgruppe in der Gesellschaft und als Zielgruppe für das Marketing vermitteln. Neben den demographischen Veränderungen und den Besonderheiten der Senioren erfolgt eine umfassende Betrachtung der Konzepte für das Marketing und dies wird an praktischen Beispielen verdeutlicht. Den Abschluss der Arbeit bildet eine Zusammenfassung des Themas.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

2 Demographischer Wandel in Deutschland

3 Begriffserklärung

3.1 Senioren

3.2 Seniorenmarketing

4 Segmentierung des Seniorenmarktes

4.1 Altersdimensionen

4.2 Physiologische Alterserscheinungen

4.3 Psychologische Merkmale

5 Verhalten von Senioren

5.1 Freizeitverhalten

5.2 Kauf- und Konsumverhalten

5.3 Mediennutzungsverhalten

6 Konsequenzen für das Marketing

6.1 Konzepte der Produktpolitik

6.2 Die Bedeutung des Preises für 50plus

6.3 Konzepte im Handel

6.4 Praxisbeispiele für ein erfolgreiches Seniorenmarketing

7 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und die spezifischen Anforderungen der Generation 50plus als Zielgruppe für moderne Marketingstrategien. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die demographischen, physiologischen und psychologischen Besonderheiten dieser Altersgruppe zu entwickeln und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Marktansprache abzuleiten.

  • Analyse des demographischen Wandels und dessen Auswirkungen auf den Markt.
  • Segmentierung des heterogenen Seniorenmarktes nach verschiedenen Altersdimensionen und psychologischen Merkmalen.
  • Untersuchung des Freizeit-, Konsum- und Mediennutzungsverhaltens älterer Menschen.
  • Entwicklung von Marketingkonzepten in den Bereichen Produktpolitik, Preisgestaltung und Handel.
  • Darstellung erfolgreicher Praxisbeispiele für altersgerechtes Marketing.

Auszug aus dem Buch

6.1 Konzepte der Produktpolitik

Äußerst relevant für den Markterfolg ist hierbei die Bedeutsamkeit von Qualität, Convenience, Service und Beratung der Zielgruppe der Best Ager. Dies zeigt eine Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen: Ist die Verpackung einer Ware schlecht zu handhaben bzw. nicht praktikabel, so würden 60 Prozent der Älteren dieses Produkt kein zweites Mal kaufen. Kleinere Packungen im Bereich Lebensmittel werden bevorzugt erworben, selbst wenn diese teuer sind. Die Beiersdorf-Kampagne von 1995 der Nivea-Vital Produkte ist eine gelungene Strategie. Die jahrelange Konsumerfahrung wurde dabei berücksichtigt. So stand in dieser Kampagne der Aspekt der Information im Vordergrund. Die wesentlichen Faktoren von herausragendem Interesse sind: Glaubwürdigkeit, Authentizität und sachliche Produktinformation. Die Schlagworte „Vitalität“ und „Spannkraft“ sollten hierbei den Nutzen für die Frauen erörtern und zugleich wurde darauf verwiesen, dass so eine natürliche Ausstrahlung unterstrichen werde. In der Strategie lässt sich schließlich folgende Intention ablesen: Die Frau im Alter soll sich jung und frisch fühlen, ganz nach dem Motto: „Neue Lebenskraft für reife Haut.“ Das Universal Design verbindet im Seniorenmarketing zwei wichtige Marketingansätze: Zum einen das Integrationsmarketing, was die jüngere und ältere Generation ansprechen soll, und zum anderen ein modernes Seniorenmarketing, was die Generation 50plus zielgruppenspezifisch ansprechen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die wachsende Bedeutung der Generation 50plus und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

2 Demographischer Wandel in Deutschland: Analyse der gesellschaftlichen Überalterung und der daraus resultierenden demographischen Veränderungen.

3 Begriffserklärung: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe „Senioren“ und „Seniorenmarketing“.

4 Segmentierung des Seniorenmarktes: Unterteilung des heterogenen 50plus-Marktes anhand chronologischer, physiologischer und psychologischer Kriterien.

5 Verhalten von Senioren: Untersuchung der spezifischen Verhaltensmuster in den Bereichen Freizeit, Konsum und Mediennutzung.

6 Konsequenzen für das Marketing: Ableitung konkreter Strategien für die Produkt-, Preis- und Handelspolitik unter Berücksichtigung von Best-Practice-Beispielen.

7 Schlussbemerkung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Seniorenmarketings.

Schlüsselwörter

Seniorenmarketing, Generation 50plus, Best Ager, demographischer Wandel, Konsumverhalten, Produktpolitik, Zielgruppenanalyse, Markenbindung, Convenience, Universal Design, Kaufkraft, Alterssegmentierung, Mediennutzung, Servicequalität, Seniorengerechter Handel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Generation 50plus als kaufkräftige Zielgruppe und beleuchtet die Notwendigkeit, Marketingkonzepte gezielt auf deren spezielle Bedürfnisse auszurichten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die demographische Entwicklung, die Segmentierung älterer Konsumenten nach physiologischen und psychologischen Merkmalen, deren Konsum- und Mediennutzungsverhalten sowie spezifische Anforderungen an Produkte und den Handel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Besonderheiten von Senioren als Zielgruppe zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch angepasste Marketingstrategien diese Gruppe erfolgreich ansprechen und binden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Studien und Marktberichten, um das Verhalten und die Bedürfnisse der Zielgruppe 50plus zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der demographischen Ausgangslage über die Segmentierung der Zielgruppe bis hin zur konkreten Ableitung von Marketingmaßnahmen für die Produktpolitik, Preisgestaltung und den Handel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Seniorenmarketing, Generation 50plus, Konsumverhalten, Markenbindung, demographischer Wandel und Zielgruppenanalyse sind prägend für den Inhalt.

Warum ist das "Universal Design" für das Seniorenmarketing relevant?

Es verknüpft Integrationsmarketing, das alle Generationen anspricht, mit einem spezifischen Seniorenmarketing, um Produkte für Ältere zugänglich zu machen, ohne sie explizit als „Seniorenprodukte“ auszugrenzen.

Welche Rolle spielt die Verpackungsgestaltung bei Produkten für Ältere?

Die Verpackung ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da viele ältere Kunden motorische Einschränkungen haben und eine leichte Handhabung (Convenience) fordern. Unpraktische Verpackungen führen häufig dazu, dass die Marke gewechselt wird.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Senioren als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Note
1,0
Autor
Virginia Krieg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
42
Katalognummer
V233198
ISBN (eBook)
9783656497714
ISBN (Buch)
9783656498766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
senioren marketing-zielgruppe besonderheiten konzepte beispiele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Virginia Krieg (Autor:in), 2013, Senioren als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233198
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Leseprobe aus  42  Seiten
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