Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Führung und Personal - Sonstiges

Diversity Management. Stereotype und Vorurteile

Titel: Diversity Management. Stereotype und Vorurteile

Seminararbeit , 2013 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Raphael Scheffczyk (Autor:in), Alexander Dreger (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Menschen haben anderen Menschen gegenüber vorgefertigte Denkansätze, bekannt als Stereotypen, welche in vielen Fällen auch negative und voreilige Schlussfolgerungen, als auch Verhaltensmuster, sogenannte Vorurteile nach sich ziehen. Diese zielen auf Menschen ab, die anders sind als der Urteilende selbst. Häufige Gründe dafür sind unter anderem ethnische Herkunft und Religion, Geschlecht, Alter, Erscheinungsbild, gesellschaftliche Stellung und das jeweilige kulturelle Orientierungssystem. Im Zuge der Globalisierung treffen vor allem im Arbeitsleben die unterschiedlichsten Menschen aufeinander, welches zum Auftreten von Vorurteilen und Stereotypen in Unternehmen mit diskriminierenden, negativen Auswirkungen führt. Um diese abzubauen und zu beseitigen haben zuerst amerikanische Unternehmen das Konzept des Diversity Management eingeführt, welches in den letzten Jahren auch nach Deutschland gekommen ist und seitdem auch von der sozialwissenschaftlichen Forschung untersucht wird. Diese Seminararbeit betrachtet daher die Frage wie Diversity Management in deutschen Unternehmen die Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen, vor allem bezüglich Geschlecht und Alter, überwinden kann. Die Implementierung dieser Strategie findet bisher vor allem in deutschen Großkonzernen statt. Diese Unternehmen dienen aus diesem Grund als Untersuchungsgegenstand. Grundlegend ist dabei die Definition der unterschiedlichen Begrifflichkeiten, da sie meist in gegenseitiger Interaktion stehen und fälschlicherweise als Synonym verwendet werden. Die Untersuchung der beiden Worte Vorurteil und Stereotyp wird jedoch zeigen, dass sie sich voneinander unterscheiden. Anhand von Fallbeispielen wird dann verdeutlicht wie Stereotype und Vorurteile mit ihren unterschiedlichen Wirkungen auf die Personalplanung und dem Entsenden von Expatriates, Einfluss nehmen. Für die Analyse, wie Stereotype und Vorurteile, die in Unternehmen auftreten, überwunden werden können, wird die Anwendung des Diversity Management diskutiert. Abschließend wird im letzten Teil der Arbeit der Themenkomplex zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterschiede zwischen Stereotypen und Vorurteilen

2.1. Stereotype

2.2. Vorurteile

2.3. Diversity Management

3. Wirkungen von Stereotypen und Vorurteilen

3.1. Wirkungen von Stereotypen auf die Leistung

3.2. Welche Rolle spielen Stereotype und Vorurteile in Unternehmen

3.3. Stereotype und Vorurteile im Unternehmen bzgl. des Geschlechts

3.4. Stereotype und Vorurteile im Unternehmen bzgl. des Alters

3.5. Expatriates im Kontext von Stereotypen und Vorurteilen

4. Schluss/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht, wie Diversity Management in deutschen Unternehmen dazu beitragen kann, die negativen Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen – insbesondere in Bezug auf Geschlecht, Alter und bei der Entsendung von Expatriates – zu überwinden und Chancengleichheit zu fördern.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Stereotyp und Vorurteil
  • Analyse der Wirkungsweisen von Stereotypen auf die Leistung (Stereotype Threat Theorie)
  • Untersuchung von Stereotypen und Vorurteilen in der Unternehmenspraxis und Personalpolitik
  • Strategien und Best-Practice-Ansätze des Diversity Managements in Großkonzernen

Auszug aus dem Buch

3.1. Wirkungen von Stereotypen auf die Leistung

Zu beginn dieses Kapitels ist es wichtig zu erwähnen, dass die psychologische Forschung zu Stereotypen, lange darauf ausgerichtet war, die Prozesse und Mechanismen zu verstehen. Dadurch wurden die Wirkungen von Stereotypen in der Forschung zunächst vernachlässigt. Erst seit jüngerer Zeit wurde die Fragestellung intensiv behandelt.

Hier sollen nun die Wirkungen von Stereotypen und Vorurteilen näher betrachtet werden. Dazu wird im Folgenden eine Studie vorgestellt und näher betrachtet. Vorher sollen jedoch noch andere Wirkungen von Stereotypen genannt werden. „Ein besonders wichtiges Feld, in dem Stereotype und Vorurteile eine Wirkung auf die betroffenen Personen zeigen können, ist der Bereich akademischer Leistungen (z.B. im Rahmen von Fähigkeitstests in der Personalauswahl und bei Tests im Kontext schulischer/universitärer Ausbildung).“ (Petersen/Six 2008, S. 88) Ebenso kann das Verhalten von Personen im akademischen und beruflichen Kontext – etwa bei der Wahl des Studiengangs bzw. der beruflichen Ausbildung oder hinsichtlich des Anstrebens von Führungspositionen – durch stereotype Erwartungen beeinflusst werden. Eine große Rolle hierbei spielt die Stereotype Threat Theorie auch durch STT abgekürzt. „Bei dieser Theorie wird die Annahme vertreten, dass Personen ein Gefühl der Bedrohung erleben, wenn sie sich in einer Situation befinden, in der sie befürchten auf Basis von negativen Stereotypen beurteilt zu werden bzw. durch ihr eigenes Verhalten negative Stereotype bezüglich ihrer Gruppe unbeabsichtigterweise zu bestätigen.“ (Petersen/Six 2008, S. 88)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Stereotypen und Vorurteilen im beruflichen Kontext ein und stellt das Diversity Management als Lösungsansatz zur Steigerung der Chancengleichheit vor.

2. Unterschiede zwischen Stereotypen und Vorurteilen: Dieses Kapitel definiert und differenziert die Begriffe Stereotyp und Vorurteil und gibt einen Überblick über die theoretischen Grundlagen sowie das Konzept des Diversity Managements.

3. Wirkungen von Stereotypen und Vorurteilen: Hier werden die negativen Konsequenzen von Vorurteilen auf die individuelle Leistung, die Unternehmenskultur sowie spezifische Gruppen wie Frauen, ältere Mitarbeiter und Expatriates untersucht.

4. Schluss/Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung des Diversity Managements für global agierende Unternehmen.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung, Personalpolitik, Stereotype Threat Theorie, Chancengleichheit, Geschlecht, Alter, Expatriates, Arbeitsleistung, Unternehmenskultur, Diversität, Personalmanagement, Gleichbehandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Abgrenzung von Stereotypen und Vorurteilen sowie deren Auswirkungen auf die Personalplanung und das Arbeitsklima in deutschen Großunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die psychologische Wirkung von Stereotypen auf die Leistung, die Bedeutung von Diversität im Arbeitsumfeld und die praktische Anwendung von Diversity-Strategien.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch systematisches Diversity Management Diskriminierung abbauen und das Potenzial aller Mitarbeitenden besser nutzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen aus der Wirtschaftspraxis, ergänzt durch psychologische Theorien wie die Stereotype Threat Theorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Wirkungsweisen von Stereotypen bei der Personalauswahl, bezüglich der Geschlechterrollen und des Alters sowie bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Diversity Management, Stereotypen, Vorurteile, Personalpolitik und Chancengleichheit beschreiben.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen einem Stereotyp und einem Vorurteil?

Während Stereotype oft als kognitive, vereinfachte Orientierungshilfen dienen, sind Vorurteile emotional besetzt, abwertend und führen aktiv zu Diskriminierung.

Welche Rolle spielt die "Stereotype Threat Theorie" in dieser Analyse?

Sie dient zur Erklärung, warum allein das Bewusstsein über ein existierendes negatives Stereotyp die tatsächliche Leistung der betroffenen Person (z.B. bei einem Test) negativ beeinflussen kann.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diversity Management. Stereotype und Vorurteile
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,7
Autoren
Raphael Scheffczyk (Autor:in), Alexander Dreger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V233229
ISBN (eBook)
9783656494638
ISBN (Buch)
9783656494621
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diversity management stereotype vorurteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raphael Scheffczyk (Autor:in), Alexander Dreger (Autor:in), 2013, Diversity Management. Stereotype und Vorurteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233229
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum