Möglichkeiten und Grenzen des Online-Banking im Retailgeschäft


Seminararbeit, 2012

19 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Geschichte des Online-Bankings

3. Möglichkeiten und Grenzen
3.1 Aus Sicht der Banken
3.2 Aus Sicht der Kunden

Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Zielgruppen-Banking im Kommen Quelle: Die Bank, Der ROPO-Effekt; http://www.die-bank.de/banking/der-ropo-effekt/ [Zugriff 21.02.2012, 12:05 Uhr]

Abbildung 2: Balkengrafik, chipTAN-Verfahren Quelle: Degussa Bank, Überweisung tätigen mit dem chipTAN-Verfahren; http://banking.degussabank.de/de/service/pintan/chiptan/ueberweisung_chiptan _v3.pdf [Zugriff 21.02.2012, 13:15 Uhr]

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Das Internet spielt in unserer Gesellschaft eine immer grössere Rolle, die Kunden sind sehr an der Nutzung interessiert. Sie sind nicht mehr an Öffnungszeiten gebunden, haben mehr Freiheit weil sie besser und schneller vergleichen können und gewinnen so auch mehr Freizeit. Hierdurch bietet das Internet eine grosse Chance für die Banken und alle anderen Wirtschaftsunternehmen, den Vertrieb ihrer Produkte und Dienstleistungen zu erweitern.[1]

Mittlerweile bieten fast alle Hausbanken ihren Kunden die Möglichkeit, Finanztransaktionen bequem von zuhause über das Online-Banking abzuwickeln. Meist bedeutet dies für den Kunden nicht nur eine grössere Unabhängigkeit, sondern auch einen Kostenvorteil gegenüber der ursprünglichen Kontoführung.[2]

Wo bisher lediglich die Verwaltung des Kontos sowie die Kontrolle der Ausführung von Transaktionen im Vordergrund stand, wird in Zukunft auch der Vertrieb von Finanz-Produkten über die Online-Plattformen der Institute eine grosse Rolle spielen.[3]

„In Erweiterung der technischen Möglichkeiten nimmt aktuell das Banking über Mobilfunkgeräte und auf diesen vorhandenen Smartphone-Applikationen einen zunehmend grösseren Stellenwert ein.“[4]

Diese Seminararbeit soll eine Überblick über die aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten des Online-Bankings, seine Grenzen, die technischen Verfahren und Voraussetzungen sowie die Bedeutung für den Vertrieb im Retailgeschäft geben.

2. Definition und Geschichte des Online-Bankings

Online Banking ist ein persönlicher Dienst, der von Kreditinstituten zur Abwicklung der Bankgeschäfte eines über das Internet - das internationale Computernetzwerk zur Übertragung von Daten in Form von Text, Audio und Video - angeboten wird. Da es sich um einen persönlichen Online-Dienst handelt, unterliegt es den strengen Bestimmungen des Datenschutzes.[5]

Das Retailgeschäft ist einer der bedeutendsten Geschäftsbereiche von Banken in Deutschland. Dieser Teil des Privatkundensegmentes umfasst das Mengengeschäft mit Privatkunden und auch kleineren Geschäfts- und Firmenkunden. Privatkunden werden zusätzlich in zwei Kundengruppen eingestuft. In Mengenkunden und Individualkunden. Das Segment Retailgeschäft betrifft die Mengenkunden. Die Produktpalette umfasst die Bereiche Zahlungsverkehr, Geldanlage, Kredite, Versicherungen und Wertpapiere.[6]

Das heutige Online Banking ist aus dem früheren BTX-Verfahren entstanden. Die Abkürzung „BTX“ steht für Bildschirmtext. Die Grundlage für dieses Verfahren ist ein am 1. September 1984 in Kraft getretener Ländervertrag. Um das Verfahren nutzen zu können, haben die Spitzenverbände des Kreditgewerbes, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundespost, ein Abkommen über Bildschirmtext geschlossen. Dieses Abkommen wurde um die „Bedingungen zur Nutzung von Bildschirmtext“ und um ein „BTX-Sicherheitskonzept ergänzt. Vertragspartner waren

- d er Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V., Bonn
- der Bundesverband deutscher Banken e. V., Köln
- der deutsche Sparkassen- und Giroverband e. V., Bonn
- der Verband der Gemeinwirtschaftlichen Geschäftsbanken, Bonn
- der Verband deutscher Hypothekenbanken e. V., Bonn
- der Verband öffentlicher Banken e. V., Bonn
- sowie die Deutsche Bundespost, die durch den Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen Bonn vertreten wurde.[7]

BTX war ein Online-Dienst, dessen Daten über das Telefonnetz übertragen wurden. Die nötige Hardware musste bei der Deutschen Bundespost erworben oder gemietet werden. Das System funktionierte über ein spezielles BTX-Gerät oder ein Fernsehgerät. Der Unterschied zum Internet war, dass die deutschen BTX-Daten auf einem Rechensystem in der BTX-Leitzentrale in Ulm abgelegt wurden und dort abgerufen werden mussten. Im Internet hingegen gibt es eine solche zentrale Verwaltungsstelle nicht.[8] Als Nachfolger der deutschen Bundespost wurde anschliessend der Betreiber die Deutsche Telekom. Im Laufe der Zeit entwickelten immer mehr Softwarehersteller neue Programmen, die das Banking von zuhause unterstützten. Am 1. Dezember 2000 wurde das BTX-Verfahren wegen veralteter Technik abgeschaltet. Die deutsche Telekom hatte zuvor bereits begonnen BTX-Nutzer zu Ihrem neuen Online Service „T-Online“ abzuwerben.[9]

3. Möglichkeiten und Grenzen

3.1 Aus Sicht der Banken

Für die Banken bietet sich die Möglichkeit, die Kunden gezielter anzusprechen. Über das Online-Banking können die Banken ihre Kunden auf Themen aufmerksam machen, die ihre eigene Lebensplanung betreffen. Es muss nicht mehr mit einem reinen Verkaufsansatz an den Kunden herangetreten werden. Der Vorteil ist, dass die Banken ihren Kunden, bezogen auf den individuellen Bedarf, eine Problemlösung durch entsprechende Produkte präsentieren kann. Die meisten Kunden informieren sich Online bevor sie einen Produkt in einer Bankfiliale abschliessen. Dies nennt man den ROPO-Effekt (Research online / Purchase offline). Inzwischen geht jedem zweiten Vertragsabschluss ein solcher Informationsprozess voraus. Wenn die Banken es schaffen, den Filialvertrieb mit Online-Angeboten optimal zu verbinden, kann so das Markpotenzial bestimmter Zielgruppen erschlossen werden. (siehe Abb. 1) Durch die Verzahnung von Online-Instrumenten, mit der persönlichen Beratung in einer Bankfiliale, ist es möglich, den Vertrieb auf eine erfolgsversprechende Kundenansprache umzustellen. Dies dient auch dem Ziel, vom reinen Produktverkauf, zu einem Vertrieb durch qualifizierte und problemlösungsorientierte Beratung zu gelangen.[10]

Abb. 1:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[11]

Was das Online-Banking so attraktiv macht, zeigt sich anhand des Beispiels der Direktbanken. Das herausragendste Argument sind immer noch die Kosten. Es fallen keine Kontoführungsgebühren an und es gibt, im Vergleich zu den Filialbanken, attraktivere Verzinsungen.

[...]


[1] Vgl.: Studie Deutschland Online, Bedeutung Internet in Deutschland, http://www.studie-deutschland-

online.de/do1/1200.html [Zugriff 21.02.2012, 14:00 Uhr]

[2] Vgl.: S. Kühn, Leben ohne Bankberater, 1. Auflage Wien 2009, Seite 78

[3] Vgl.: Die Bank, Der Wettbewerb wird zunehmend im Web entschieden; http://www.die-bank.de/it-

und-kommunikation/der-wettbewerb-wird-zunehmend-im-web-entschieden

[Zugriff 20.02.2012, 10:00 Uhr]

[4] D. Bartmann, M. Nirschl, A. Peters; Retail Banking; 2. Auflage Frankfurt am Main 2011, Seite 172

[5] Vgl. W. Rittershofer, Wirtschaftslexikon, 4. Auflage München 2009, Seiten 501 und 692

[6] Vgl. D. Bartmann, M. Nirschl, A. Peters; Retail Banking; 2. Auflage Frankfurt am Main 2011,

Seiten 17 und 18

[7] Vgl. S. Werner, Electronic Banking, 1. Auflage Köln 2009, Seite 14

[8] Vgl. Wikipedia, Bildschirmtext; http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext

[Zugriff 21.02.2012, 11:50 Uhr]

[9] Vgl. Referate.MezData, Online-Banking (Geschichte); http://referate.mezdata.de/sj2005/online-

banking-hannes_schray/ausarbeitung/geschichte.html [Zugriff 20.02.2012, 10:15 Uhr]

[10] Vgl. Die Bank, Der ROPO-Effekt; http://www.die-bank.de/banking/der-ropo-effekt/

[Zugriff 21.02.2012, 12:05 Uhr]

[11] Vgl. Die Bank, Der ROPO-Effekt; http://www.die-bank.de/banking/der-ropo-effekt/

[Zugriff 21.02.2012, 12:05 Uhr]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen des Online-Banking im Retailgeschäft
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Veranstaltung
Bankbetriebswirt
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V233343
ISBN (eBook)
9783656500261
ISBN (Buch)
9783656500629
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
möglichkeiten, grenzen, online-banking, retailgeschäft
Arbeit zitieren
Daniel Markett (Autor), 2012, Möglichkeiten und Grenzen des Online-Banking im Retailgeschäft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233343

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Möglichkeiten und Grenzen des Online-Banking im Retailgeschäft



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden