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Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern

Am Beispiel der türkischen Serie „Gümüş“

Titre: Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern

Dossier / Travail , 2013 , 22 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Anna-Lisa Esser (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Wie werden Geschlechterrollen medial in Seifenopern konstruiert und inszeniert? In der Arbeit wird vom sozialkonstruktivistischen Konzept des doing gender ausgegangen, das den Prozess der Vermittlung und Konstruktion von Geschlecht meint. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Medieninhalten, also den kulturellen Texten und der Produktion von Geschlecht im Sozialisationsprozess, was am Fallbeispiel einer türkischen Seifenoper veranschaulicht werden soll.

Das Frauen‐ bzw. Männerbild in soap operas folgt üblicherweise den
Geschlechtskategorien „Frau“ und „Mann“. Diese Geschlechtseinteilung wird von den Medien genutzt, um das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern darzustellen und die besonderen Charakteristika wie beispielsweise Zierlichkeit für Frauen oder muskulöse Körper für Männer herauszustreichen. In dem Prozess der Geschlechteridentifikation werden Frauen und Männer mit diesem polarisierenden Konzept und den ihnen jeweils zugedachten Attributen konfrontiert und können/sollen sich so mit der „passenden“ Geschlechtskategorie identifizieren. Dies soll mit Beispielen der Kategorien Körper, Habitus und Interaktion in einer türkischen Fernsehserie verdeutlicht werden.
Meist werden traditionelle Rollenbilder und die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht mit ihren typischen Attributen wie Körperkraft und Emotionslosigkeit bei Männern und umgekehrt Zierlichkeit, Unterwürfigkeit und Emotionalität bei Frauen durch Medien und hier vor allem in Seifenopern transportiert. Doch obwohl diese traditionellen Vorstellungen von Geschlechtsmerkmalen vorherrschen, zeigt sich am Beispiel der türkischen Fernsehserie „Gümüş“ auch eine Abweichung eben dieser Rollenbilder. Diese Abweichungen sind bestimmend für die heftigen Auswirkungen der inszenierten Geschlechterrollen auf die Gesellschaft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen Sozialkonstruktivistische Geschlechterforschung
2.1. Gender
2.2. Das Konzept doing gender
2.3. Mediensozialisation

3. Medien und Wirklichkeitsproduktion
3.1. Seifenopern - Definition und Charakteristika
3.2. Konstruktion von Geschlecht in Seifenopern
3.3. Das Beispiel der türkischen Seifenoper „Gümü “
3.3.1. Beispiel Körper
3.3.2. Beispiel Habitus/Interaktion
3.4. Abweichungen von traditionellen Rollenbildern

4. Auswirkungen der medialen Geschlechtsinszenierung

5. Schlussbetrachtung

6. Abbildungsverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „doing gender“ in Seifenopern?

„Doing gender“ ist ein sozialkonstruktivistisches Konzept, das beschreibt, wie Geschlecht durch mediale Inszenierung, Interaktion und Habitus aktiv hergestellt und vermittelt wird.

Wie werden Geschlechterrollen in türkischen Serien wie „Gümüş“ dargestellt?

Die Arbeit analysiert, wie Körperbilder (muskulös vs. zierlich) und Verhaltensweisen inszeniert werden, aber auch, wo die Serie von traditionellen Rollenbildern abweicht.

Welchen Einfluss haben Seifenopern auf die Mediensozialisation?

Seifenopern transportieren kulturelle Texte, mit denen sich Zuschauer identifizieren. Sie prägen Vorstellungen davon, was in einer Gesellschaft als „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ gilt.

Gibt es Abweichungen von traditionellen Rollenbildern in Soaps?

Ja, obwohl Stereotype dominieren, zeigt die Analyse, dass moderne Serien zunehmend Rollenbilder aufbrechen, was oft zu heftigen Diskussionen und Auswirkungen in der Gesellschaft führt.

Welche Rolle spielen Körper und Habitus bei der Geschlechterinszenierung?

Durch die Betonung von Attributen wie Kraft und Emotionslosigkeit bei Männern oder Unterwürfigkeit und Emotionalität bei Frauen werden Geschlechtskategorien medial polarisiert und verfestigt.

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Résumé des informations

Titre
Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern
Sous-titre
Am Beispiel der türkischen Serie „Gümüş“
Université
University of Hagen
Note
2,7
Auteur
Anna-Lisa Esser (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
22
N° de catalogue
V233354
ISBN (ebook)
9783656500780
ISBN (Livre)
9783656501367
Langue
allemand
mots-clé
inszenierung geschlecht seifenopern beispiel serie gümüş
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna-Lisa Esser (Auteur), 2013, Die Inszenierung von Geschlecht in Seifenopern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233354
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Extrait de  22  pages
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