In dieser Hausarbeit wurden kognitionspsychologische Abbildungen in Form von Infografiken auf ihre Gestaltung analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 INFOGRAFIKEN UND DAS INFORMATIONSVERARBEITUNGSPARADIGMA
2.1 DEFINITION UND BEDEUTUNG DER INFOGRAFIK
2.2 KOGNITIONSPSYCHOLOGISCHE GRUNDLAGEN
2.2.1 Das Grundmodell des kognitiven Systems
2.2.2 Die Dual Coding Theorie
2.2.3 Der erweiterte DCT Ansatz
2.3 GESTALTUNGSREGELN FÜR INFOGRAFIKEN
3 ANALYSE DER INFOGRAFIKEN
3.1 DAS SENSORAMA NACH HEILIG (1955)
3.1.1 Bildbeschreibung und Einordnung
3.1.2 Inhalt
3.1.3 Bildfindung
3.1.4 Struktur
3.1.5 Darstellung
3.1.6 Wirkung
3.1.7 Verhältnis von Bild und Text
3.2 DUAL-CODING-DARSTELLUNG NACH PAIVIO (2010)
3.2.1 Bildbeschreibung und Einordnung
3.2.2 Inhalt
3.2.3 Bildfindung
3.2.4 Struktur
3.2.5 Darstellung
3.2.6 Wirkung
3.2.7 Verhältnis von Bild und Text
3.3 VERGLEICH DER INFOGRAFIKEN
4 ERGEBNISSE UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie wissenschaftliche Abbildungen aus dem Bereich der Kognitionspsychologie gestaltet sind, um Lernprozesse zu unterstützen, indem sie zwei spezifische Infografiken anhand eines theoretischen Leitfadens analysiert und vergleicht.
- Kognitionspsychologische Grundlagen der Wissensspeicherung und Informationsverarbeitung
- Die Dual Coding Theorie und deren erweiterte Ansätze
- Gestaltungsregeln für Infografiken nach dem Leitfaden von Alexander
- Empirische Analyse des Sensoramas nach Heilig (1955)
- Analyse der Dual-Coding-Darstellung nach Paivio (2010)
Auszug aus dem Buch
3.1.3 Bildfindung
Bildfindung meint nach Alexander die Selbstbeschreibungsfähigkeit. Der Inhalt der Grafik wird im weitesten Sinne durch den Erklärungstext unterhalb der Abbildung deutlich. Da die Autorin der vorliegenden Arbeit die Infografik aus dem Lehrbuch MEDIENPSYCHOLOGIE (Köhler, Kahnwald, & Reitmaier, 2008, S. 478) entnommen hat, ist der Erklärungstext nicht Teil der Infografik nach Heilig, sondern von den oben genannten Autoren verfasst:
Auf der linken Seite sind elektronische Sensoren zu sehen, die Objekte der Umwelt erfassen. Dieser Reiz wird anschließend telekommunikativ oder über Magnetband zum Empfänger übertragen, der den so aufgezeichneten Umweltreiz in einer Art multisensorischem Theater erleben kann[.]
Es handelt sich also um eine Darstellung zum Thema Sinneswahrnehmung und wie Reize aus der Umwelt gebündelt an den Empfänger gesendet werden können. Da der Inhalt der Grafik nur unter Zuhilfenahme des Erklärungstextes ersichtlich wird, muss diese Infografik als nicht selbstbeschreibungsfähig eingestuft werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung von Infografiken für die Wissensvermittlung und Definition der Forschungsfrage.
2 INFOGRAFIKEN UND DAS INFORMATIONSVERARBEITUNGSPARADIGMA: Theoretische Einordnung der Infografik sowie Darstellung kognitionspsychologischer Grundlagen und gestalterischer Leitfäden.
3 ANALYSE DER INFOGRAFIKEN: Empirische Untersuchung und detaillierter Vergleich der Infografiken von Heilig und Paivio anhand des Leitfadens von Alexander.
4 ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Analyseergebnisse und Aufzeigen von Potenzialen für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.
Schlüsselwörter
Infografik, Kognitionspsychologie, Wissensvermittlung, Dual Coding Theorie, Informationsdesign, Bildverständnis, Multimodalität, Sensorama, Paivio, visuelle Kommunikation, Lernprozess, Selbstbeschreibungsfähigkeit, Steuerungscodes, Gestaltungsmittel, Informationsverarbeitung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die Gestaltung wissenschaftlicher Infografiken aus der Kognitionspsychologie und untersucht, inwieweit diese durch bewusste Gestaltungsmittel Lernprozesse unterstützen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die kognitionspsychologischen Grundlagen der Wissensaufnahme, die Dual Coding Theorie sowie die Anwendung spezifischer Gestaltungsregeln nach Alexander.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie wissenschaftliche Abbildungen so gestaltet werden können, dass sie Inhalte effektiv und verständnisfördernd vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Es wird eine deskriptive, empirische Analyse zweier ausgewählter Infografiken durchgeführt, die den theoretischen Leitfaden von Alexander als Bewertungsgrundlage nutzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung sowie die detaillierte Analyse und den anschließenden Vergleich zweier Fallbeispiele (Sensorama und Dual-Coding-Modell).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Infografik, Kognitionspsychologie, Dual Coding Theorie, Informationsdesign und visuelle Kommunikation.
Welche Rolle spielt die Selbstbeschreibungsfähigkeit bei den untersuchten Grafiken?
Die Selbstbeschreibungsfähigkeit ist ein zentrales Kriterium; die Analyse zeigt, dass diese bei den untersuchten Beispielen stark vom Begleittext abhängt.
Warum wurden gerade das Sensorama von Heilig und das Modell von Paivio gewählt?
Die Auswahl basiert auf den stark unterschiedlichen Entstehungszeiträumen (1955 vs. 2010) und der differierenden Art der Abstraktion, was einen spannenden Vergleich ermöglichte.
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- Marie-Kristin Kirschning (Author), 2013, Infografiken. Eine empirische Analyse kognitionspsychologischer Abbildungen., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233366