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Erfahrung und Wahrnehmung in Edmund Husserls Phänomenologie

Título: Erfahrung und Wahrnehmung in Edmund Husserls Phänomenologie

Trabajo , 2011 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Dana Michaelis (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
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In Bezug auf die Aufgabenstellung und vor dem Hintergrund des Seminarthemas werde ich mich zu Beginn dieser Hausarbeit der Phänomenologie Edmund Husserls zuwenden. Zunächst werde ich dabei auf die Geschichte der Phänomenologie (2.1) eingehen, die Etymologie des Begriffs und seine Entwicklung näher erläutern und des Weiteren kurz beleuchten, welche Philosophen den Begriff entscheidend prägten. Im Anschluss daran werde ich mich Edmund Husserls Phänomenologie (2.2) zuwenden. In diesem Abschnitt werde ich mich damit auseinandersetzen, weshalb Husserl in Hinblick auf die Phänomenologie von einer deskriptiven Methode spricht und welche Ziele er mit seiner Phänomenologie verfolgen möchte. Mit diesem Ansatz werde ich dann auch zu meinem nächsten Punkt „Die Zielsetzung der Phänomenologie Husserls in Hinblick auf die natürliche Einstellung und die Epoché“ überleiten.
Wie es die Überschrift des 3. Punktes meiner Hausarbeit bereits herleitet, wird es mir dabei auch um die Begriffe „natürliche Einstellung“ (3.1) und „Epoché“ (3.2) gehen. Es wird dabei zu klären sein, was Husserl unter den beiden Begriffen versteht und welche Rolle sie für die Phänomenologie Husserls spielen. Die Philosophen Kant und Descartes werden dabei immer häufiger ins Feld der Betrachtung rücken.
Daran anknüpfend werde ich im 4. Punkt meiner Hausarbeit darauf eingehen, welche Bedeutung das transzendentale Ego und seine Verbindung zum Cartesianischen ego cogito übernimmt. Zunächst werde ich klären, was der Begriff „transzendental“ beinhaltet, um mich im Anschluss der Phänomenologie als Transzendentalphilosophie widmen zu können.
Im 5. Abschnitt meiner Hausarbeit werde ich dann die Begriffe „Bewusstseinspsychologie“ und „Bewusstseinsphänomenologie“ einander gegenüber stellen. In diesem Abschnitt wird es mir darum gehen, die entscheidenden Unterschiede zwischen der Psychologie und...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Phänomenologie Edmund Husserls und ihre Geschichte

2.1 Die Geschichte der Phänomenologie

2.2 Edmund Husserls Phänomenologie

3. Die Zielsetzung der Phänomenologie Husserls in Hinblick auf die natürliche Einstellung und die Epoché

3.1 natürliche Einstellung

3.2 Epoché

4. Bedeutung des transzendentalen Ego und seine Verbindung zum Cartesianischen Ego

5. Bewusstseinspsychologie vs. Bewusstseinsphänomenologie

6. Zusammenfassung

7. Anhang

7.1 Literaturverzeichnis

7.1 Selbstständigkeitserklärung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, Edmund Husserls phänomenologische Methode grundlegend zu erläutern und in den Kontext der Philosophiegeschichte einzuordnen. Dabei steht die Untersuchung der zentralen Konzepte wie der natürlichen Einstellung, der Epoché sowie die Abgrenzung zur Bewusstseinspsychologie im Vordergrund, um Husserls Streben nach einer strengen, transzendentalen Wissenschaftsphilosophie herauszuarbeiten.

  • Die historische Genese und methodische Entwicklung der Phänomenologie
  • Die Analyse der natürlichen Einstellung als alltäglichem Weltbezug
  • Die Funktion der Epoché als phänomenologische Reduktionsmethode
  • Die erkenntnistheoretische Bedeutung des transzendentalen Egos
  • Die systematische Unterscheidung zwischen Bewusstseinspsychologie und Bewusstseinsphänomenologie

Auszug aus dem Buch

3.1 natürliche Einstellung

Die natürliche Einstellung bei Husserl besagt, dass man ein Bewusstsein von der Welt aus der Ich-Perspektive heraus entwickelt. Zum Teil beinhaltet das Bewusstsein auch schwache Konzeptionen von der Welt, wodurch man sich auf bestimmte Bereiche, wie soziale Kontakte und Werte, konzentrieren kann. Es kommt auch zu konzeptionellen Illusionen und somit zu Vorstellungen von Dingen, die gar nicht da sind. In der natürlichen Einstellung verhalte ich mich demnach so, als wäre alles fraglos da. Auch die Dinge, Ideen oder Gegenstände, die man nicht sieht, existieren in der natürlichen Einstellung und sind stets mit gemeint.

Husserls Herangehensweise kann hier als intuitiv und voraussetzungslos betrachtet werden. Doch wie verhält es sich in Bezug auf die natürliche Einstellung mit unserem Wahrnehmungsfeld?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Fragestellungen im Hinblick auf Husserls Phänomenologie.

2. Die Phänomenologie Edmund Husserls und ihre Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet die etymologische und philosophische Herkunft des Begriffs „Phänomenologie“ nach und skizziert Husserls Weg zur Begründung einer selbstständigen philosophischen Methode.

3. Die Zielsetzung der Phänomenologie Husserls in Hinblick auf die natürliche Einstellung und die Epoché: Es wird untersucht, wie Husserl durch die Einklammerung der natürlichen Einstellung mittels der Epoché den Zugang zu einer fundamentalen, phänomenologischen Wesensforschung ermöglicht.

4. Bedeutung des transzendentalen Ego und seine Verbindung zum Cartesianischen Ego: Dieses Kapitel analysiert das transzendentale Ego als notwendige Erkenntnisfunktion und stellt Husserls Weiterentwicklung von Descartes' „Ego cogito“ dar.

5. Bewusstseinspsychologie vs. Bewusstseinsphänomenologie: Die Gegenüberstellung verdeutlicht die methodischen Unterschiede zwischen der empirischen Psychologie und der deskriptiven, transzendentalen Phänomenologie hinsichtlich ihrer Herangehensweise an Bewusstseinsakte.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der zentralen Ergebnisse und einer abschließenden Reflexion über Husserls Ansatz als transzendentalphilosophische Grundlegung.

7. Anhang: Der Anhang umfasst das Literaturverzeichnis und die Selbstständigkeitserklärung der Verfasserin.

Schlüsselwörter

Phänomenologie, Edmund Husserl, Epoché, natürliche Einstellung, transzendentales Ego, Bewusstseinsphänomenologie, Bewusstseinspsychologie, Cartesianische Meditation, Erkenntnistheorie, Wesensforschung, deskriptive Methode, Subjektivität, Bewusstseinsstrom, cogito, Transzendentalphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Phänomenologie Edmund Husserls, wobei insbesondere die methodischen Konzepte und ihre erkenntnistheoretischen Hintergründe beleuchtet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Phänomenologie, das Verständnis der natürlichen Einstellung, die Methode der Epoché sowie die transzendentale Analyse des Ich-Bewusstseins.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, Husserls Phänomenologie als eine „strenge Wissenschaft“ darzustellen und dabei zu klären, wie durch die transzendentale Reduktion ein Zugang zum Wesen der Dinge gewonnen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine systematische, deskriptive Analyse und arbeitet dabei intensiv mit zentralen Werken Husserls, insbesondere den „Logischen Untersuchungen“ und den „Cartesianischen Meditationen“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Grundbegriffen wie Epoché und transzendentales Ego sowie die differenzierte Abgrenzung zwischen Bewusstseinspsychologie und Bewusstseinsphänomenologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Epoché, transzendentales Ego, Phänomenologie, Bewusstseinsakt (cogito) und natürliche Einstellung charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich Husserls Begriff der „natürlichen Einstellung“ von der wissenschaftlichen Betrachtung?

Husserl beschreibt die natürliche Einstellung als einen „fraglosen“ Weltbezug des Alltags, der gerade durch die phänomenologische Methode (Epoché) eingeklammert werden muss, um objektive wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Warum ist für Husserl die Unterscheidung zwischen Psychologie und Phänomenologie so essentiell?

Für Husserl ist die Psychologie als empirische Wissenschaft mit der natürlichen Welt verknüpft, während die Phänomenologie durch die transzendentale Reduktion eine strengere, voraussetzungslose Ebene der Erkenntnis anstrebt.

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Detalles

Título
Erfahrung und Wahrnehmung in Edmund Husserls Phänomenologie
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Philosophisches Institut)
Curso
Hauptseminar: Husserls Phänomenologie
Calificación
1,3
Autor
Dana Michaelis (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
26
No. de catálogo
V233487
ISBN (Ebook)
9783656501015
ISBN (Libro)
9783656501800
Idioma
Alemán
Etiqueta
erfahrung wahrnehmung edmund husserls phänomenologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dana Michaelis (Autor), 2011, Erfahrung und Wahrnehmung in Edmund Husserls Phänomenologie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233487
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