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Gewaltfreie Kommunikation

Eine Analyse nach pragmatischen Gesichtspunkten

Title: Gewaltfreie Kommunikation

Examination Thesis , 2012 , 80 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexander Hampel (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), entwickelt von Marshall B. Rosenberg, soll Möglichkeiten bieten, den Erfolg in (schwierigen) kommunikativen Situationen zu verbessern und zwar hinsichtlich des Umgangs miteinander, bei der Aufrechterhaltung eines positiven sozialen Umfeldes. Rosenberg nutzt dazu Sprache. Er hat sich im Laufe von mittlerweile über 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt, sein Konzept in dieser Zeit mehrfach erprobt und immer wieder verbessert. In seinem Buch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“ nutzt er verschiedene sprachliche Formen, die seiner Meinung nach, zu einer allgemeinen Verbesserung des Umfeldes eines Menschen führen sollen. Ich habe mich, im Rahmen dieser Examensarbeit, dazu entschieden, mich auf die Analyse der sprachlichen Aspekte zu konzentrieren, die Rosenberg als Mittel für die GFK sieht, und diese hinsichtlich ihrer möglichen Wirkung eines gewaltfreien kommunikativen Umgangs hin zu hinterfragen.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Vorstellung der Thematik

2. Vorgehensweise

3. Forschungsstand

4. Begrifflichkeiten

II. Gewaltfreie Kommunikation nach Marschall B. Rosenberg

1. Zum Aufbau des Buches „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“

2. Marshall B. Rosenberg

Die Theorie Rosenbergs

3. Der Begriff „gewaltfrei“ bei Rosenberg

4. Die vier Komponenten der GFK

4.1 Beobachtung

4.2 Gefühle

4.3 Bedürfnisse

4.4 Bitten

5. Empathie

6. Zusammenfassung

III. Theoretischer Teil

1. Erving Goffman – interaction Order

2. Pragmatik

2.1 H. Paul Grice – Theorie der Implikaturen

2.2 John L. Austin/John Searle – Sprechakttheorie

3. Zusammenfassung

IV. Analyse

1. Beobachtung

1.1 Syntax

1.2 Sprechakttheorie

1.3 Theorie der Implikaturen

1.4 Face-work

1.5 Fazit

2. Gefühle

2.1 Syntax

Lexeme in Verbindung mit fühlen/Gefühl

2.2 Sprechakttheorie

2.3 Theorie der Implikaturen

2.4 Fazit

3. Bedürfnisse

3.1 Syntax

3.2 Sprechakttheorie

3.3 Theorie der Implikaturen

3.4 Fazit

4. Bitten

Sprechakttheorie

5. Zusammenfassung/Fazit

V. Praktisches Beispiel

1. Einleitung/Ziel

1.1 Kontext

1.2 Vorgehen

2. Analyse

2.1 Teil I

2.2 Teil II

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) von Marshall B. Rosenberg aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, insbesondere unter Einbeziehung pragmatischer Theorien, um die sprachliche Struktur und das Potenzial für gewaltfreie Interaktionen zu analysieren.

  • Analyse der sprachlichen Mittel in der GFK nach Rosenberg
  • Anwendung der Sprechakttheorie nach Austin und Searle
  • Einsatz der Theorie der Implikaturen nach H. Paul Grice
  • Untersuchung soziologischer Konzepte wie Goffmans „face-work“
  • Praktische Erprobung und Reflexion der GFK in einem pädagogischen Kontext

Auszug aus dem Buch

1. Vorstellung der Thematik

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK)1, entwickelt von Marshall B. Rosenberg, soll Möglichkeiten bieten, den Erfolg in (schwierigen) kommunikativen Situationen zu verbessern und zwar hinsichtlich des Umgangs miteinander, bei der Aufrechterhaltung eines positiven sozialen Umfeldes. Rosenberg nutzt dazu Sprache. Er hat sich im Laufe von mittlerweile über 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt, sein Konzept in dieser Zeit mehrfach erprobt und immer wieder verbessert. In seinem Buch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“2 nutzt er verschiedene sprachliche Formen, die seiner Meinung nach, zu einer allgemeinen Verbesserung des Umfeldes eines Menschen führen sollen. Ich habe mich, im Rahmen dieser Examensarbeit, dazu entschieden, mich auf die Analyse der sprachlichen Aspekte zu konzentrieren, die Rosenberg als Mittel für die GFK sieht, und diese hinsichtlich ihrer möglichen Wirkung eines gewaltfreien kommunikativen Umgangs hin zu hinterfragen.

Rosenberg gibt in insgesamt drei Kapiteln seines Werkes viele Beispiele für seiner Meinung nach angemessenen sprachlichen Umgangsformen, die es Menschen ermöglichen sollen, sich auch in schwierigen Situationen gegenseitig zu respektieren. Ebendiese sprachlichen Umgangsformen möchte ich einer genaueren Untersuchung unterziehen. Dabei wird es im Folgenden um die Fragen gehen:

- Wie kennzeichnet sich die dargestellte „Gewaltfreie Kommunikation“?

- Welche Merkmale müssen für eine GFK nach Rosenberg gegeben sein? (grammatisch-stilistisch/pragmatisch)

- Durch welche Sprechhandlungen wird die GFK verwirklicht bzw. durch welche Sprechhandlungen kann sie verwirklicht werden?

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der GFK ein, umreißt die Forschungsfragen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den Forschungsstand.

II. Gewaltfreie Kommunikation nach Marschall B. Rosenberg: Hier erfolgt eine theoretische Einführung in das Werk Rosenbergs, die vier Komponenten der GFK (Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten) und die zentralen Begrifflichkeiten.

III. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel stellt die pragmatischen Theorien (Goffman, Grice, Austin/Searle) vor, die als Analyseinstrumentarium für die Untersuchung dienen.

IV. Analyse: Der Hauptteil analysiert die vier Komponenten der GFK unter den Aspekten Syntax, Sprechakttheorie und Implikaturen, um die sprachliche Realisierbarkeit zu hinterfragen.

V. Praktisches Beispiel: Hier wird das theoretische Modell der GFK anhand einer aufgenommenen Unterrichtssequenz aus einer Montessori-Schule auf seine praktische Anwendbarkeit geprüft.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, GFK, Marshall B. Rosenberg, Sprechakttheorie, Pragmatik, Sprachanalyse, Illokution, Bedürfnisse, Gefühle, Beobachtung, Kommunikation, Indirekte Sprechakte, Kooperationsprinzip, Face-work, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg unter linguistischen, insbesondere pragmatischen Gesichtspunkten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die sprachliche Struktur der GFK, ihre theoretische Fundierung in der Pragmatik und ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die sprachlichen Mittel der GFK auf ihre Eignung für eine „gewaltfreie“ Kommunikation zu analysieren und deren Alltagstauglichkeit kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden Ansätze der Sprechakttheorie (Austin/Searle), die Theorie der Implikaturen (Grice) sowie gesprächsanalytische Konzepte von Goffman angewandt.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil ist in eine detaillierte Analyse der vier Komponenten (Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten) unter Berücksichtigung von Syntax und pragmatischen Merkmalen unterteilt.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind GFK, Pragmatik, Sprechakttheorie, Kommunikation und die vier Komponenten der gewaltfreien Kommunikation.

Wie bewertet der Autor Rosenbergs Konzept?

Der Autor erkennt den Sinn des Konzepts an, sieht jedoch große praktische Herausforderungen in der sprachlichen Umsetzung, insbesondere bei der Vermeidung von Kontextverlusten.

Welche Rolle spielt die „Verantwortung“ in der Arbeit?

Die Übernahme von Verantwortung für eigene Gefühle und Bedürfnisse wird als ein zentraler, jedoch sprachtheoretisch komplexer Pfeiler der GFK-Methode identifiziert.

Warum wird eine Unterrichtssequenz als Beispiel genutzt?

Die Unterrichtssequenz dient als empirische Basis, um die GFK in einem realen, sozialen Gefüge zu beobachten, das über das abstrakte Modell der Lehrbücher hinausgeht.

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Details

Title
Gewaltfreie Kommunikation
Subtitle
Eine Analyse nach pragmatischen Gesichtspunkten
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Deutsche Philologie)
Course
Deutsch Sprachwissenschaft
Grade
1,3
Author
Alexander Hampel (Author)
Publication Year
2012
Pages
80
Catalog Number
V233580
ISBN (eBook)
9783656500681
ISBN (Book)
9783656501893
Language
German
Tags
gewaltfreie kommunikation eine analyse gesichtspunkten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Hampel (Author), 2012, Gewaltfreie Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233580
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