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Aktienanleihen als Anlagealternative

Title: Aktienanleihen als Anlagealternative

Seminar Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Hauke Wloch (Author)

Business economics - Investment and Finance
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[...] In meiner Seminararbeit möchte ich mich eingehend mit der Aktienanleihe (auch Reverse Convertible Bond oder Equity Linked Bond) als Anlagealternative befassen. Diese ist in der Anlageklasse strukturierte Produkte anzusiedeln. Dabei werde ich mich mit dem Markt und dem Handel von Aktienanleihen befassen. Genauer eingehen werde ich auf die Konstruktion des Produktes Aktienanleihe und dessen Ausgestaltungsmöglichkeiten.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Markt von strukturierten Produkten inklusive Aktienanleihen

3. Produkt Aktienanleihe

3.1. Konstruktion und Funktionsweise einer Aktienanleihe

3.2. Fälligkeitsszenarien

3.3. Weitere Formen der Aktienanleihe

3.3.1. Aktienanleihen mit Risikopuffer

3.3.2. Hyper-Aktienanleihe

3.3.3. Two-Asset-Aktienanleihen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Aktienanleihe als Anlagealternative in einem Niedrigzinsumfeld, erläutert deren Funktionsweise als strukturiertes Produkt und analysiert verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten sowie Fälligkeitsszenarien.

  • Marktanalyse strukturierter Produkte in Deutschland
  • Konstruktion und Funktionsweise von Reverse Convertible Bonds
  • Analyse verschiedener Fälligkeitsszenarien
  • Differenzierung von Produktvarianten (Risikopuffer, Hyper-Varianten)
  • Eignung für konservative Anlagestrategien bei Seitwärtsbewegungen

Auszug aus dem Buch

3.1. Konstruktion und Funktionsweise einer Aktienanleihe

Bei einer Aktienanleihe gibt es zwei verschiedene Handelspartner. Zunächst den Emittenten, in der Regel ein Kreditinstitut. Dieser ist Schuldner der Aktienanleihe und verkauft dem Anleger diese inkl. einer Verkaufsoption (Put). Die Bank kauft dem Anleger den Put gegen eine Optionsprämie ab und fungiert somit als Käufer einer Verkaufsoption oder ist in der Long-Put-Position. Damit erwirbt die Bank das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt und Preis, dem Anleger eine vorher festgelegte Anzahl einer bestimmten Aktie (Underlying) zu liefern, statt den Anlagebetrag zurück zahlen zu müssen. Dieses Wahlrecht vergütet die Bank über die Optionsprämie.7

Der andere Handelspartner ist der Anleger. Dieser ist Käufer der Aktienanleihe und Verkäufer einer Verkaufsoption oder in der Short-Put-Position. Der Anleger verkauft dem Emittenten diese Verkaufsoption und erhält dafür eine Optionsprämie. Das Risiko für den Gläubiger der Anleihe (Stillhalter) besteht darin, dass der Emittent seine Option ausübt und dem Anleihegläubiger dazu verpflichtet, am Ende der Laufzeit eine festgelegte Anzahl an Aktien zum vereinbarten Basiswert abzunehmen, statt seinen Anlagebetrag zurück zu erhalten.8

Die Differenz zwischen der marktüblichen Anleiheverzinsung und dem Zinssatz der Aktienanleihe kommt durch die im Kupon mit berücksichtigte Optionsprämie zu Stande. Wobei der Emittent seine Erstellungskosten und seine Marge sowie mögliche Vertriebsprovisionen für Vertriebspartner abgerechnet hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problematik niedriger Realverzinsungen und Einführung der Aktienanleihe als alternative Anlageklasse für Portfoliostrategien.

2. Markt von strukturierten Produkten inklusive Aktienanleihen: Analyse der Marktentwicklung, Handelsvolumina und der Bedeutung von Aktienanleihen im deutschen Markt für strukturierte Produkte.

3. Produkt Aktienanleihe: Grundlegende Definition und Einordnung des Produkttyps im Bereich der strukturierten Anlageprodukte.

3.1. Konstruktion und Funktionsweise einer Aktienanleihe: Erläuterung der Rollenverteilung zwischen Emittent und Anleger sowie der technischen Komponente der Put-Option.

3.2. Fälligkeitsszenarien: Detaillierte Betrachtung der Rückzahlungsmöglichkeiten in Abhängigkeit vom Kurs des Basiswertes zum Strike Price.

3.3. Weitere Formen der Aktienanleihe: Überblick über spezialisierte Produktformen zur Risikominimierung oder Renditeoptimierung.

3.3.1. Aktienanleihen mit Risikopuffer: Beschreibung der Funktionsweise von Barrieren zum Schutz des Kapitals bei leicht fallenden Kursen.

3.3.2. Hyper-Aktienanleihe: Vorstellung einer Variante, die bei Kursanstiegen eine Partizipation an der positiven Wertentwicklung ermöglicht.

3.3.3. Two-Asset-Aktienanleihen: Erläuterung der Konstruktion, bei der der Emittent zwischen zwei Basiswerten wählen kann.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Aktienanleihe als Instrument zur Portfolioptimierung für konservative Anleger in Seitwärtsphasen.

Schlüsselwörter

Aktienanleihe, Reverse Convertible Bond, Strukturierte Produkte, Portfoliomanagement, Zinskupon, Basiswert, Optionsprämie, Fälligkeitsszenarien, Risikopuffer, Emittent, Anlagestrategie, Finanzmarkt, Derivate, Seitwärtsbewegung, Kapitalmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Aktienanleihe als Finanzinstrument und untersucht deren Einsatzmöglichkeiten als Alternative zu klassischen festverzinslichen Anlagen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Marktanalyse, der technischen Konstruktion durch Optionskomponenten und verschiedenen Ausprägungen wie Aktienanleihen mit Risikopuffer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser das Funktionsprinzip von Aktienanleihen zu verdeutlichen und deren Attraktivität für konservative Anleger in einem Umfeld niedriger Zinsen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Marktdaten und Statistiken des Deutschen Derivate Verbands.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Konstruktion und die verschiedenen Rückzahlungsszenarien sowie spezifische Produktvarianten wie die Hyper-Aktienanleihe detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Aktienanleihe, strukturierte Produkte, Zinskupon, Basiswert, Risikopuffer und Portfoliomanagement.

Was unterscheidet eine Aktienanleihe von einer klassischen Anleihe?

Im Gegensatz zur klassischen Anleihe beinhaltet die Aktienanleihe eine Verkaufsoption, wodurch die Rückzahlung bei Fälligkeit in Aktien erfolgen kann, wenn der Basiswert unter einen bestimmten Preis fällt.

Was bewirkt der Risikopuffer bei einer Aktienanleihe?

Ein Risikopuffer ermöglicht es dem Anleger, den Nennbetrag auch dann zurückzuerhalten, wenn der Kurs des Basiswertes leicht fällt, allerdings erkauft man sich diesen Schutz meist durch einen niedrigeren Zinskupon.

Kann man mit Aktienanleihen unbegrenzt von Kurssteigerungen profitieren?

Nein, bei klassischen Aktienanleihen ist die Rendite auf den Zinskupon begrenzt; eine Partizipation an unbegrenzten Kursanstiegen ist bei der Standardvariante nicht vorgesehen.

Welches Risiko besteht bei einer Investition in Aktienanleihen?

Neben dem Marktrisiko des zugrunde liegenden Basiswertes besteht für den Anleger ein Totalverlustrisiko, falls der Emittent der Anleihe insolvent wird.

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Details

Title
Aktienanleihen als Anlagealternative
College
Frankfurt School of Finance & Management
Course
Bankbetriebswirt
Grade
2,7
Author
Hauke Wloch (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V233663
ISBN (eBook)
9783656500940
ISBN (Book)
9783656501619
Language
German
Tags
aktienanleihen anlagealternative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hauke Wloch (Author), 2013, Aktienanleihen als Anlagealternative, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233663
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