Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der literarischen Textsorte Kalendergeschichte im fremdsprachigen Literaturunterricht. Ziel der Arbeit ist es, die Einstellung der Studenten anhand einer Befragung über die Kalendergeschichte zu beleuchten. Hierbei wird ermittelt, wie die Befragten mit dieser Textsorte umgehen. Die Ergebnisse dieser Befragung zeigten relevante Anhaltspunkte zur Förderung dieser literarischen Textsorte im fremdsprachigen Literaturunterricht.
Inhaltsverzeichnis
Zur Kalendergeschichte
Der Fragebogen
Charakterisierung der Stichprobe
Konzipierung und Durchführung der Umfrage
Rücklauf und Repräsentativität
Auswertung der Ergebnisse
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den Stellenwert der literarischen Textsorte "Kalendergeschichte" im fremdsprachigen Literaturunterricht. Das primäre Ziel ist es, die Einstellungen von Germanistikstudierenden durch eine empirische Befragung zu erfassen, um Ansätze für eine stärkere Einbettung und Förderung dieser Textsorte im akademischen Bildungskontext abzuleiten.
- Theoretische Definition und geschichtliche Einordnung der Kalendergeschichte.
- Empirische Erhebung der studentischen Einstellung mittels Fragebogen.
- Analyse des bisherigen Umgangs mit Kalendergeschichten im Unterricht.
- Potenziale und didaktische Eignung der Textsorte für den Fremdsprachenunterricht.
- Identifikation von Autoren und Beispielen in der studentischen Wahrnehmung.
Auszug aus dem Buch
Zur Kalendergeschichte
Im fremdsprachigen Literaturunterricht spielen die unterschiedlichen literarischen Textsorten eine bedeutsame Rolle beim Lernen und Lehren der Literatur. So wird in der folgenden Arbeit versucht, die literarische Textsorte Kalendergeschichte als Beispiel zu untersuchen. Diese Textsorte wurde ausgewählt, denn sie ist in der Literaturforschung noch unzureichend betrachtet. Somit stellt sie für den fremdsprachigen Literaturunterricht ein Desiderat dar. Zunächst werden Definitionen der Kalendergeschichte beleuchtet. Im Anschluss daran, wird eine schriftliche Befragung durchgeführt, um die Einstellungen der Studierenden über diese Textsorte zu erfassen.
Nachfolgend wird auf Definitionen vom Begriff Kalendergeschichte eingegangen. Bei Winkler, W. (2000, 63) findet sich weiterhin die folgende Definition: „In der Kalendergeschichte werden im Gegensatz zur Anekdote Ereignisse aus dem Leben des „kleinen Mannes“ dargestellt. In einem einfachen, verständlichen und volkstümlichen Stil gibt sie dem Leser Verhaltensanweisungen, will unterhalten und belehren.“
Somit sorgt die Kalendergeschichte für Belehrung, Unterhaltung und Verhaltensanweisungen. Des Weiteren charakterisiert sie sich durch einen einfachen und verständlichen Stil.
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Kalendergeschichte: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Textsorte im Unterricht und führt verschiedene fachwissenschaftliche Definitionen sowie deren historische Einordnung an.
Der Fragebogen: Hier werden die methodischen Rahmenbedingungen der Untersuchung dargelegt, darunter die Stichprobencharakterisierung, das Design der Befragung sowie die Fragenkonzeption und der Rücklauf.
Auswertung der Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die Resultate der empirischen Erhebung, analysiert das Interesse der Studenten und bewertet die Einschätzung der Kalendergeschichte als unterrichtsrelevante Textsorte.
Schlüsselwörter
Kalendergeschichte, Literaturunterricht, Fremdsprachenunterricht, Literaturdidaktik, Johann Peter Hebel, Bertolt Brecht, Textsortenanalyse, Studentenbefragung, Erzählprosa, Literaturvermittlung, Leseverhalten, Didaktik, Empirische Untersuchung, Sprachvermittlung, Literaturforschung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle und Wahrnehmung der literarischen Textsorte "Kalendergeschichte" im Kontext des fremdsprachigen Literaturunterrichts.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition der Textsorte, ihre historische Entwicklung sowie die empirische Untersuchung der studentischen Einstellung zu dieser literarischen Form.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch eine Befragung von Germanistikstudenten zu ermitteln, wie diese die Kalendergeschichte bewerten und wie die Textsorte effektiver im Unterricht eingesetzt werden könnte.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative, anonyme schriftliche Befragung (Fragebogen) durchgeführt, an der 100 Germanistikstudierende teilnahmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition der Kalendergeschichte sowie die detaillierte Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich Lesegewohnheiten, Verständnis und didaktischer Eignung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kalendergeschichte, Literaturdidaktik, fremdsprachiger Literaturunterricht und empirische Forschung definieren.
Wie bewerten die befragten Studenten die didaktische Eignung von Kalendergeschichten?
Die Mehrheit der befragten Studenten hält Kalendergeschichten für den Unterricht geeignet, merkt jedoch an, dass sie bisher nur selten im Lehrplan oder in Lehrbüchern explizit behandelt wurden.
Welche Autoren werden im Zusammenhang mit der Kalendergeschichte am häufigsten genannt?
In der Umfrage wurden vor allem Johann Peter Hebel und Bertolt Brecht als bekannte Autoren von Kalendergeschichten identifiziert.
- Citation du texte
- Mag. Mohamed Chaabani (Auteur), 2013, Die Kalendergeschichte im fremdsprachigen Literaturunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233699