Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía - Relaciones económicas internacionales

Multinationals and Transaction Risk

Título: Multinationals and Transaction Risk

Trabajo de Seminario , 2003 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Andreas Vester (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Das allgemeine Wechselkursrisiko ist für jedes Unternehmen bedeutend,
welches Geschäfte mit ausländischen Partnern abwickelt und dabei als
Fakturierungswährung eine Fremdwährung vereinbart hat. Unter dem
Wechselkursrisiko versteht man dabei die Gefahr, dass durch den
Übergang von einer Währung auf eine andere Währung der Erfolg eines
Unternehmens beeinträchtigt wird.1
Unternehmen können allerdings auch indirekt einem Wechselkursrisiko
ausgesetzt sein. Dies ist z.B. dann möglich, wenn ein ausschließlich
national agierendes Unternehmen einen ausländischen Konkurrenten hat,
welcher bei bestimmten Wechselkursänderungen seine Konkurrenzfähigkeit
steigern kann.
In der Literatur wird das allgemeine Wechselkursrisiko regelmäßig in drei
verschiedene Teilkomponenten aufgegliedert. Hierbei handelt es sich um
- das Währungsumrechnungsrisiko (translation risk)
- das Währungstransaktionsrisiko (transaction risk)
- und um das Ökonomische Wechselkursrisiko (economic risk).
Das translation risk wird in der Regel von multinationalen Konzernen
getragen, welche Auslandsniederlassungen in verschiedenen Währungsräumen
haben. Dabei sind die Unternehmen insofern einem Risiko
ausgesetzt, als dass sich Wechselkursänderungen zwischen zwei
Berichtsperioden negativ auf das konsolidierte Konzernergebnis auswirken
können. Bei einem Währungsverlust, welcher durch das translation
risk begründet ist, ist zu beachten, dass es sich ausschließlich um einen
nicht liquiditätswirksamen Verlust handelt. Erst im Falle einer Retransferierung
der gesamten Aktiva und Passiva der Auslandsniederlassung an
die Muttergesellschaft würde es zu einem liquiditätswirksamen Verlust
kommen. [...]
1 Vgl. Büschgen (1993), S. 225.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das allgemeine Wechselkursrisiko

2. Transaction Risk und Transaction Exposure

2.1. Definitionen

2.2. Messung

2.3. Empirische Bedeutung

3. Instrumente zur Absicherung des Transaction Risk

3.1. Interne Instrumente

3.1.1. Wahl der Fakturierungswährung

3.1.2. Kurssicherungsklauseln oder Währungsklauseln

3.1.3. Netting und Matching

3.2. Externe Instrumente

3.2.1. Devisenkassageschäfte

3.2.2. Devisentermingeschäfte

3.2.2.1. Outright-Termingeschäfte (forward contracts)

3.2.2.2. Devisen-futures

3.2.3. Devisenoptionen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wechselkursrisiko bei international tätigen Unternehmen mit einem spezifischen Fokus auf das Währungstransaktionsrisiko (Transaction Risk). Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Transaction Exposure darzulegen und die wesentlichen internen wie externen Instrumente zu identifizieren, die Unternehmen zur Absicherung gegen diese Risiken einsetzen können.

  • Grundlagen des Wechselkursrisikos und Abgrenzung der Teilkomponenten
  • Definition und Messung von Transaction Risk und Transaction Exposure
  • Empirische Relevanz des Transaction Exposure in der Unternehmenspraxis
  • Analyse interner Absicherungsstrategien (Fakturierung, Klauseln, Netting/Matching)
  • Darstellung externer Absicherungsinstrumente (Kassageschäfte, Termingeschäfte, Optionen)

Auszug aus dem Buch

3.2.2.1. Outright-Termingeschäfte (forward contracts)

Ein Outright-Termingeschäft (forward contract) ist ein Devisentermingeschäft, bei dem die Laufzeit sowie die Betragshöhe zwischen den Geschäftspartnern individuell ausgehandelt werden. „Solche Outright-Geschäfte dienen vor allem der Absicherung vertraglich vereinbarter oder erwarteter Cash-Flows sowie monetärer Aktiv- bzw. Passivpositionen mit kurzen und mittleren Laufzeiten.“15

Im Folgenden soll ein Outright-Geschäft anhand eines konkreten Beispiels verdeutlicht werden: Angenommen ein amerikanisches Handelsunternehmen kauft von einem französischen Exporteur Waren im Wert von EUR 5 Mio. mit einem Zahlungsziel von 60 Tagen. Bei einer spot rate von EUR/USD 1,15 rechnet der amerikanische Importeur mit USD-Kosten in Höhe von USD 5,75 Mio. (5.000.000*1,15). Um sich gegen potenzielle Währungsverluste abzusichern, entschließt sich der Importeur die Summe von EUR 5 Mio. auf Termin zu kaufen. Angenommen der Terminkurs, die forward rate, liegt bei EUR/USD 1,16, so kann sich der Importeur diesen Kurs sichern und ist vor einer weiteren Aufwertung des Euros geschützt. Das bedeutet, der Importeur zahlt seinem Kontrahenten (in der Regel eine Bank) in 60 Tagen USD 5,8 Mio. und erhält dafür EUR 5 Mio., welche er zur Tilgung seiner offenen Verbindlichkeiten nutzen kann. Sollte die spot rate in 60 Tagen auf beispielsweise EUR/USD 1,20 gestiegen sein, hat der Importeur einen Währungsverlust vermieden bzw. einen fiktiven Währungsgewinn erzielt. Hätte er sich nämlich nicht über einen forward contract abgesichert, hätte er USD 6 Mio. (5.000.000*1,20) bezahlen müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das allgemeine Wechselkursrisiko: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des Wechselkursrisikos für Unternehmen und klassifiziert es in Währungsumrechnungs-, Währungstransaktions- und ökonomisches Risiko.

2. Transaction Risk und Transaction Exposure: Hier werden die Begriffe definiert und voneinander abgegrenzt, wobei der Fokus auf der Messung des Währungsrisikos und seiner empirischen Dominanz in der Unternehmenspraxis liegt.

3. Instrumente zur Absicherung des Transaction Risk: In diesem zentralen Teil werden Strategien wie die Wahl der Fakturierungswährung, Kurssicherungsklauseln sowie interne und externe Absicherungsinstrumente detailliert beschrieben.

4. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung des Transaction Risk zusammen und hebt hervor, dass moderne Finanzinstrumente ein effektives Risikomanagement in multinationalen Konzernen ermöglichen.

Schlüsselwörter

Wechselkursrisiko, Transaction Risk, Transaction Exposure, Währungsmanagement, Fakturierungswährung, Währungsklauseln, Netting, Matching, Devisenkassageschäft, Devisentermingeschäft, Outright-Termingeschäft, Devisen-futures, Devisenoptionen, Absicherung, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Risiken, die durch Wechselkursschwankungen bei internationalen Geschäften entstehen, insbesondere mit dem sogenannten Transaction Risk.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung von Wechselkursrisiko-Arten, die Messung von Risikopositionen sowie die Darstellung von Strategien zur Absicherung gegen diese Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser die Konzepte des Transaction Exposure näherzubringen und die wichtigsten Instrumente aufzuzeigen, mit denen Unternehmen Währungsrisiken minimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert und die Wirkungsweise von Absicherungsinstrumenten anhand von praxisnahen Rechenbeispielen verdeutlicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe definiert und die Messung erläutert. Danach folgt ein ausführlicher Teil zu internen Instrumenten wie Netting und Matching sowie externen Instrumenten wie Terminkontrakten und Optionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transaction Risk, Absicherung, Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen und Risikomanagement charakterisiert.

Worin liegt der Unterschied zwischen Translation Risk und Transaction Risk?

Während das Translation Risk buchhalterische Risiken bei der Konsolidierung von Auslandsniederlassungen betrifft, bezieht sich das Transaction Risk auf realisierte Verluste aus einzelnen Zahlungstransaktionen.

Warum ist Netting für Unternehmen vorteilhaft?

Netting reduziert das Volumen der abzusichernden Transaktionen, senkt dadurch Absicherungskosten und erhöht die Verhandlungsmacht gegenüber Banken.

Wie funktioniert eine Devisenoption als Absicherungsinstrument?

Eine Option gibt dem Käufer gegen Zahlung einer Prämie das Recht, nicht aber die Pflicht, eine Währung zu einem festen Kurs zu kaufen oder verkaufen, wodurch Gewinnchancen bei günstigen Kursentwicklungen erhalten bleiben.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Multinationals and Transaction Risk
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für internationale und regionale Wirtschaftsbeziehungen)
Curso
Internationalization of Firms
Calificación
2,0
Autor
Andreas Vester (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
21
No. de catálogo
V23389
ISBN (Ebook)
9783638265218
Idioma
Alemán
Etiqueta
Multinationals Transaction Risk Internationalization Firms
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Vester (Autor), 2003, Multinationals and Transaction Risk, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23389
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  21  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint