Schülerinnen und Schüler erlernen selbstständig die Sportarten Frisbee und Indiaca und entwickeln einen Werbefilm als berufsbezogenes Handlungsprodukt.
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Problemstellung
2.2 Neue Sportarten im Sportunterricht
2.2.1 Indiaca
2.2.2 Frisbee.
2.3 Der Werbefilm als Element des Marketing
3 Planung der Unterrichtseinheit
3.1 Analyse der Rahmenbedingungen
3.1.1 Strukturdaten der Klasse
3.1.2 Situation der Klasse und Konsequenzen für die Unterrichtsplanung
3.1.3 Situation des Referendars
3.1.4 Institutionelle Rahmenbedingungen
3.2 Didaktische Entscheidungen
3.2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
3.2.2 Begründung der Auswahl- und Reduktionsentscheidung
3.2.3 Berufsbezug und fächerübergreifendes Lernen
3.3 Methodische Entscheidungen
3.3.1 Selbstorganisiertes Lernen im schülerzentrierten Unterricht
3.3.2 Handlungsprodukte mit neuen Medien
4 Unterrichtseinheit in der Schulpraxis
4.1 Planung, Durchführung und Reflexion der ersten Doppelstunde
4.1.1 Kompetenzen
4.1.2 Planung der ersten Doppelstunde
4.1.3 Durchführung und Reflexion der ersten Doppelstunde
4.2 Planung, Durchführung und Reflexion der zweiten Doppelstunde
4.2.1 Kompetenzen
4.2.2 Planung der zweiten Doppelstunde
4.2.3 Durchführung und Reflexion der zweiten Doppelstunde
4.3 Planung, Durchführung und Reflexion der dritten und vierten Doppelstunde
4.3.1 Kompetenzen
4.3.2 Planung der dritten und vierten Doppelstunde
4.3.3 Durchführung und Reflexion der dritten und vierten Doppelstunde
4.4 Planung, Durchführung und Reflexion der fünften Doppelstunde
4.4.1 Kompetenzen
4.4.2 Planung der fünften Doppelstunde
4.4.3 Durchführung und Reflexion der fünften Doppelstunde
4.5 Planung, Durchführung und Reflexion der sechsten Doppelstunde
4.5.1 Kompetenzen
4.5.2 Planung der sechsten Doppelstunde
4.5.3 Durchführung und Reflexion der sechsten Doppelstunde
5 Reflexion der Unterrichtsreihe
6 Schlusswort
7 Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Gestaltung einer Unterrichtseinheit, die Schülern durch selbstorganisiertes Lernen von Sportarten einen neuen Zugang zu Sport-, Spiel- und Bewegungsformen ermöglicht, um dabei methodische sowie soziale Kompetenzen zu fördern. Die Forschungsfrage fokussiert sich auf die Entwicklung einer Spielfähigkeit in neu erlernten Sportarten bei gleichzeitiger Förderung berufsbezogener Methodenkompetenz durch den Einsatz neuer Medien.
- Selbstorganisiertes Lernen von Trendsportarten
- Einsatz neuer Medien zur Erstellung von Handlungsprodukten
- Herstellung eines konkreten Berufsbezugs zu kaufmännischen Inhalten
- Förderung überfachlicher Schlüsselqualifikationen
- Fächerübergreifendes Lernen als Mittel zur subjektiven Bedeutsamkeit
Auszug aus dem Buch
2.2 Neue Sportarten im Sportunterricht
Durch die gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen der Megatrends lassen sich auch Effekte auf den Sport und den Sportunterricht feststellen. Die Globalisierung, die Individualisierung und die zunehmende Bedeutung der Medien für das moderne Leben zeigen sich in einer Wandlung des Sportverständnisses. Immer mehr Sportarten aus anderen Ländern und Kulturkreisen werden in Deutschland betrieben und weltweite Sporttrends haben einen großen Einfluss auf die Freizeitgestaltung deutscher Jungendlicher. Sport ist ein Bereich zur Erarbeitung und Festigung der individuellen Persönlichkeit geworden, in dem durch ungewöhnliche Sportarten oder herausragende Leistungen eine eigene Identität gesucht wird.
Bei der Betrachtung von neuen Sportarten für den Sportunterricht werden häufig Trendsportarten angeführt. Trendsportarten werden als Formen des Sporttreibens bezeichnet, die im Verlauf der gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen entstanden sind und den aktuellen Bedürfnissen der Individuen entsprechen. Dazu zählen auch wieder entdeckte Sportarten und Varianten bereits bestehender Sportarten. Allgemein kann man feststellen, dass diese neuen Sportarten sich in einigen Punkten von den traditionellen Sportarten unterscheiden. So sind die Freiheit von Verpflichtungen und ein erweitertes Sportverständnis zentrale Aspekte neuer Sportarten. Die Tendenz zu einem nicht institutionalisierten Sporttreiben geht einher mit der Forderung nach selbstorganisiertem Lernen und der Prämisse des lebenslangen Lernens. Die Kompetenz, neue Trendsportarten oder dem einzelnen unbekannte Sportarten selbstständig und selbstorganisiert zu erlernen, ist daher von hoher Bedeutung. Die Steigerung der Motivation von Jugendlichen durch neue Sportarten im Sportunterricht zeigt sich in der zunehmenden Implementierung dieser Sportarten in die Praxis des Sportunterrichts. Die Forderung nach einer vielfältigen und aktuellen Auswahl der Inhalte zur freudvollen Auseinandersetzung mit neuen sportlichen Bewegungsformen unterstreicht diese Entwicklung.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Vorwort: Erläutert den Wandel in der beruflichen Bildung und die Zielsetzung, durch selbstorganisiertes Lernen in Sportarten überfachliche Kompetenzen zu fördern.
2 Theoretische Grundlagen: Analysiert den Stellenwert von Trendsportarten und die Rolle des Werbefilms als Marketinginstrument im Sportunterricht.
3 Planung der Unterrichtseinheit: Beschreibt die Rahmenbedingungen, didaktische Überlegungen und methodische Entscheidungen zur Umsetzung des selbstorganisierten Lernens.
4 Unterrichtseinheit in der Schulpraxis: Dokumentiert die Durchführung, Planung und Reflexion der sechs Doppelstunden der Unterrichtseinheit.
5 Reflexion der Unterrichtsreihe: Evaluiert den Erfolg der Unterrichtseinheit basierend auf Beobachtungen, Videos und Schülerfragebögen.
6 Schlusswort: Zieht ein Fazit über die Wirksamkeit der gewählten Methode und gibt Ausblicke auf zukünftige Projekte.
7 Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen für die theoretische und praktische Arbeit auf.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Trendsportarten, Indiaca, Frisbee, selbstorganisiertes Lernen, Handlungsorientierung, Werbefilm, Medienkompetenz, Berufsbildende Schulen, Schlüsselqualifikationen, Methodenkompetenz, Handlungsprodukt, Marketing, Handlungskompetenz, Lebenslanges Lernen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit im Sportunterricht an berufsbildenden Schulen, bei der Schüler selbstständig neue Sportarten erlernen und ihre Ergebnisse in Form eines Werbefilms präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem selbstorganisierten Lernen, der Handlungsorientierung im Sport, der Mediennutzung sowie der Verknüpfung sportlicher Inhalte mit kaufmännischen Marketingaspekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, die Handlungs- und Methodenkompetenz der Schüler zu fördern, indem diese als Experten für neue Sportarten agieren und ihr Wissen visuell aufbereiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein handlungsorientierter Ansatz gewählt, der durch schülerzentrierten Unterricht und den Einsatz von Video-Dokumentation zur Reflexion und Ergebnissicherung geprägt ist.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Planung der Rahmenbedingungen sowie die praxisnahe Dokumentation und Evaluation der Unterrichtssequenzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Selbstorganisation, Trendsportarten (Indiaca, Frisbee), Handlungsprodukte, Medienkompetenz und Berufsbezug.
Warum wurden Indiaca und Frisbee als Sportarten gewählt?
Die Sportarten wurden gewählt, da sie für die Schüler neu sind, eine hohe Motivationswirkung besitzen, einfach zu erlernen sind und sich gut für arbeitsteilige Gruppenprozesse eignen.
Welche Rolle spielen die "neuen Medien" in dieser Unterrichtseinheit?
Neue Medien dienen als Instrument zur Dokumentation des Lernprozesses und als "Handlungsprodukt" (Werbefilm), das den Schülern eine objektivere Reflexion und eine Form der Veröffentlichung ihrer Leistungen ermöglicht.
- Quote paper
- Martin Strauss (Author), 2003, Schülerinnen und Schüler erlernen selbstständig die Sportarten Frisbee und Indiaca und entwickeln einen Werbefilm als berufsbezogenes Handlungsprodukt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23411